|
|
Das Kindergeld soll Eltern unterstützen für die Verpflegung und Erhaltung der Existenz des Kindes aufzukommen. Es beträgt seit 2002 monatlich 154 Euro im Monat für das erste, das zweite und das dritte Kind. Für jedes weitere Kind erhält man 179 Euro und der Freibetrag liegt bei 3648 Euro.
Haben Eltern ein Kind in Ihrem Haushalt aufgenommen, gibt es auch Kindergeld für Pflegekinder. Es muss jedoch ein familienähnliches Band zwischen dem Pflegekind und den Pflegeeltern geknüpft worden sein.
Doch für viele Eltern reicht das Kindergeld kaum aus, um den Sprössling zu versorgen. Die Kosten für Lebensmittel und Dinge, wie Schulmaterialien, Kleidung und Spielzeug, werden immer teurer und der Verdienst der Eltern bleibt gleich. Finanzielle Unterstütung wurde ja schon Anfang des Jahres gewährt. Nun kann man mit dem Antrag auf Erziehungsgeld, auch einen Elterngeld Antrag ausfüllen, der die Gewährung von 67% des letzten Lohnes beinhaltet.
Trotz der Hoffnung aller Eltern, die jeden Monat den finanziellen Engpass erleben und gehofft haben, dass die Zahlungen so schnell wie möglich steigen, wird es 2010 eine Kindergeld Erhöhung stattfinden. Diese Absprache zwischen Union uns SPD wird bislang unter Verschluss gehalten. Bei einem Treffen im Kanzleramt haben sich die Herrschaften geeinigt, dass der Bericht über die Feststellung des steuerfreien Existenzminimums erst Ende 2008 vorgelegt werden soll. Dieser Bericht beinhaltet alle Ausgaben, die für die Existenz wichtig sind, wie Miete, Lebensmittel und Energiekosten.
Damit Familien, die weniger Geld haben, gefördert werden können, wird meist auch das Kindergeld erhöht. Diese Regelung wird jedoch erst 2010 wirksam werden.
Wird der Bericht tatsächlich im Herbst 2008 vorgelegt, dann ist eine Erhöhung auch schon 2009 möglich. Ob dies wirklich durchgeführt wird, ist fraglich, aber wir alle hoffen auf das Beste!
Wenn nur jedes Kind 10 Euro mehr bekommen würde, würde dies den Staat zwei Milliarden Euro kosten. Hoffen wir mal nicht, dass dies wirklich die Erhöhung sein soll, denn mit 10 Euro mehr im Monat, kommt man mit einem Kind nicht wirklich weiter. Bis zum Alter von 27 Jahren gewährt. Um Geld einzusparen wollten die lieben Herren und Damen unserer Regierung die Höchstgrenze auf 25 Jahre herabsetzen, womit Sie Gott sei Dank nicht durchgekommen sind. Wer sich gut mit der Steuer auskennt, kann in Sachen Kindergeld und Steuervorteile auch einiges sparen. Man muss nur selbst nachforschen, von alleine kommt keiner, um Geld zu vergeben!
Die Konjunktur boomt. Die Arbeitslosigkeit geht zurück. Und die Kinderarmut erreicht neuen Höchsttand. Vor knapp drei Jahren wurde in Deutschland die finanzielle Unterstützung Hartz IV eingeführt. Seit dieser Einführung hat sich die Anzahl der Jungen und Mädchen, die auf Sozialhilfe angewiesen sind, verdoppelt. Heute sind es rund 2,5 Millionen. Eine erschreckende Zahl. Schon bei der Einschulung ist jedes dritte Kind therapiebedürftig!
Wo es vor rund 40 Jahren nur jedes 75. Kind unter sieben Jahre war, das auf Sozialhilfe angewiesen war, ist es heute jedes 6. Kind. Noch viel erschreckender!
Was geht in diesem Land nur vor? Zwar wurde Anfang dieses Jahres das Elterngeld eingeführt, das Müttern und Vätern eine finanzielle Stütze sein soll. Allerdings wird dieses nur höchstens 14 Monate lang gezahlt und nicht wie das vorher gezahlte Erziehungsgeld über 2 Jahre. Doch was geschieht danach?
Die Lebensmittelpreise steigen stetig, doch die Löhne sind gleich geblieben. Gerade für Kinder ist zum Beispiel Milch ein wichtiger Calcium-Lieferant, der die Knochen stärkt und das Osteoporose-Risiko senkt. Man sollte pro Tag 1000 – 1500 mg Calcium zu sich nehmen. Erfrischungsgetränke erhält man heutzutage für 40 Cent pro 1,5-Liter-Flasche, wo man bei Milch jedoch noch etwas drauf legen muss, um gerade mal 1 Liter zu bekommen. Ärmere Familie greifen da vielleicht eher mal zum billigeren Getränk, das keineswegs zur Gesundheit Ihrer Kinder beiträgt, sie sogar eher noch durch den Hohen Zuckergehalt verschlechtert. Durch die schlechte Ernährung werden Kinder schneller krank. Vom Sozialleben werden Sie abgeschnitten und versagen oftmals in der Schule. Da kann nur noch ein bedingungsloses Grundeinkommen gegen die Kinderarmut helfen.
Da klopfen sich die Herrn und Frauen der Politik gegenseitig auf die Schultern und der Aufschwung, den wir natürlich nur ihresgleichen zu verdanken haben, wird festlich gefeiert, und auf der anderen Seite können sich die Kinder von Hartz IV-Empfängern noch nicht mal mehr das Essen in der Schule leisten.
Irgendwas geht hier gewaltig schief und es macht mich sauer, dass die armen Kinder, die am wenigsten dafür können, dass ihre Eltern keine Arbeit finden, zu faul sind sich Arbeit zu suchen oder keine gute Ausbildung genossen haben, am meisten darunter leiden und sehr wenig dagegen getan wird.
Draußen wird es so langsam kälter, morgens sind teilweise schon die Scheiben gefroren und man hört schonmal ab und zu in den Nachrichten von Schneefall und Glätte auf den Straßen. Gerade heute morgen, als es so stürmig war und eine Unmenge an Blättern von den Bäumen gefallen sind, ist mir mal wieder bewusst geworden, wie schnell die Zeit vorbei geht. Halloween ist auch schon wieder Geschichte - zumindest bis zum nächsten Jahr - und Weihnachten ist auch nicht mehr weit. Doch es gibt auch noch ein anderes Fest, das bald ansteht. Sankt Martin. Am 11.11. zum Auftakt der Fastnachtszeit schwirren in jeder Stadt und in jedem Dorf wieder zahlreiche Kinder mit Ihren Laternen umher. Ein toller Anblick. Sankt Martin gehört schon immer zu einer meiner Highlight-Feste in im Jahr. Ich selbst bin in einem nicht ganz so kleinen Dorf mit ca. 10.000 Einwohnern groß geworden, in dem bis heute der Brauch eines großen Feuers am Altrhein geführt wird. Sobald es dunkel ist pilgern Kinder mit Ihren Familien an den Altrhein und wollen sich das Spektakel aus der Nähe ansehen. Während das Feuer brennt, vergnügen sich die Kinder miteinander und essen genüsslich Ihre Brezeln, während die Eltern sich an den frischen Glühwein ranmachen und gemütlich plaudern. Aus Tradition wird in der nahegelegenen Kirche vorher ein Gottesdienst gehalten, in dem auch die Martingeschichte aufgeführt wird. Ich selbst bin eigentlich nicht gläubig und auch kein großer Kirchgänger, doch an Sankt Martin geht man gerne Mal zu dem Ort zurück, an dem man als Winzling den Martinstag erlebt hat und genießt einfach die Atmosphäre.
Um sich mit seinen Kindern schonmal auf diesen besonderen Tag vorzubereiten, hab ich im World Wide Web ein nettes Sankt Martin Fingerspiel entdeckt. Kinder finden Fingerspiele, wie auch Kinderlieder, immer toll und man selbst freut sich doch auch, seinem Kind mal wieder etwas neues zu zeigen, das man vielleicht in der Zeit vor Sankt Martin auch gern als kleines Ritual beim Zubettgehen einsetzen kann, wenn das Kind nicht schlafen will.
Trotz der Tatsache, dass ich erwachsen bin und keine Kinder habe, werde ich mich auch diese Jahr wieder zum Feuer an den Altrhein begeben und mir das große Feuer und die lachenden und staunenden Kinder von Nahem ansehen, wenn es wieder heisst: Ich geh mit meiner Laterne, und meine Laterne mit mir!…
Die besinnliche und ruhige Weihnachtszeit steht schon bald vor der Tür und viele Menschen, besonders die, die von Weihnachten nicht genug bekommen können - wie zum Beispiel meine Wenigkeit - bereiten sich auf das Fest der Lichterketten, Geschenke, Weihnachtsmärkte, jede Menge Glühwein und natürlich auf das Treffen mit der Familie vor. Pläne werden geschmiedet, was es denn an Weihnachten wohl festliches zu Essen gibt und wo man Weihnachten verbringen wird. Doch nicht jedem von uns geht es so gut und das ist besonders zur Weihnachtszeit echt bitter. Besonders die Kinder in der Entwicklungsländern haben es schwer. Sie haben kaum etwas zu essen und zu trinken, kein Hab und Gut - von Spielsachen und Klamotten ganz zu schweigen.
Die christliche Hilfsorganisation “Geschenke der Hoffnung e. V.” hat sich da etwas ganz Besonderes ausgedacht. Die Arbeitsschwerpunkte dieser Organisation liegen bei Hilfe für Kinder, Hilfe zur Selbsthilfe, Medizinische Versorgung, sowie Flüchtlings- und Katastrophenhilfe. Zum Weihnachsfest koordiniert sie die Aktion “Weihnachten im Schuhkarton“. Zu dieser Aktion sammeln Familien aus Indurstrieländern Spielsachen, Süßigkeitenm, Kleidung, Schulbedarf und Hygieneartikel und verschicken diesen weihnachtlichen Schuhkarton an Kinder in Entwicklungsländern.
Zur Aktion “Weihnachten im Schuhkarton” wurden in den letzten beiden Jahren in Deutschland jährlich rund 430.000 Päkchen versendet. Diese wurden nach Bulgarien, Armenien, Litauen, Polen, Rumänien, Südafrika, Ukraine, Weißrussland, Westjordanland, Kosovo, Serbien und die Slowakei gebracht, wo sich viele Kinder über die Schuhkartons und dessen Inhalt gefreut haben.
Besonders für Elter ist die Aktion “Weihnachten im Schuhkarton” eine gute Gelegenheit, dem eigenen Kind zu zeigen, dass viele andere Kinder so gut wie nichts haben. Man kann mit den Kindern zusammen alte Spielsachen, die noch gut erhalten sind, aussortieren oder auch Kleider heraussuchen, die das Kind nicht mehr anzieht. So lernt das Kind, zu teilen und Interesse für seine Mitmenschen zu zeigen.
|