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23. August 2010

Kranke Babys wegen Infusion gestorben?

Abgelegt unter: Aktuell — Alexandra @ 09:30

Am Wochenende sind in der Uniklinik in Mainz, im Zentrum für Kinder- und Jugendmedizin, zwei Säuglingen gestorben. Das Klinikum teilte mit, dass der Tod der Babys möglicherweise von einer Infusionslösung verursacht wurde, die eventuell mit Darmbakterien verunreinigt war.

Insgesamt wurden mit der verdächtigen Lösung elf Kinder behandelt. Die intravenöse Ernährung war bei ihnen nötig, weil sie entweder zu früh auf die Welt gekommen waren oder an schweren Erkrankungen litten. Die Babys waren und sind also alle besonders anfällig und verletzlich.

Der medizinische Vorstand der Klinik, Norbert Pfeiffer, teilte mit, dass auch bei fünf anderen Babys der Zustand kritisch sei. „Bei zwei von ihnen fürchten wir wirklich das Schlimmste“, wird Pfeiffer im Ärzteblatt zitiert.

Die Infusionslösung, von der als Todesursache ausgegangen wird, wurde im Klinikum für jedes Kind speziell zusammengestellt, aus verschiedenen Produkten unterschiedlicher Hersteller. Vermutlich wurden bei diesem Zusammenstellen die Lösungen mit Darmbakterien verunreinigt.

Nachdem die Verunreinigung festgestellt wurde, wurden die Infusionslösungen sofort entfernt und die Kinder mit Antibiotika behandelt. Für zwei von ihnen kam die Hilfe leider zu spät.

Darmbakterien kommen, wie der Name schon sagt, im Darm des Menschen vor. Dort sind sie vollkommen normal und harmlos. Geraten sie aber außerhalb des Darms in den Körper oder gar in die Blutbahn, können sie jedoch schwere Infekte auslösen und vor allem bei Säuglingen zu Hirnhautentzündungen und Sepsis führen.

19. Juli 2010

Kommunen wollen Kinder besser schützen

Abgelegt unter: Aktuell — Alexandra @ 08:45

Die deutschen Kommunen fordern mehr Befugnisse, damit sie Kinder besser vor häuslicher Gewalt schützen können. Der Deutsche Städte- und Gemeindebund fordert laut einem Bericht im Ärzteblatt eine verbesserte Datenübermittlung zwischen den Behörden und für Ärzte eine Befreiung von der Schweigepflicht.

Die Zusammenarbeit den Behörden in verschiedenen Gemeinden und Städten kann ein wichtiges Instrument sein, damit sich betroffene Familien nicht einfach durch einen Umzug dem Jugendamt “entkommen” können. Wenn die Ämter besser zusammenarbeiten und die Daten effektiver weitergereicht und ausgetauscht werden können, kann eine bestimmte Familie auch bei Umzug, bei Arzt- oder bei Schulwechsel im Auge behalten werden.

Nachdem das Statistische Bundesamt erst vergangen Woche Zahlen veröffentlich hatte, nach denen 2009 über 30.000 Kinder und Jugendliche vom Jugendamt in Obhut genommen wurden, hat Familienministerin Kristina Schröder gesetzliche Änderungen gefordert, um Kinder besser zu schützen. Wie der Städte-  und Gemeindebund ist auch Schröder dafür, die strenge ärztliche Schweigepflicht zu lockern. Das würde bedeuten, dass Ärzte in “begründeten Fällen” das Jugendamt informieren können, wenn sie in einer Familie Kindesmisshandlungen vermuten.

12. August 2009

Kein Baby vom toten Ehemann

Abgelegt unter: Außergewöhnliches, Aktuell — Alexandra @ 16:20

Eine 29-jährige Frau aus Mecklenburg-Vorpommern hat eine Klinik verklagt, weil die sich weigert, der Frau ihre befruchteten Eizellen zu geben. Das Krankenhaus ist drastisch im Unrecht, sollte man auf Anhieb meinen. So einfach scheint die Lage aber nicht zu sein.

Die besagten Eizellen wurden nämlich im März 2008 im Rahmen einer künstlichen Befruchtung mit dem Sperma des Ehemannes kombiniert und eingefroren. Der Mann ist aber in der Zwischenzeit bei einem Unfall ums Leben gekommen. Die Klinik weigerte sich die Eizellen herauszugeben, aus Angst gegen das Embryonenschutzgesetz zu verstoßen.

Das deutsche Embryonenschutzgesetz stammt von 1991 und besagt, dass Eizellen nicht mit dem Sperma eines Mannes befruchtet werden dürfen, und auch nicht mit dem Sperma eines Toten. Wer an so einer Befruchtung mitwirkt oder einer Frau einen so entstandenen Embryo einsetzt, macht sich strafbar.

Bestimmt kann es einem seltsam vorkommen, wenn eine Witwe ein Kind von ihrem toten Mann austragen will. Dass sich die beiden für eine künstliche Befruchtung entschieden hatten, zeigt aber ganz deutlich dass BEIDE ein Kind wollten, und es sich vielleicht schon seit vielen Jahren wünschten. Eventuell sehnt sich die Frau auch danach, wenigstens ein Stückchen ihres Mannes weiterleben zu sehen. Auch das ist verständlich.

Man kann auch geteilter Meinung darüber sein, ob das ESG hier überhaupt greift: Immerhin war der Mann bei der Befruchtung noch am Leben, und zugestimmt hat er der Befruchtung auch.

Das Landesgericht Neubrandenburg jedenfalls hat heute in der ersten Verhandlung beschlossen, dass die Befruchtung noch nicht vollzogen war, das Krankenhaus die Eizellen der Frau also nicht herausgeben darf.

23. Februar 2009

Achtlinge geboren - verantwortungslos oder respektvoll?

Abgelegt unter: Aktuell — Melanie @ 10:51

So manch einer überlegt sich heutzutage gut, ob er ein Kind in diese Welt setzt oder nicht. Oft ist die finanzielle Lage eines Paares ein großer Punkt auf der Liste des Pro oder Contras.

Die Geburtenrate in Deutschland liegt im Durchschnitt bei etwa 1,37 Kindern pro Paar. Ganz schön mager wenn man sich die Geburtenrate der USA betrachtet, die ungefähr bei 2,1 Kindern pro Paar liegt.

Diese Zahl wird wohl in diesem Jahr noch getopt werden, denn kürzlich hat eine Mutter in den USA Achtlinge auf die Welt gebracht und das, obwohl sie bereits Mutter von 6 Kindern ist. Auch die Vornamen der Achtlinge stehen bereits fest.

Von der Gesellschaft zum größten Teil sehr verpönt, bittet die frisch gebackene Mutter, die noch zu Hause bei den Eltern wohnt und arbeitslos ist, nun auf Ihrer eigenen Webseite um finanzielle Unterstützung. So manch einer fragt sich da: Wie konnte diese Frau 8 Kinder in die Welt setzen, wenn es ihre finanzielle Lage gar nicht zulässt? Ist die Liebe zu den Kindern wichtiger als deren Ernährung? Kann man denn überhaupt von ausreichender Fürsorge sprechen, wenn die Mutter jeweils eine halbe Stunde für ein Kind Zeit hat, bevor Sie das erste wieder füttern muss? Und mal abgesehen vom füttern? Wer soll das Baby wickeln, ihm eine Babymassage geben oder es beschäftigen? Sollte man der Mutter der Achtlinge dafür Respekt zeigen oder das Ganze als verantwortungslos abstempeln?

20. März 2008

Der Osterhase kommt…

Abgelegt unter: Aktuell — Melanie @ 16:39

Weihnachten ist gerade mal drei Monate vorbei, da geht es schon wieder los mit den Feiertagen. Ostern steht vor der Tür und alle freuen sich auf ein paar Tage Ruhe und Entspannung. Dank der angrenzenden Feiertage zum Wochenende machen sich viele Familien auf, um Verwandte in anderen Gebieten der BRD zu besuchen. Dementsprechend voll gestopft sind auch die Autobahnen und die Radiomoderatoren müssen die Verkehrsmeldungen etwas in die Länge ziehen, weil Sie mit den Staumeldungen kaum noch hinterherkommen.

 

Aber nicht nur auf den Straßen wird es stressig. Auch zu Hause tobt der Bär. Die Familien, die über Ostern zu Hause bleiben, mit den Kindern Kinderlieder zu Ostern singen oder sich mit basteln die Zeit vertreiben und höchstens mal raus gehen, um den Pflichtbesuch bei Oma abzustatten, bekommen die Trubel von Ihren Kindern meist schon Wochen vorher zu spüren. Schon ganz früh werden Wunschzettel an den Osterhasen geschrieben, damit die meist eher spärlichen Wünsche zum Osterfest auch wirklich erfüllt werden. Sie glauben nicht an den Osterhasen? Den gibt es aber tatsächlich. In einer kleinen Stadt in der Ostereistedt in der Nähe von Bremen haben sich einige ehemalige Postbeamte, denen der Beruf wohl stets Spaß gemacht haben zu scheint, dazu bereit erklärt, süße, von kleinen Kindern geschriebene Wunschzettel an den Osterhasen entgegen zu nehmen und diese zu beantworten. Als Sie damals vor einigen Jahren damit anfingen, waren die Zusendung eher spärlich, aber heute ist es Ihnen nicht mehr möglich diese ganzen Anfragen selbst zu beantworten. Im letzten Jahren waren es rund 31.000 Wunschzettel, die voll waren mit Herzenswünschen von Kindern aus der ganzen Welt. Hier die Adresse:

 

Hanni Hase
Am Waldrand 12
27404 Ostereistedt

 

Die ganze Aktion ist ehrenamtlich! Schön, dass es noch Menschen mit soviel Herz gibt.

 

Ja, bei dem ganzen Trubel um Ostern stellt man sich doch des Öfteren mal die Frage: Was hat denn ein Hase eigentlich mit Ostern zu tun und der biblischen Geschichte die dahinter steckt zu tun? Ganz ehrlich? Ich habe wirklich viel recherchiert, aber ich kann diese Frage leider nicht beantworten. Und anscheinend tappt da auch das WWW völlig im Dunkeln. Die Vermutungen, die in unserem weltlichen Netzwerk aufgestellt werden, sind alle eher schwammig. Dort stellt man sich die Frage: “Sind etwa 4-jaehrige Kinder Schuld am Osterhasen?”. Auch mit der Frühlingsgöttin Ostara wird der Osterhase in Verbindung gesetzt und um ganz vom Thema abzuweichen wird auch noch der Mond dafür verantwortlich gemacht! Naja, Spekulationen eben.

 

Fakt ist, dass wir eben Ostern feiern. Ob nun wegen der heiligen Göttin Ostara, Jesus, dem Mond wegen oder einfach nur, um ein paar nette Feiertage ohne Arbeit, Stress und Alltag zu haben und die Zeit mit der Familie zu genießen.

 

An dieser Stelle wünsche ich Frohe Ostern und viel Spaß bei der Ostereiersuche. Und denjenigen, die es doch nicht lassen können, über Ostern wegzufahren eine gute Fahrt ohne nervige andere Autofahrer und kilometerlangen Stau.

16. November 2007

Kinderarmut in Deutschland

Abgelegt unter: Aktuell — Melanie @ 14:30

Die Konjunktur boomt. Die Arbeitslosigkeit geht zurück. Und die Kinderarmut erreicht neuen Höchsttand. Vor knapp drei Jahren wurde in Deutschland die finanzielle Unterstützung Hartz IV eingeführt. Seit dieser Einführung hat sich die Anzahl der Jungen und Mädchen, die auf Sozialhilfe angewiesen sind, verdoppelt. Heute sind es rund 2,5 Millionen. Eine erschreckende Zahl. Schon bei der Einschulung ist jedes dritte Kind therapiebedürftig!

Wo es vor rund 40 Jahren nur jedes 75. Kind unter sieben Jahre war, das auf Sozialhilfe angewiesen war, ist es heute jedes 6. Kind. Noch viel erschreckender!

Was geht in diesem Land nur vor? Zwar wurde Anfang dieses Jahres das Elterngeld eingeführt, das Müttern und Vätern eine finanzielle Stütze sein soll. Allerdings wird dieses nur höchstens 14 Monate lang gezahlt und nicht wie das vorher gezahlte Erziehungsgeld über 2 Jahre. Doch was geschieht danach?

Die Lebensmittelpreise steigen stetig, doch die Löhne sind gleich geblieben. Gerade für Kinder ist zum Beispiel Milch ein wichtiger Calcium-Lieferant, der die Knochen stärkt und das Osteoporose-Risiko senkt. Man sollte pro Tag 1000 – 1500 mg Calcium zu sich nehmen. Erfrischungsgetränke erhält man heutzutage für 40 Cent pro 1,5-Liter-Flasche, wo man bei Milch jedoch noch etwas drauf legen muss, um gerade mal 1 Liter zu bekommen. Ärmere Familie greifen da vielleicht eher mal zum billigeren Getränk, das keineswegs zur Gesundheit Ihrer Kinder beiträgt, sie sogar eher noch durch den Hohen Zuckergehalt verschlechtert. Durch die schlechte Ernährung werden Kinder schneller krank. Vom Sozialleben werden Sie abgeschnitten und versagen oftmals in der Schule. Da kann nur noch ein bedingungsloses Grundeinkommen gegen die Kinderarmut helfen.  

Da klopfen sich die Herrn und Frauen der Politik gegenseitig auf die Schultern und der Aufschwung, den wir natürlich nur ihresgleichen zu verdanken haben, wird festlich gefeiert, und auf der anderen Seite können sich die Kinder von Hartz IV-Empfängern noch nicht mal mehr das Essen in der Schule leisten.

Irgendwas geht hier gewaltig schief und es macht mich sauer, dass die armen Kinder, die am wenigsten dafür können, dass ihre Eltern keine Arbeit finden, zu faul sind sich Arbeit zu suchen oder keine gute Ausbildung genossen haben, am meisten darunter leiden und sehr wenig dagegen getan wird.

9. November 2007

Laterne, Laterne - Sonne, Mond und Sterne

Abgelegt unter: Aktuell — Melanie @ 13:14

Draußen wird es so langsam kälter, morgens sind teilweise schon die Scheiben gefroren und man hört schonmal ab und zu in den Nachrichten von Schneefall und Glätte auf den Straßen. Gerade heute morgen, als es so stürmig war und eine Unmenge an Blättern von den Bäumen gefallen sind, ist mir mal wieder bewusst geworden, wie schnell die Zeit vorbei geht. Halloween ist auch schon wieder Geschichte - zumindest bis zum nächsten Jahr - und Weihnachten ist auch nicht mehr weit. Doch es gibt auch noch ein anderes Fest, das bald ansteht. Sankt Martin. Am 11.11. zum Auftakt der Fastnachtszeit schwirren in jeder Stadt und in jedem Dorf wieder zahlreiche Kinder mit Ihren Laternen umher. Ein toller Anblick. Sankt Martin gehört schon immer zu einer meiner Highlight-Feste in im Jahr. Ich selbst bin in einem nicht ganz so kleinen Dorf mit ca. 10.000 Einwohnern groß geworden, in dem bis heute der Brauch eines großen Feuers am Altrhein geführt wird. Sobald es dunkel ist pilgern Kinder mit Ihren Familien an den Altrhein und wollen sich das Spektakel aus der Nähe ansehen. Während das Feuer brennt, vergnügen sich die Kinder miteinander und essen genüsslich Ihre Brezeln, während die Eltern sich an den frischen Glühwein ranmachen und gemütlich plaudern. Aus Tradition wird in der nahegelegenen Kirche vorher ein Gottesdienst gehalten, in dem auch die Martingeschichte aufgeführt wird. Ich selbst bin eigentlich nicht gläubig und auch kein großer Kirchgänger, doch an Sankt Martin geht man gerne Mal zu dem Ort zurück, an dem man als Winzling den Martinstag erlebt hat und genießt einfach die Atmosphäre.

Um sich mit seinen Kindern schonmal auf diesen besonderen Tag vorzubereiten, hab ich im World Wide Web ein nettes Sankt Martin Fingerspiel entdeckt. Kinder finden Fingerspiele, wie auch Kinderlieder, immer toll und man selbst freut sich doch auch, seinem Kind mal wieder etwas neues zu zeigen, das man vielleicht in der Zeit vor Sankt Martin auch gern als kleines Ritual beim Zubettgehen einsetzen kann, wenn das Kind nicht schlafen will.

Trotz der Tatsache, dass ich erwachsen bin und keine Kinder habe, werde ich mich auch diese Jahr wieder zum Feuer an den Altrhein begeben und mir das große Feuer und die lachenden und staunenden Kinder von Nahem ansehen, wenn es wieder heisst: Ich geh mit meiner Laterne, und meine Laterne mit mir!…

2. November 2007

Weihnachten im Schuhkarton - Eine gute Sache

Abgelegt unter: Aktuell — Melanie @ 17:22

Die besinnliche und ruhige Weihnachtszeit steht schon bald vor der Tür und viele Menschen, besonders die, die von Weihnachten nicht genug bekommen können - wie zum Beispiel meine Wenigkeit - bereiten sich auf das Fest der Lichterketten, Geschenke, Weihnachtsmärkte, jede Menge Glühwein und natürlich auf das Treffen mit der Familie vor. Pläne werden geschmiedet, was es denn an Weihnachten wohl festliches zu Essen gibt und wo man Weihnachten verbringen wird. Doch nicht jedem von uns geht es so gut und das ist besonders zur Weihnachtszeit echt bitter. Besonders die Kinder in der Entwicklungsländern haben es schwer. Sie haben kaum etwas zu essen und zu trinken, kein Hab und Gut - von Spielsachen und Klamotten ganz zu schweigen.

 

Die christliche Hilfsorganisation “Geschenke der Hoffnung e. V.” hat sich da etwas ganz Besonderes ausgedacht. Die Arbeitsschwerpunkte dieser Organisation liegen bei Hilfe für Kinder, Hilfe zur Selbsthilfe, Medizinische Versorgung, sowie Flüchtlings- und Katastrophenhilfe. Zum Weihnachsfest koordiniert sie die Aktion “Weihnachten im Schuhkarton“. Zu dieser Aktion sammeln Familien aus Indurstrieländern Spielsachen, Süßigkeitenm, Kleidung, Schulbedarf und Hygieneartikel und verschicken diesen weihnachtlichen Schuhkarton an Kinder in Entwicklungsländern.

 

Zur Aktion “Weihnachten im Schuhkarton” wurden in den letzten beiden Jahren in Deutschland jährlich rund 430.000 Päkchen versendet. Diese wurden nach Bulgarien, Armenien, Litauen, Polen, Rumänien, Südafrika, Ukraine, Weißrussland, Westjordanland, Kosovo, Serbien und die Slowakei gebracht, wo sich viele Kinder über die Schuhkartons und dessen Inhalt gefreut haben.

Besonders für Elter ist die Aktion “Weihnachten im Schuhkarton” eine gute Gelegenheit, dem eigenen Kind zu zeigen, dass viele andere Kinder so gut wie nichts haben. Man kann mit den Kindern zusammen alte Spielsachen, die noch gut erhalten sind, aussortieren oder auch Kleider heraussuchen, die das Kind nicht mehr anzieht. So lernt das Kind, zu teilen und Interesse für seine Mitmenschen zu zeigen.

 

25. Oktober 2007

Harry Potter Band 7 - nur noch geschlagene 36 Stunden ;-)

Abgelegt unter: Aktuell — Melanie @ 13:56

Der Countdown für Harry Potter und die Heiltümer des Todes hat begonnen!!!

In zwei Tagen ist es wieder so weit. Kinder haben Ihr ganzes Taschengeld zusammengekratzt und warten gespannt auf die Erscheinung des neuen und letzten Harry Potter Bandes - Harry Potter (7) - und die Heiligtümer des Todes. Auch so manch Erwachsener hat sich den Tag frei genommen, um zu erfahren, wie es mit Hogwarts und dem Zauberlehrling mit der Narbe auf der Stirn weitergeht.

Wer es ganz exklusiv und als erstes haben will, der kann sich Harry Potter 7 auch jetzt noch schnell vorbestellen, so dass es Punkt 12 Uhr Nachts an der Tür klingelt und ein netter Herr oder eine nette Dame von der Post einem das Schmuckstück überreicht.

Schon im Juli diesen Jahres erschien Harry Potter 7 - The Deathly Hollows in englischer Version, den so manch einer trotz wagen Englischkenntnissen verschlungen hat. Allerdings hat die Bildzeitung mit einem ominösen Hacker Namens “Gabriel” vorher ebenfalls noch etwas Umsatz machen können. Dieser hat wohl durch mysteriöse Umstände den heißbegehrten Band schon ein paar Tage vorher erhalten und alles ausgeplappert, was sie Joanne K. Rowling aller Muse und Eingebung in den letzten Monaten auf Papier gebracht hat. Ganz schön dreist muss man da sagen, aber er ist mit seiner Story bestimmt nicht leer ausgegangen.

Naja, als wirklicher Harry-Potter-ich-lese-ihn-auch-auf-Englisch-bis-mir-sie-Augen-von-allein-zufallen-Fan lese ich das Finale natürlich auch nochmal als deutsche Ausgabe um ausschließen zu können, dass ich auch nur das kleinste Detail dieses Phantasiewerkes verpasst habe. So wie ich die englische Version beurteilen kann, ist Harry Potter und die Heiligtümer des Todes mein Favorit der Siebener-Reihe.

Viele grübeln, ob dies nun wirklich der letzte Band sein wird oder ob nicht in ein paar Jahren Harry Potters Sohn wieder spannende Geschichten in Hogwarts erlebt. Man weiß es nicht - aber auf jeden Fall wird im Leben vieler Harry-Potter-Fans ein ganzes Stück fehlen und die Zeiten, in denen man Abends in eine Decke eingekuschelt am Kamin sitzt und in die Welt der Zauberer, Muggels, Zentauren, Riesen, sprechenden Bilder und herumschwebenden Geister eintaucht werden magerer werden. Harry Potter - wir werden dich vermissen - war ne schöne Zeit mit dir…

19. Oktober 2007

Süßes oder Saures! Bald ist es wieder so weit!

Abgelegt unter: Aktuell — Melanie @ 09:06

Die ersten Blätter fallen von den Bäumen, es wird früher dunkel und schon so langsam kann man sich ohne Jacke nicht mehr länger als 5 Minuten aufhalten. Der Herbst ist da! Und mit dem Herbst naht die Nacht, in der die Geister an den Ort Ihres früheren Lebens zurückkehren. Hierzulande und auch in anderen Ländern ist diese Nacht als die Halloweennacht bekannt. Der Brauch für dieses Fest, kommt nicht wie die meisten glauben aus den USA - nein - aus Irland ist der Brauch der Kinderherzen zum strahlen bringt. Als Geist, Kürbis, Vampir, Skelett und Co. verkleidet machen sich Kinder bei Anbruch der Dunkelheit auf den Weg, die Nachbarschaft auszunehmen. Diese halten schon Schüsseln mit Süßigkeiten bereit, in die jedes Kind mal hineingreifen darf. Wo es in englisch-sprachigen Ländern “Trick or Treat” heißt, lautet der Spruch zum Süßigkeitenerhalt in Deutschland “Süßes oder Saures”. Man kann sich da schon vorstellen, dass dieser Brauch an Halloween für Kinder eine wahre Freude ist.

 

Da mittlerweile jedes fünfte Kind in Deutschland übergewichtig ist, ist solche ein Nacht der Süßigkeiten natürlich nicht gerade vorteilhaft. Zu viel Süßes zu Halloween ist auch nicht gut, aber welcher Erwachsene macht schon die Tür auf und schenkt den Kindern einen Apfel oder eine Mandarine? Die Kinder wollen ja schließlich auch Ihre Freude haben! Lieber sollte man auf den alltäglichen Süßigkeitenkonsum und eine gesunde Kinder- und Babyernährung achten und diesen zügeln.

 

Was den Kindern Spaß macht, macht oft auch den Erwachsenen Spaß. Sie unterstützen Ihre Kinder, in dem Sie ihnen gruselige Kostüme kaufen und sich künstlerisch auf ihrem Gesicht ausleben. Manch kreative Mamas oder Papas lassen sich vom Halloweenfest anstecken und nähen voller Euphorie die Kostüme für ihre Kinder selbst. Dabei muss man nur etwas erfinderisch sein, denn schon mit den einfachsten Mitteln lässt sich ein tolles Halloweenkostüm zaubern. Wie zum Beispiel eine Halloween-Mütze, die man ganz einfach aus einer harmlosen Wintermütze gestalten kann. 

 

 

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