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21. Dezember 2007

Weihnachtsgeschenke für Kinder

Abgelegt unter: Trend — Melanie @ 10:29

Schon in 3 Tagen ist es wieder so weit. Weihnachten steht vor der Tür und viele versuchen verzweifelt ein passendes Geschenk für die Kinder zu finden. Was man den eigenen Kindern schenkt ist meist schon klar, denn durch gutes Beobachten im Spielwarenladen, hat man als Eltern schnell raus, was der oder die Kleine sich wünschen.

 

Doch gerade, wenn man den Nichten und Neffen, sowie den Kindern von Freunden etwas schenken möchte, weiß man nie so genau, zu welchem Gegenstand man greifen soll, schließlich ist die Auswahl in einem solchen Spielwarenladen ja auch nicht gerade spärlich. Man möchte natürlich auch, dass die Kinder besonders strahlende Augen bekommen, wenn Sie das Geschenk aufpacken.

 

Der Durchschnitt der Eltern gibt ungefähr 180 Euro für die Geschenke für Babys aus. Das ist eine ganze Menge, wenn man bedenkt, dass solch ein kleiner Wurm noch gar nicht richtig mitbekommt, was es da geschenkt bekommt. Meist wird von Freunden oder Verwandten auch Babykleidung verschenkt, weil das kleine gerade am Anfang sehr schnell wächst.

 

Aber auch bei den Weihnachtsgeschenken für Kinder wird nicht gespart. Einer Studie von mytoys zur Folge, geben Eltern für Ihr ein Kind etwa 330 Euro (!) zu Weihnachten aus. Dies ist aber stark vom Alter der Kinder abhängig. Kinder der heutigen Zeit haben einfach teure Wünsche zu Weihnachten. Aber damit muss man sich als Mama oder Papa einfach abfinden. Schließlich ist dies nun mal das Zeitalter der Kinderspiele, wie Nintendo, Playstation und X-Box. Und auch Barbies, Lego und andere Spielsachen sind nicht gerade günstig. Aber auch kleine besonders ausgefalleneGeschenke können Kinderaugen zum Leuchten bringen.

 

Ein heißer Geschenktipp ist hier das personalisierte Kinderbuch. Bei der Bestellung geben Sie den Namen des Kindes an, das dieses Buch bekommen soll. Danach suchen Sie sich von den angepriesenen Geschichten eine heraus. Schon ein paar Tage später bekommen Sie ein Buch zugesendet, in dem zum Beispiel klein Finn seine eigene Geschichte erlebt.

14. Dezember 2007

Mehrlingsgeburten

Abgelegt unter: Geburt — Melanie @ 10:25

Wenn man schwanger ist und erfährt, dass man nicht nur ein Baby im Bauch hat, sondern 2 oder vielleicht sogar drei oder vier, dann ist man als Mutter erst mal geschockt. Was kommt nun auf mich zu? Bekomm ich das alles geregelt?

 

Natürlich ist der Körper der Frau während einer Schwangerschaft mit Zwillingen oder Drillingen mehr belastet, als bei einer normalen Schwangerschaft, weswegen die werdenden Mütter ihren Körper so gut wie möglich unterstützen sollten. Man braucht viel Entspannung und Ruhe und sollte eher viele kleinere Mahlzeiten essen, als wenige große, denn die Gebärmutter kann bei einer Schwangerschaft mit Mehrlingen sehr schnell auf den Magen drücken.  

 

Gerade vor ein paar Monaten wurden in Spanien völlig identische Drillinge geboren. Sie haben die gleiche Blutgruppe, die gleiche DNA und die gleichen Fingerabdrücke. Wie will man die kleinen Würmchen denn jetzt noch auseinanderhalten, wo sich Babys doch eh schon immer so ähnlich sehen? Die Eltern haben dieses Problem mit Bändchen gelöst, die lediglich zum Baden abgenommen werden. Nur ein bisschen blöd, wenn man die Kleinen während des Badens vertauscht und sich mit den Farben der Bändchen vertut - da ist Konzentration angesagt!

 

Auch im Sommer diesen Jahres brachte eine Mutter aus Argentinien, die bereits neun Kinder hatte, nochmals Vierlinge zur Welt. Die 36-Jährige (!!!!! man bedenke, dass Sie somit, wenn sie mit ca. 27 Jahren angefangen hat, jedes Jahr ein Kind zur Welt gebracht hätte) ging während der Schwangerschaft nie zu einer Vorsorgeuntersuchung, weshalb die Vierfach-Geburt umso überraschender war.

 

Die Mehrlingsgeburten sind in den letzten Jahren immer häufiger geworden. Dadurch steigt allerdings auch die Zahl der Frühgeburten, die seit 1992 von 7,2% auf 9,4% gestiegen sind.

 

Gleich mehrere Babys auf einmal versorgen zu müssen, ist für Eltern erst einmal sehr stressig. Wenn das eine Baby gerade gefüttert wurde, hat das andere Hunger, ist das eine Baby eingeschlafen,wacht das nächste auf und wenn sie dann noch gleich alle zwei, drei, vier oder fünf lautstark protestieren, weil sie Bauchweh, Hunger, Langeweile oder Ihren Schnuller verloren haben, dann sind starke Nerven, viel Geduld und vorallem Ruhe bewahren angesagt. Respekt für diese Eltern!

 

5. Dezember 2007

Vaterschaftstest - Mehr Rechte für Männer

Abgelegt unter: Recht — Melanie @ 10:38

Er wird mittlerweile sehr oft in Anspruch genommen und das nicht nur in Talk-Shows. Jaja, was wäre, wenn wir heute nicht so etwas wie einen Vaterschaftstest hätten. Heutzutage kommt es doch sehr oft vor, dass Frauen gar nicht wissen, wer der Vater Ihres Kindes ist. Ich bin schwanger, ist der Vater? Es könnte der, der, aber auch der sein und der Nachbar ist auch nicht ganz auszuschließen.

So furchtbar das auch klingt - für viele Frauen ist dies die Realität. Statistisch gesehen ist jeder zehnte Mann, nicht der biologische Vater seines Kindes, was bedeutet, das jeder zehnte Mann, ob er nun darüber bescheid weiß oder nicht, nicht der Erzeuger des Kindes ist, das er wie sein eigenes ins Herz geschlossen hat.

Die Vaterschaft lässt sich jedoch heutzutage ganz einfach ermitteln. Nämlich durch den so genannten Vaterschaftstest. Für diesen Test der wohl das ganze Leben verändert, braucht man nur die DNS des Vater, sowie des Kindes, die dann aus einer Speichelprobe entnommen wird. Mit der Polymerase-Kettenreaktion, ein spezielles Verfahren, kann dann die DNA vervielfältigt werden. So kann man erkennen, ob die Grundbausteine der DNA vom Kind mit dem des Vaters übereinstimmen.

Vaterschaftstest konnten noch bis vor kurzem nur mit dem Einverständnis der Mutter vorgenommen und nur in einem Gericht in Auftrag gegeben werden. Hatte ein Vater Zweifel an seiner Vaterschaft, konnte er also nicht heimlich einen Vaterschaftstest machen, denn dieser hatte vor Gericht wegen Unterhaltszahlungen keine Wirksamkeit und wurde nicht anerkannt.

Mittlerweile hat jedoch die Bundesregierung einen Gesetzesentwurf vorgelegt, der beinhaltet, das Männern das Recht eingeräumt werden soll, die Untersuchung zur Klärung der Vaterschaft durchzusetzen. Die Feststellung der Vaterschaft wird somit erleichtert.

Doch für einen Vaterschaftstest muss man ganz schön tief ins Portemonaie greifen. Die Kosten für diesen erleichternden Test liegen je nach Anbieter zwischen 130 und 600 Euro. Doch nicht immer ist der Teuerste auch der Sicherste. Im Falle einer gerichtlichen Auseinandersetzung werden die Kosten jedoch ebenfalls nicht übernommen. Der Antragssteller, der wohl eher der Vater sein dürfte ist dazu verpflichtet, die gesamten Kosten für den Test zu übernehmen. Und auch, wenn sich herausstellt, dass der Mann nicht der Vater ist, hat dieser kein Recht auf Ersatzanspruch gegenüber der Kindesmutter.

Jaja, die Männer haben es schon nicht so leicht…