Weinen : Schutzfunktion für unseren Organismus
“Tränen reinigen das Herz.”
Für uns Menschen ist das Weinen ein emotionaler Ausdruck, durch den wir Wut, Trauer, Schmerz und Ärger besser verarbeiten können. Laut Wissenschaftlern sind wir Menschen die einzigen Lebewesen auf der Erde, die durch Emotionen weinen müssen und das Weinen als eine Art Schutzmechanismus für den Organismus benutzen.

Weinende Kinder im Mutterleib - wie hat man das festgestellt, möchten Sie gerne wissen? Dank der Ultraschalltechnik hat man herausgefunden, dass bereits 28-Wochen alte Föten, wenn Sie durch kurze, tiefe Töne gereizt werden, ähnliche Bewegungen des Weinens aufzeigen, wie es Neugeborene tun.
Werden die Föten entsprechend gereizt, öffnen Sie den Mund und senkten ihre Zunge herab. Danach folgten drei Atemzug ähnliche Bewegungen, bevor wieder Ruhe im Mutterleib einkehrt. Forscher schließen aus diesen Untersuchungen, dass die Föten einen Reiz wahrnehmen, diesen als negativ einstufen und dann die entsprechende Reaktion darauf folgt. Um so darauf reagieren zu können, müssen bereits bestimmte Hirnregionen, aber auch die Sinnesorgane entwickelt sein.
Diese Entwicklung und auch andere typische Eigenschaften, die zum Weinen dazugehören, wie zum Beispiel das zitternde Kinn oder das Schlucken, kann das Kind bereits mit 20 Wochen zu seinen Fähigkeiten zählen. Bei Frühgeburten wie dies besonders deutlich. Hier hat man beobachtet, dass 24 Monate alte Babys bereits aus Regungen in Ihrer Umwelt reagieren und Weingeräusche erzeugen können. Faszinierend was mit Hilfe der Wissenschaft alles zum Vorschein kommt, findet ihr nicht auch?
