Stillen schützt nicht vor Allergien
Es gab bis vor kurzem das Gerücht, dass das Stillen eines Babys sein späteres Risiko auf Allergien verringern soll. Doch eine große kanadische Studie hat bewiesen, dass dem nicht so ist. Von fast 14.000 Kindern, die gestillt wurden, wurden im Alter von ca. 6 Jahren keinerlei gesundheitliche Unterschiede im Bereich der Allergien zu den nichtgestillten Kindern festgestellt. Die Ursachen für Asthma und Allergien müssen also einen anderen Ursprung haben. Stillen bietet keinen Schutz vor Allergien und Asthma. Dies wurde hiermit bestätigt! Stattdessen soll der Verzehr von Fisch und diversem Gemüse, das Risiko auf Asthma und Allergien verringern. Zu diesen Gemüsesorten zählen unter anderem: grüne Bohnen, Zucchini, Tomaten, Gurken und Auberginen. Bereits ab einer Menge von 40g dieses Gemüses und 60 g Fisch jeden Tag hat sich durch eine Studie ergeben, dass die Anfälligkeit für solche Krankheiten verringert wird.
Asthma bronchiale ist eine chronische Krankheit, bei der die Atemwege dauerhaft überempfindlich sind. Bei manchen Personen führt dies auch zu einer Luftnot, die meist einen Anfall mit sich bringt. Dies passiert durch die Verengung der Luftwege, die durch eine vermehrte Schleimbildung oder auch durch eine Verkrampfung der Muskulatur in den Bronchien verursacht wird.
Aber auch andere Allergien plagen die kleinen manchmal. Viele Babys leiden, man kann es kaum glauben, auch unter Milchunverträglichkeit. Für sie gibt es dann spezielle Babymilch in Pulverform, die die fast die gleich Nährstoffe enthält, wie die Muttermilch oder auch die normale Ersatz-Muttermilch.
Sehr oft kommt es auch einfach vor, dass das Baby nach dem Stillen oder zumindest meistens zur gleichen Tageszeit unter Blähungen leidet. Man erkennt dies natürlich am wehleidigen Schreien, aber auch daran, dass das Baby die Beine erst verkrampft und anzieht und sie dann heftig wieder von sich wegstößt. Man sollte sich beim ersten Mal mit dem Kinderarzt unterhalten und checken lassen, ob die Schmerzen nicht andere Ursachen haben.
Doch: Was kann ich gegen Blähung tun? Sehr hilfreich kann es sein, wenn man sein Kind in den “Fliegergriff” nimmt. Der Kopf des Kleinen liegt dann in der Ellenbogenbeuge oder auch auf der Hand. Man kann das Kind aber auch bäuchlings über die Knie legen. Durch das Aufliegen, erzielt man beim Baby einen beruhigend und schmerzstillenden Massageeffekt.
Fakt ist: Das Stillen hat nichts damit zu tun, ob ihr Kind später einmal auf manche Gegebenheiten, die Allergien oder Asthma auslösen können, empfindlich reagiert. Jedes Kind hat eine unterschiedliche Verdauung und wird mal weniger und mal mehr krank. Hauptsache ist, dass Ihr Kind eine gute Ernährung genießt und seine Immunsystem für das Leben, das es noch vor sich hat, Tag für Tag stärkt.
