Um das Risiko genetisch bedingter Krankheiten, wie zum Beispiel das Down-Syndrom, bei Ungeborenen einschätzen zu können, wir eine sogenannte Fruchtwasseruntersuchung durchgeführt. Normalerweise wird diese Untersuchung ab der 13. Schwangerschaftswoche durchgeführt. Jedoch ist auch eine Frühamniozentese ab der 10. Woche möglich, die allerdings nur in den dringendsten Notfällen durchgeführt wird.
Eine Fruchtwasseruntersuchung ist sehr risikoreich und sas erhöhte Risiko für eine Fehlgeburt schreckt viele Frauen und auch die Frauenärzte ab. Um jedoch schon eine ungefähre Abschätzung für eine Chromosomstörung feststellen zu können, ohne das Ungeborene zu gefährden, sind Alternativen möglich.
Wie zum Beispiel der Nackentransparenz-Test. Dabei wird per Ultraschall die Dicke des Flüssigkeitspolster, das jeder Embryo im Anfangsstadium am Nacken hat, ausgemessen. Die alleinige Messung der Nackenfalte bringt jedoch nur sehr schwammige und ungenaue Ergebnisse, weshalb sich immer mehr das Erst-Semester-Screening durchgesetzt hat. Hier wird aus verschiedenen Messwerten eine Wahrscheinlichkeit errechnet, die die Höhe des Risikos für das Down-Syndrom oder andere Chromosomstörungen angibt.
Die Untersuchung wird zwischen der 11. und der 14. Schwangerschaftswoche durchgeführt und eignet sich besonders für werdende Mütter ab 35. Je älter die Frau, desto größer das Risiko. So liegt das Risiko bei einer 25-jährigen Frau bei etwa 1:1350 und bei einer Frau die bereits die 40 erreicht hat, bei 1:100.
So manch einer überlegt sich heutzutage gut, ob er ein Kind in diese Welt setzt oder nicht. Oft ist die finanzielle Lage eines Paares ein großer Punkt auf der Liste des Pro oder Contras.
Die Geburtenrate in Deutschland liegt im Durchschnitt bei etwa 1,37 Kindern pro Paar. Ganz schön mager wenn man sich die Geburtenrate der USA betrachtet, die ungefähr bei 2,1 Kindern pro Paar liegt.
Diese Zahl wird wohl in diesem Jahr noch getopt werden, denn kürzlich hat eine Mutter in den USA Achtlinge auf die Welt gebracht und das, obwohl sie bereits Mutter von 6 Kindern ist. Auch die Vornamen der Achtlinge stehen bereits fest.
Von der Gesellschaft zum größten Teil sehr verpönt, bittet die frisch gebackene Mutter, die noch zu Hause bei den Eltern wohnt und arbeitslos ist, nun auf Ihrer eigenen Webseite um finanzielle Unterstützung. So manch einer fragt sich da: Wie konnte diese Frau 8 Kinder in die Welt setzen, wenn es ihre finanzielle Lage gar nicht zulässt? Ist die Liebe zu den Kindern wichtiger als deren Ernährung? Kann man denn überhaupt von ausreichender Fürsorge sprechen, wenn die Mutter jeweils eine halbe Stunde für ein Kind Zeit hat, bevor Sie das erste wieder füttern muss? Und mal abgesehen vom füttern? Wer soll das Baby wickeln, ihm eine Babymassage geben oder es beschäftigen? Sollte man der Mutter der Achtlinge dafür Respekt zeigen oder das Ganze als verantwortungslos abstempeln?
Endlich geschafft! Die letzen anstrengenden Tage der Kugelzeit sind vorbei und auch die Geburt haben Mutter und Kind gut überstanden. Die Schonzeit ist nun vorüber und auch die Lust auf Sex kommt langsam wieder zurück. Doch keinesfalls sollte man sich darauf verlassen, dass Stillen die beste Verhütungsmethode ist. Denn das ist wieder eines der Ammenmärchen, die sich hin und wieder gerne mal herumsprechen!
Doch wenn nicht das Stillen gegen eine direkte zweite Schwangerschaft wirkt, was dann?
Am besten geeignet ist hier die Verhütung mit Kondom. Auch wenn es für einige Paare zuerst etwas ungewohnt ist, für das Kind ist es am besten. Denn macht man mit der Verhütung während des Stillens genauso weiter, wie vor dem Kinderwunsch - meistens mit der Pille, können die Hormone die Muttermilch qualitativ verschlechtern.
Und auch eine natürliche Verhütung, wie zum Beispiel das Temperaturmessen, ist während der Stillzeit eher ungünstig. Denn durch den verschobenen Schlafrhythmus ist die Glaubwürdigkeit der morgendlichen Temperatur beim Aufwachen eher mit Vorsicht zu betrachten.
Aber eine Frage bleibt für mich hier an dieser Stelle noch offen: 3-Monats-Spritzen, eingepflanzte Stäbchen und der Verhütungsring sind Verhütungsmethoden, die auf dem Konzept der Hormonabgabe basieren. Allerdings gibt es ja auch die sogenannte Verhütungskette und die Spirale, die es auch als Verhütungsmethode ohne Hormonabgabe gibt. Was ist mit diesen Mitteln zur Empfängnisverhütung? Kann man diese direkt nach der Geburt in die Gebärmutter einsetzen?
“Auch eine schwere Tür hat nur einen kleinen Schlüssel nötig.”
Charles Dickens
Gerade unter den kleinen Schlüsseln ist es aber oft schwierig den passenden zu finden. So geht es auch vielen Paaren, die sich sehnlichst ein Kind wünschen und keins bekommen können. Dies kann viele Gründe haben. Zum einen ist da der gesundheitliche Aspekt, der Paaren mit Kinderwunsch oft einen Strich durch die Rechnung macht, zum anderen spielt aber auch das Unterbewusstsein eine große Rolle.
Gerade dann, wenn man sich ein Kind so sehr wünscht, passiert in den meisten Fällen erstmal monatelang gar nichts und viele Eltern werden bei dieser Aussage jetzt mit dem Kopf nicken. Andere hingegen, die Ihre Familienplanung eigentlich noch gar nicht angehen wollen, treffen beim kleinsten Regelverstoß in Sachen Verhütung genau ins Schwarze!
Fazit: Je weniger man darüber nachdenkt, desto eher klappt es! Doch gerade dann, wenn der Kinderwunsch nicht so recht kommen möchte, macht man sich einfach noch mehr Stress. Für mich stellt sich hier die Frage: Wie viel Einfluss hat unser Unterbewusstsein auf unseren Körper? Was geht in unserem Körper vor, wenn wir uns ein Kind wünschen und zu viel darüber nachdenken? Wie kann es sein, dass trotz Eisprung und gesunden Spermien der Kinderwunsch unterfült bleibt? Wird der Hormonspiegel durch den inneren Druck beeinflusst? Oder stehen Ei und Spermien in diesem Moment einfach nur auf Kriegsfuss?