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29. Januar 2008

Stillen schützt nicht vor Allergien

Abgelegt unter: Stillen — Melanie @ 11:16

Es gab bis vor kurzem das Gerücht, dass das Stillen eines Babys sein späteres Risiko auf Allergien verringern soll. Doch eine große kanadische Studie hat bewiesen, dass dem nicht so ist. Von fast 14.000 Kindern, die gestillt wurden, wurden im Alter von ca. 6 Jahren keinerlei gesundheitliche Unterschiede im Bereich der Allergien zu den nichtgestillten Kindern festgestellt. Die Ursachen für Asthma und Allergien müssen also einen anderen Ursprung haben. Stillen bietet keinen Schutz vor Allergien und Asthma. Dies wurde hiermit bestätigt! Stattdessen soll der Verzehr von Fisch und diversem Gemüse, das Risiko auf Asthma und Allergien verringern. Zu diesen Gemüsesorten zählen unter anderem: grüne Bohnen, Zucchini, Tomaten, Gurken und Auberginen. Bereits ab einer Menge von 40g dieses Gemüses und 60 g Fisch jeden Tag hat sich durch eine Studie ergeben, dass die Anfälligkeit für solche Krankheiten verringert wird.

 

Asthma bronchiale ist eine chronische Krankheit, bei der die Atemwege dauerhaft überempfindlich sind. Bei manchen Personen führt dies auch zu einer Luftnot, die meist einen Anfall mit sich bringt. Dies passiert durch die Verengung der Luftwege, die durch eine vermehrte Schleimbildung oder auch durch eine Verkrampfung der Muskulatur in den Bronchien verursacht wird.

 

Aber auch andere Allergien plagen die kleinen manchmal. Viele Babys leiden, man kann es kaum glauben, auch unter Milchunverträglichkeit. Für sie gibt es dann spezielle Babymilch in Pulverform, die die fast die gleich Nährstoffe enthält, wie die Muttermilch oder auch die normale Ersatz-Muttermilch.

 

Sehr oft kommt es auch einfach vor, dass das Baby nach dem Stillen oder zumindest meistens zur gleichen Tageszeit unter Blähungen leidet. Man erkennt dies natürlich am wehleidigen Schreien, aber auch daran, dass das Baby die Beine erst verkrampft und anzieht und sie dann heftig wieder von sich wegstößt. Man sollte sich beim ersten Mal mit dem Kinderarzt unterhalten und checken lassen, ob die Schmerzen nicht andere Ursachen haben.

 

Doch: Was kann ich gegen Blähung tun? Sehr hilfreich kann es sein, wenn man sein Kind in den “Fliegergriff” nimmt. Der Kopf des Kleinen liegt dann in der Ellenbogenbeuge oder auch auf der Hand. Man kann das Kind aber auch bäuchlings über die Knie legen. Durch das Aufliegen, erzielt man beim Baby einen beruhigend und schmerzstillenden Massageeffekt.

 

Fakt ist: Das Stillen hat nichts damit zu tun, ob ihr Kind später einmal auf manche Gegebenheiten, die Allergien oder Asthma auslösen können, empfindlich reagiert. Jedes Kind hat eine unterschiedliche Verdauung und wird mal weniger und mal mehr krank. Hauptsache ist, dass Ihr Kind eine gute Ernährung genießt und seine Immunsystem für das Leben, das es noch vor sich hat, Tag für Tag stärkt.

22. Januar 2008

Wie ernähre ich mein Baby richtig?

Abgelegt unter: Ernährung — Melanie @ 11:31

Die Muttermilch oder der Ersatz für Muttermilch ist immer das erste, was ein Baby an Nahrung zu sich nimmt. Sie enthält die besten Vitamine und liefert alles Wichtige, was das Baby zum Wachsen braucht. Manche Mütter können jedoch nicht stillen oder leiden schon nach wenigen Wochen des Stillens unter Stillproblemen, wie eine Brustwarzenentzündung oder Ähnlichem.

 

Als Ersatz wird dann oft die Säuglingsmilch verabreicht. Sie ist ebenfalls ein Lieferant, für eine gute Ernährung Ihres Babys. Es enthält wie die Muttermilch viele Vitamine und Aufbaustoffe, die das Kind in seinem Wachstum benötigt.

 

Die Säuglingsmilch ist ein Bestandteil der Baby Ernährung und wird auch Pre Nahrung genannt. Sie dient zur Ernährung des Babys im ersten Lebensjahr. Sie wurde der Muttermilch völlig angepasst. Sie sollten zu der Milch-Ernährung nichts außer Wasser hinzumischen oder die Milch verbessern wollen. Es könnte beim Baby zu Verdauungsstörungen kommen und ihm eher schaden, als dass es gut für es wäre.

 

Doch auch bei der Babynahrung ist Vorsicht geboten. Die Produktion unterliegt zwar einer sehr guten und ausführlichen Kontrolle, doch werden am Tag Massen von diesem Produkten hergestellt und Fehler sind nun mal menschlich. Gerade im September letzten Jahres gab es wieder einen Babynahrung-Rückruf des Herstellers Bebivita. Es handelte sich um eine Anfangsmilch 1, die bei einer routinemäßigen Untersuchung negativ aufgefallen ist. Sie enthielt den Enterobacter-Sakazakii-Keim. Man hat aber gleich dazu bekannt gegeben, dass dieser Keim bei einer sachgemäßen Zubereitung keine gesundheitlichen Folgen haben kann.

 

Zumindest wird man vom Hersteller meist rechtzeitig darauf hingewiesen.

 

Da es kein Rezept gibt, die Säuglingsmilch selbst herzustellen, muss man sich da wohl auf die Menschen verlassen, die hinter Produktion des Produktes stecken. Kommt es dann zur ersten Breinahrung ist es natürlich immer besser, wenn Sie den Brei für Ihr Kind selbst zubereiten. Rezepte hierzu finden Sie reichlich im Internet.

11. Januar 2008

Folsäure in der Schwangerschaft

Abgelegt unter: Schwangerschaft — Melanie @ 15:33

Sollten man schwanger werden sollen oder ist man bereits schwanger, dann ist es wichtig, dass man sich gesund ernährt und Tag für Tag dafür sorgt, dass es dem Baby gut geht. Zur Ernährung in der Schwangerschaft gehört aber auch die Einnahme von Folsäure. Die Einnahme von Folsäure in der Schwangerschaft verhindert, dass Ihr Kind mit einem offenen Rücken geboren wird oder unter Entwicklungsstörungen leidet.

 

Schon bei der Planung sollte man dieses Vitamin zusätzlich einnehmen. Es ist besonders in Salat, Spinat, Milch, Eigelb, Rosenkohl und Obst, sowie in Fleisch enthalten.

 

In der Schwangerschaft wird es zur Zellbildung und –teilung benötigt. Folsäure gehört zu den Vitamin-B-Arten. Ob Sie dieses Vitamin zusätzlich einnehmen müssen, sollten Sie mit Ihrem Arzt abklären – vielleicht ernähren Sie sich auch so schon gesund genug, dass Sie dieses nicht brauchen. Allerdings geht dieses Vitamin durch die Hitzeeinwirkung beim Kochen oft verloren.

 

Wurde eine Schwangerschaft noch nicht entdeckt und besteht aber ein Folsäuremangel, dann kann dies zum Problem werden. Sie sollten dann auch viel Vitamin A verzichten, weil dieses zu Entwicklungsstörungen beim Kind führen kann. Besonders Innereien und Leber sollten Sie vermeiden, was wahrscheinlich den meisten Frauen sowieso nicht schmeckt.

 

Zur ausgewogenen und gesunden Ernährung in der Schwangerschaft sollte besonders im ersten Drittel der Schwangerschaft darauf geachtet werden, dass man viel Folsäure zu sich nimmt. Im Zweiten Drittel sollten die Mahlzeiten viel Zink, Jod, Magnesium und Calcium enthalten. Und im dritten Drittel sollten Sie viel Eiweiß, Mineralstoffe und gesunde Fette in der Schwangerschaft essen von hoher Wichtigkeit.

2. Januar 2008

Die Spende des Nabelschnurblutes

Abgelegt unter: Gesundheit — Melanie @ 10:16

Heutzutage ist wirklich vieles möglich, vor allem im Bereich der Medizin. Da natürlich niemand möchte, dass seinem Kind eine schlimme Krankheit widerfährt, nutzen die meisten Eltern die medizinischen Gegebenheiten, um für die Gesundheit des kleinen Sprösslings vorzusorgen.

 

Schon vor dem Schwangerschaft Geburtstermin müssen Eltern sich entscheiden, ob Sie eine VITAplusSpende durchführen lassen. Dabei wird das Nabelschnurblut nach der Geburt entnommen und für das eigene Kind eingelagert. Das Nabelschnurblut ist deswegen so wertvoll, weil es Stammzellen enthält, die noch nicht spezialisiert sind. Und es kann nicht nur dem eigenen Kind später einmal helfen, sondern auch anderen Menschen. Zurzeit wird es im Bereich der Krebstherapie vermehrt angewendet, um die Erkrankung zu bekämpfen. Eltern können also in beiden Fällen gutes tun.

 

Die Stammzellen helfen aber nicht nur bei Krebserkrankungen. Vor Kurzem hat die Stammzelltherapie bei Herzinfarkt ebenfalls beste Erfolge erzielt. Ein 64-jähriger Mann wurde vor dem sicheren Tod bewahrt. Er lag sieben Wochen auf der Intensivstation bis er sich für die Stammzelltherapie entschied. Neun Tage später konnte er das Krankenhaus verlassen und später in die REHA verlegt werden. Die Nabelschnurblut-Spende ist in ganz Deutschland möglich.

 

Die Einlagerung des Nabelschnurblutes für das Baby ist nicht gerade billig. Aber auch, wenn die Wahrscheinlichkeit, dass gerade Ihr Baby einmal an Leukämie leidet, sehr gering ist, fällt Eltern die Entscheidung nicht leicht. Sollte man sich doch dazu entschließen, das Nabelschnurblut nicht einlagern zu lassen, kann man mit einer Nabelschnurblutspende anderen Menschen helfen.