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28. März 2008

Wer nichts weiß, muss alles glauben…?

Abgelegt unter: Schule — Melanie @ 10:01

“Mama, warum macht Zucker eigentlich müde?” “Und warum verlieben sich Tiere eigentlich?” “Das ist gemein, warum dürfen Erwachsene mehr als Kinder?!” Diese und andere kuriose Fragen, mit der Mama und Papa manchmal echt überfordert sind, werden nun in einem, mittlerweile weit verbreiteten Projekt beantwortet und genau erläutert.

 

Mehr als 50 Universitäten organisieren seit 2002 Veranstaltungen, bei der Kindern die Welt der Wissenschaft genau erklärt und die Begeisterung in Ihnen geweckt wird.

 

Da die Kinderuni “Behind the Scenes” wohl viel mehr Aufwand ist, als an diesem Tag für die Kinder und Ihre Eltern sichtbar ist, ist diese Projekt natürlich nicht nur dafür da, den Kleinen die Weltwissenschaft einzutrichtern, sondern Sie soll auch gleichzeitig als Werbung für die verschiedenen Institutionen dienen. Diese Kinder, die dort gespannt und mit staunenden Augen im Publikum sitzen, werden zum wissenschaftlichen Denken angeregt und könnten vielleicht die zukünftigen “Kunden” bzw. Studenten sein, die sich dann für die Uni entscheiden, in der Sie als schon als Kind so viel Interessantes gelernt haben.

 

Wir selbst kennen es noch von uns, als wir früher die Schulbank drücken mussten, der Lehrer sein monotones Gebrabbel von sich gegeben hat und man sich zusammenreißen musste, nicht auf der Stelle den Kopf auf den Tisch fallen zu lassen. Bei solch unspektakulären Konzepten, um den Schülern etwas beizubringen, braucht man sich der Lustlosigkeit und Faulheit der Schüler heutzutage nicht mehr zu wundern. Damit dies aber bei der Kinder Uni nicht passiert, wird die Wissensvermittlung auf spannende und kreative Weise in einem auflockernden Stil durch Theaterszenen, Experimente, Kinderlieder und Abstimmungen im Publikum vermittelt. Die Kinder nehmen aktiv am “Unterricht” teil.

 

Solch eine Veranstaltung wird nicht selten von rund 1000 Kindern zwischen 8 und 12 Jahren besucht, die sich vor Begeisterung kaum halten können. Für Eltern heißt es da: “Wir müssen draußen bleiben!” Hier dürfen Kinder mehr als Erwachsene :) ))) Also: Früh übt sich…. Auf zur Kinderuni!

20. März 2008

Der Osterhase kommt…

Abgelegt unter: Aktuell — Melanie @ 16:39

Weihnachten ist gerade mal drei Monate vorbei, da geht es schon wieder los mit den Feiertagen. Ostern steht vor der Tür und alle freuen sich auf ein paar Tage Ruhe und Entspannung. Dank der angrenzenden Feiertage zum Wochenende machen sich viele Familien auf, um Verwandte in anderen Gebieten der BRD zu besuchen. Dementsprechend voll gestopft sind auch die Autobahnen und die Radiomoderatoren müssen die Verkehrsmeldungen etwas in die Länge ziehen, weil Sie mit den Staumeldungen kaum noch hinterherkommen.

 

Aber nicht nur auf den Straßen wird es stressig. Auch zu Hause tobt der Bär. Die Familien, die über Ostern zu Hause bleiben, mit den Kindern Kinderlieder zu Ostern singen oder sich mit basteln die Zeit vertreiben und höchstens mal raus gehen, um den Pflichtbesuch bei Oma abzustatten, bekommen die Trubel von Ihren Kindern meist schon Wochen vorher zu spüren. Schon ganz früh werden Wunschzettel an den Osterhasen geschrieben, damit die meist eher spärlichen Wünsche zum Osterfest auch wirklich erfüllt werden. Sie glauben nicht an den Osterhasen? Den gibt es aber tatsächlich. In einer kleinen Stadt in der Ostereistedt in der Nähe von Bremen haben sich einige ehemalige Postbeamte, denen der Beruf wohl stets Spaß gemacht haben zu scheint, dazu bereit erklärt, süße, von kleinen Kindern geschriebene Wunschzettel an den Osterhasen entgegen zu nehmen und diese zu beantworten. Als Sie damals vor einigen Jahren damit anfingen, waren die Zusendung eher spärlich, aber heute ist es Ihnen nicht mehr möglich diese ganzen Anfragen selbst zu beantworten. Im letzten Jahren waren es rund 31.000 Wunschzettel, die voll waren mit Herzenswünschen von Kindern aus der ganzen Welt. Hier die Adresse:

 

Hanni Hase
Am Waldrand 12
27404 Ostereistedt

 

Die ganze Aktion ist ehrenamtlich! Schön, dass es noch Menschen mit soviel Herz gibt.

 

Ja, bei dem ganzen Trubel um Ostern stellt man sich doch des Öfteren mal die Frage: Was hat denn ein Hase eigentlich mit Ostern zu tun und der biblischen Geschichte die dahinter steckt zu tun? Ganz ehrlich? Ich habe wirklich viel recherchiert, aber ich kann diese Frage leider nicht beantworten. Und anscheinend tappt da auch das WWW völlig im Dunkeln. Die Vermutungen, die in unserem weltlichen Netzwerk aufgestellt werden, sind alle eher schwammig. Dort stellt man sich die Frage: “Sind etwa 4-jaehrige Kinder Schuld am Osterhasen?”. Auch mit der Frühlingsgöttin Ostara wird der Osterhase in Verbindung gesetzt und um ganz vom Thema abzuweichen wird auch noch der Mond dafür verantwortlich gemacht! Naja, Spekulationen eben.

 

Fakt ist, dass wir eben Ostern feiern. Ob nun wegen der heiligen Göttin Ostara, Jesus, dem Mond wegen oder einfach nur, um ein paar nette Feiertage ohne Arbeit, Stress und Alltag zu haben und die Zeit mit der Familie zu genießen.

 

An dieser Stelle wünsche ich Frohe Ostern und viel Spaß bei der Ostereiersuche. Und denjenigen, die es doch nicht lassen können, über Ostern wegzufahren eine gute Fahrt ohne nervige andere Autofahrer und kilometerlangen Stau.

14. März 2008

Babys in Bewegung…

Abgelegt unter: Gesundheit — Melanie @ 14:52

 Das Sport und Bewegung das A und O für eine äußerst gut ausgeprägte Gesundheit ist, weiß wohl mittlerweile jeder. Schon als Baby werden durch viel Bewegung die motorische und geistigen Fähigkeiten des Kindes trainiert. Doch was genau versteht man denn unter Babysport? Wie kann ich mein Kind zum Bewegen animieren?

 

Es gibt reichlich Möglichkeiten, die Bewegung Ihres Kindes zu fördern und so seine Entwicklung zu unterstützen.

 

Eine davon ist der Babysport Babyschwimmen: Bei dem feuchten Vergnügen im 32-34 Grad warmen Wasser, wird Babys ab 4 Monaten das planschig nasse Element Wasser näher gebracht. Fast in jedem Schwimmbad wird dieses Mutter-Vater-Baby-Programm angeboten. Meist finden diese Treffen in kleinen Gruppen statt, was auch den sozialen Kontakt zwischen den Elternpaaren fördern soll. Doch vor allem soll das wöchentliche Zusammenkommen im Wasser dem Baby Spaß machen. Mit Unterstützung durch Schwimmmflügelchen oder auch Schwimmreifen werden die kleinen von ihren Eltern durchs Wasser befördert und können sich in voller Verausgabung dem neuen Element hingeben, in dem man so toll plantschen kann.

 

Gerade für Säuglinge, die sich im ersten halben Jahr Ihres Lebens noch nicht alleine fortbewegen können, ist die dreidimensionale Beweglichkeit im Wasser besonders aufregend. Ihr Sinnes- und Körpereindrücke machen eine große Veränderung durch, die für die Kleinen sehr spannend ist. Kinder fühlen sich nackt am wohlsten und vor allem im Wasser wird ihr Empfinden gefördert. Trotzdem sollte man aus hygienischen Gründen sowohl auf die Nacktheit des Kindes verzichten, als auch auf die Benutzung von Baumwollwindeln. Eine spezielle Schwimmwindel ist hier besser geeignet. Diese ist waschbar und daher auch öfter als einmal zu benutzen.

 

Babyschwimmen ist sowohl für die körperliche, die seelische, die geistige und die sozialische Entwicklung des Kindes von Vorteil. Sie können besser schlafen, ihr Immunsystem wird gestärkt, die Atmung wird gestärkt, das Selbstvertrauen und die Motivation werden gefördert und die Konzentration wird gesteigert. Außerdem wird die Leitung des Herzens, des Kreislaufes, des Nervensystems, des Gehirns, des Rückens und des Bewegung gestärkt.

 

Sport und Bewegung sollte immer zum Leben eines Kindes gehören. Gerade in der heutigen Zeit, in der Playstation & Co. die Bewegung unserer Kinder stark beeinflussen, haben wir als Eltern die Aufgabe, den Kindern Möglichkeiten zu bieten, sportliche Aktivitäten zu Ihrem Hobby zu machen und ihn in verschiedene Bereiche Einblicke zu gewähren.

 

Die wenigsten Kinder kommen von alleine darauf, in einen Verein einzutreten oder einen Sport für sich zu entdecken. Diese Einstellung geben wir Ihnen mit auf den Weg. Sport und Bewegung für Kinder und das von Anfang an, kann uns Erwachsenen auch nicht schaden und vielleicht finden wir selbst als vielleicht absolute Sportmuffel doch noch einen auf den Weg der Fitness und gesunden Ernährung - wir dürfen uns nur nicht davor scheuen und müssen vor allem an die gesunde Entwicklung der Kinder denken.

7. März 2008

Das TurboAbitur - macht es unsere Kinder krank?

Abgelegt unter: Schule — Melanie @ 17:17

In der heutigen Zeit ist vor allem die Schulbildung sehr wichtig, um im Berufsleben Anschluss zu finden und sich eine gesicherte Zukunft aufzubauen. Die Arbeitslosenzahlen werden zwar stetig weniger, dennoch ist es nicht gerade einfach einen Job zu finden, an dem man Spaß hat und auch noch genug im Geldbeutel hängen bleibt, um sich seinen Lebensunterhalt zu finanzieren.

 

Übereilt und vor allem sehr schlecht vorbereitet wurde nun in vielen Bundesländern die Schulzeit verkürzt. Wo man vorher 13 Jahre Zeit hatte, um sich auf das Leben vorzubereiten wird der gleich Stoff nun auf 12 Jahre verteilt und belastet nun Eltern, Lehrer und insbesondere die Schüler. Schon ab der fünften Klasse wird dies nun spürbar. Kinder, die mit einem hervorragenden Zeugnis und einer eindeutigen Empfehlung fürs Gymnasium das neue Schulsystem jetzt hautnah miterleben, sind plötzlich nicht mehr wieder zu erkennen. Sie leiden unter Kopfschmerzen, Schlafproblemen und Konzentrationsschwäche. Dementsprechend sehen auch die Noten nicht mehr so gut aus, wie es einmal war.

 

Grund für den Entschluss unserer Bundesregierung den Schülern so etwas zu zumuten ist, dass die Abiturienten und Universitätsabsolventen in Deutschland am Anfang Ihres Berufslebens viel älter sind als in anderen Ländern.

 

Zahl des Tages: 8 ! Es ist beschlossene Sache: 8 Jahre Gymnasium, von allen Liebevoll G8 genannt, und 8 Jahre Schulstress pur kommen auf unsere Kinder zu. Bundeskanzlerin Angela Merkel spricht sich für das Turbo Abitur aus, hofft aber, dass sich die Länder auf ein bundesweit akzeptiertes Schulsystem einigen können.Thüringen und Sachsen ist diese Schulsystem schon lange üblich. Insgesamt sind es heute 14 von 16 Bundesländern, die sich ebenfalls dem System angeschlossen haben. Und am dem nächsten Schuljahr ist der Verein komplett, in dem Schleswig-Holstein und Rheinland-Pfalz sind ebenfalls anpassen.

 

Doch nicht nur auf dem Stundenplan macht sich die Umstellung bemerkbar. Durch Lernen und Hausaufgaben haben widmen Kinder etwa 10 Stunden Ihres Tages alleine der Schule. Das ist mehr, als Erwachsene arbeiten gehen und das in einem doch noch sehr zarten Alter. Die Sprösslinge haben keine Zeit mehr für freizeitliche Aktivitäten, wie Sport, Arbeitsgemeinschaften oder auch die Pflege Ihres sozialen Umfeldes, wie man Berichten entnehmen kann, von Schülern die diese Strapazen bereits mitmachen und voll im Lernstress stecken.

 

Durch mehr Fächer pro Tag, braucht ein solcher Schüler natürlich auch mehr Bücher und Schulmaterial. Für viele Fünftklässler ist der Schulranzen schon Vergangenheit. Für Sie gehört es zum alltäglichen Schulweg hinzu, einen Rollwagen hinter sich her zu ziehen, damit Sie nicht schon mit 20 chronische Rückenbeschwerden haben. Sie trauern schon jetzt der Schultüte hinterher, die sie am Anfang in den Händen hielten und wo alles noch so einfach schien.

 

Ein erschreckendes Bild, was sich uns hier so bietet. Und das nur, damit man anstatt mit 29 schon mit 28 anfangen kann, für seinen Lebensunterhalt zu schuften. Prost!