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Baby-Zeit Blog

22. Dezember 2010

Impfung bei Schwangeren schützt sogar Säugling

Abgelegt unter: Gesundheit — Alexandra @ 14:29

Nach der Geburt sind Kinder noch in einem gewissen Umfang gegen Krankheiten geschützt, weil die Mutter ihnen sozusagen die Antikörper mit auf den Weg gibt. Das gilt offenbar auch für Antikörper, die die Mutter durch eine Impfung hat.

Das zumindest hat eine Studie von Forschern der Universität Yale im US-Bundesstaat Connecticut ergeben. Die Wissenschafter sahen sich an, wie viele der Mütter von insgesamt 91 Säuglingen unter sechs Monaten gegen Grippe geimpft waren. Diese Kinder waren wegen einer schweren Influenza im Krankenhaus. Es stellte sich heraus, dass nur 2,2 Prozent der Mütter gegen Grippe geimpft waren.

Zum Vergleich zogen die Mediziner eine Gruppe von Kindern im gleichen Alter heran, die wegen anderer Krankheiten im Krankenhaus waren. Bei diesen Kindern lag die Impfquote bei den Eltern bei 20 Prozent.

Die Studienleiterin Marietta Vazquez geht davon aus, dass eine Grippe-Impfung der Mutter während der Schwangerschaft die Kinder in den ersten zwei bis drei Lebensmonaten schützen kann. Somit kann Kindern auch in den ersten sechs Lebensmonaten, für die noch kein Impfstoff zugelassen ist, zumindest ein bisschen mehr Schutz vor einer gefährlichen Erkrankung geboten werden.

13. Dezember 2010

Was zu tun ist, wenn dein Kind am Weihnachtsstern knabbert

Abgelegt unter: Allgemein, Aktuell — Alexandra @ 10:12

Wir können nicht immer nachvollziehen, warum Kinder etwas in den Mund stecken. Manchmal ist es klar, beispielsweise bei hübschen farbigen Pillen oder bei bunten Flüssigkeiten in interessanten Flaschen. Davor kann man  Kinder aber gut schützen, indem man gefährliche Substanzen so aufbewahrt, dass die Kleinen sie nicht erreichen können.

Schwieriger ist das bei Zimmerpflanzen, die wohl Kindern manchmal essbarer erscheinen als Erwachsenen. Es gibt viele Pflanzen, die Kindern und Haustieren gefährlich werden können, wenn sie Teile davon in den Mund nehmen oder sie verschlucken. Dazu gehört auch der Weihnachtsstern, der an Weihnachten als dekorative Zimmerpflanze sehr beliebt ist.

Auch wenn ihr selbst keine Weihnachtssterne habt, kommt ihr in der Weihnachtszeit bestimmt irgendwohin, wo sie weihnachtliche Stimmung verbreiten. Natürlich sollte euer Kind dann nichts davon essen, aber wenn es das doch tut, braucht ihr auch nicht sofort in Panik zu verfallen: Eine schlimme Vergiftung droht davon nicht; Übelkeit, Erbrechen, Bauchschmerzen oder Durchfall können aber vorkommen.

Wirklich giftig ist nämlich nur die Wildform des Weihnachtssterns, die bei uns verkauften Pflanzen sind davon aber weit entfernt. Wie das Gesundheitsportal Onmeda mit Verweis auf den Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte berichtet, sind die gezüchteten Pflanzen kaum giftig.

Der Saft der Pflanze kann aber allergische Reaktionen verursachen, also etwa einen Ausschlag, Heuschnupfen oder gar asthmaähnliche Symptome.

Was also ist zu tun, wenn dein Kind Teile vom Weihnachtsstern gegessen hat?

1.    Mund ausspülen lassen
2.    Hautstellen abwaschen, die mit dem Pflanzensaft in Berührung gekommen sind
3.    Ein Arztbesuch ist nur bei sehr starken Reaktionen des Kindes nötig

6. Dezember 2010

Prinzipiell kein Koffein für Kleinkinder

Abgelegt unter: Ernährung, Gesundheit — Alexandra @ 10:41

Koffein ist für Babys und Kleinkinder tabu – das weiß eigentlich jeder. Ist ja auch kein Problem, welches Kind will schon Kaffee trinken? Sogar vielen Erwachsenen ist das dunkle Gebräu zu bitter, also sollte es nicht allzu schwierig sein, die Kleinen davon abzuhalten. Das ist es auch tatsächlich nicht: Ein Schluck Kaffee, und ein Kind ist auf Jahre hinaus von der Neugier darauf geheilt.

Aber natürlich ist Koffein nicht nur in Kaffee enthalten, sondern auch in schwarzem Tee (in der Form von Tein) und, hier wird es schon interessanter, in Cola-Getränken. Die wiederum sind bei Kindern sehr beliebt, denn sie sind sehr süß. Wie sollen Eltern also handeln? Diese Frage behandelt das Gesundheitsportal NetDoktor.de in einem aktuellen Artikel.

Zitiert wird dabei Holger Handel vom Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte: “Vor dem Grundschulalter sollten Kinder prinzipiell keine Cola bekommen, ebenso wenig Kaffee oder schwarzen Tee”, so Handel. Kinder reagieren sehr empfindlich auf Koffein, bzw. Tein, und zwar umso mehr, je jünger sie sind. Koffein und Tein können bei Kindern zu Nervosität, Schlafstörungen und Bluthochdruck führen.

Das gilt natürlich auch für Cola, das schon wegen des extrem hohen Zuckergehalts nicht als regelmäßiges Getränk geeignet ist. Ein gelegentliches Glas Cola als etwas Besonderes ist ab dem Grundschulalter in Ordnung, aber als “Getränk” an sich, also zur Deckung des Flüssigkeitsbedarfs, ist es vollkommen ungeeignet.