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2. März 2007

Gewalt an Schulen, woran liegt das?

Abgelegt unter: Allgemein — Melanie @ 18:33

Heutzutage ist Gewalt an Schulen schon Gang und Gebe. Neben der Angst, dass das Kind auf dem Schulweg oder beim Spielen von pädophilen kranken Männern entführt wird oder sogar vergewaltigt wird, müssen sich die Eltern heutzutage schon Sorgen machen, dass Sie von Mitschülern brutal zusammengeschlagen werden. Dies fängt in der heutigen Zeit schon in der ersten Klasse an. Die Kinder können sich nicht richtig benehmen, beschimpfen die Lehrerin und stören den Unterricht - und mit Gewalt bleibt die Grundschule auch nicht mehr verschont. Da stellt man sich die Frage: Woran kann das liegen. 45% der Befragten des GEWIS-Institutes machen TV, Computerspiele und Internet für die Gewalt an Schulen verantwortlich. 
In vielen Haushalten sieht es leider so aus, dass das Kind von der Schule nach Hause kommt, von der Mutter eine Dose Ravioli vor die Nase gestellt bekommt und sich dann vor den Fernseher knallt. Dann haben die Eltern Ihre Ruhe und können sich Ihren Lieblingstalkshows widmen, die scheinbar so wahnsinnig interessant sind, dass sie noch nicht mal mitbekommen, dass Ihr Kind den Platz auf der Couch schon verlassen hat und sich nun irgendwelchen idiotischen Ballerspielen am Computer hingibt oder sich gerade die Hardcore-Pornos des schon erwachsenen Bruders reinzieht. Und da wundert man sich, was mit der heutigen Gesellschaft los ist? Was ist mit Gemeinsamem Basteln, raus an die frische Luft gehen oder Vorlesen geworden? Haben die Eltern heutzutage so wenig Lust sich mit Ihren Kindern zu beschäftigen? Welche Vorstellungen haben diese Menschen? Denken sie, dass sich Ihr Kind durch Fernsehen und Internet von alleine entwickelt und sich Ihre Persönlichkeit prägt?
Vor allem Frage ich mich, wie es sein kann, dass Kinder unter 10 Jahren meist schon einen Fernseher im Kinderzimmer haben und diesen nach Lust und Laune einschalten können, wann immer sie wollen.
Und natürlich sind nicht NUR die gewaltvollen Killerspiele an der Aggression der Kinder Schuld. Das Kind zeigt Ihnen mit solchen Wutanfällen und Gewaltausbrüchen, dass es Aufmerksamkeit haben möchte. Schlimm genug, dass Kinder schon in jungen Jahren keine Zukunftsperspektive haben, weil Ihnen die hohe Arbeitslosenquote ja auch nicht entgeht. Teilweise bekommen Sie das Leben von Hartz IV ja schon in die Wiege gelegt und kennen es gar nicht anders. Eltern sind doch auch dazu da, ihr Kind zu ermutigen und es zu stärken in Ihrer Persönlichkeit, Ihrem Selbstbewusstsein und Ihrem Mut, Dinge in Angriff zu nehmen. Eltern sollten Ihren Kindern das Gefühl vermitteln, dass sie alles schaffen können, wenn sie es wirklich wollen.
Und wenn Kinder im Internet etwas zu suchen haben, dann sollten es Dinge sein, die nichts mit Pornografie oder Gewalt zu tun haben. Um den Umgang mit solchen Themen zu vermeiden gibt es geeignete Filterprogramme für Jugendschutz wie ICRA, das sie problemlos auf Ihrem PC installieren können. Damit können Sie diverse Seiten, die Ihr Kind nicht anschauen sollte, sperren und können wieder ruhiger schlafen. Sollte Ihr Kind doch mal auf eine pornografische Seite stoßen, sprechen Sie es darauf an. Ihr Kind bekommt keinen psychischen Schaden, nur weil es einmal ein pornografisches Bild zu Gesicht bekommen hat, aber es wird durch Ihre Aufklärung besser mit der Sexualität umgehen können. Sie können Ihr Kind eh nicht vor allem schützen, was nicht jugendfrei ist, weil auf dem Schulhof ganz selbstverständlich schon pornografische oder gewaltverherrlichende Bilder übers Handy getauscht werden.
Solange Ihr Kind noch kleiner ist, sollten Sie den Gang ins Internet – wenn es denn unbedingt sein muss - doch mit ihm zusammen gestalten. Es gibt auch Seiten, die extra für Kinder sind, auf denen Sie keine Angst haben müssen, Ihr Kind könnte etwas sehen, was nicht seinem Alter entspricht.
Alles in Allem ist die Gewalt an Schulen, mit denen heutzutage schon kleine Kinder konfrontiert werden wirklich erschreckend und leider fast nicht mehr zu vermeiden. Hoffen wir, dass unserer Regierung etwas einfällt, damit dies nicht der Alltag in Deutschlands Schulen bleibt und Ihr Kind wieder gerne in die Schule geht, ohne dass Sie als Eltern sich Sorgen machen müssen.

 

Im Allgemeinen bin ich aber der Meinung, dass nicht die Killerspiele allein das Problem sind und auch ein Verbot der Spiele zu nichts führt. Eltern, deren Kinder in normalen Familienverhältnissen aufwachsen, müssen sich da eher keine Gedanken machen, dass Ihr Kind Amok läuft, nur weil es gewaltvolle Spiele spielt. Wie gesagt, dass ist nur eine Sache der Erziehung…

 

 

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