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Gewürzgurken mit Nutella, Pommes mit Vanilleeis und Croissant mit Ketchup sind nur einige abartige kulinarische Varianten, die eine schwangere Frau in Zeiten des Kugelschleppens vernichtet. Und das nicht nur ab und zu, sondern am besten massenweise! Überflüssige Kilos, die sich mit Vorliebe an den Hüften festkrallen, lassen sich auch nicht von dem kleinen Würmchen beeindrucken, dass nach 9 Monaten das Licht der Welt erblickt, und bleiben stur an ihrem Platz.
Nun möchte eine Frau, nachdem Sie die Kugelzeit hinter sich gebracht hat, aber endlich wieder attraktiv und begehrenswert sein, wobei ihr die Pfunde auf den Hüften einen ganz schönen Strich durch die Rechnung machen. Irgendwann kommt der Zeitpunkt, an dem diesen Parasiten der Kampf angesagt werden muss! Schluss mit Doppelportionen, Dickermachern & Co.! So schön, wie das wahrlose Essen in der Schwangerschaft auch war - jetzt heißt es STOPP! Es muss etwas getan werden. Aber wo fängt man am besten an?
Passend zu dieser Sinneswandlung ist die Mutter nun in einer Situation, in der Faulenzen auf der Couch und Ausreden wie “Ich kann mich nicht so anstrengen, ich bin schwanger” passe´ sind. Der Schreihals will nun mal beschäftigt werden und am besten geht dies an der frischen Luft, die natürlich auch für den Sauerstoffhaushalt der Mutter nicht von schlechten Eltern ist. Fürs erste reicht spazieren gehn - schließlich hat man ja in der Schwangerschaft so einiges verlernt und der Körper muss sich erstmal wieder an Sport gewöhnen. Für den Muskelaufbau muss man es nicht gleich mit Situp´s übertreiben. Wichtig ist erstmal, dass die Beckenbodenmuskulatur wieder in Schwung kommt, denn die hat schließlich in den letzen 9 Monaten am meisten gelitten.
Damit das Abnehmen nach der Schwangerschaft nicht eine ganz so große Hürde darstellt, hat uns Mutter Natur eine natürliche Abnehmfunktion eingebaut, zumindest dann, wenn man beschließt sein Kind mit eigenen Nährstoffen auch noch nach der Geburt zu versorgen. Durch das Stillen wird eine bestimmte Fettart verbrannt, die sich normalerweise als Körperfett an den Hüften niederlassen würde. Aber unser Körper ist uns in dieser Sache eine wunderbare Unterstützung!
Auf keinen Fall sollte man in der Stillzeit eine Diät angehen oder das Ziel haben, noch weniger zu wiegen, als vor der Schwangerschaft. Denn über Jahre eingelagerte Schadstoffe im Fettgewebe werden dadurch freigesetzt und dann über die Muttermilch übertragen.
Natürlich gibt es für das Abnehmen nach der Schwangerschaft keine Garantie. Es gibt Frauen, die durch das Stillen wieder zu Ihrem Gewicht vor der Schwangerschaft gekommen sind und andere, bei denen das Stillen keinerlei Auswirkung auf die Figur hatte und die heute noch mit Ihren Pfunden zu kämpfen haben. Aber mit der richtigen Ernährung und ausreichender Bewegung kann man schon so einiges bewirken. Man muss nur den inneren Schweinhund überwinden und die Sache gezielt anpacken! Nur so wird man wieder schlank nach der Schwangerschaft.
Es würde mich wirklich interessieren, welche Erfahrung ihr so gemacht hat und ich würde mich über entsprechende Kommentare sehr freuen.
Muttermilch enthält viele Nährstoffe und soll sogar Allergien vorbeugen. Ja - soweit richtig! Aber nicht nur für Babys soll die Muttermilch gut sein, sondern auch für Erwachsene. Das behauptet zur Zeit ein Wirt aus Winterthur in der Schweiz. Hans Lochers Restaurant “Storchen” soll jetzt mit neuen Angeboten auf der Speisekarte glänzen und wieder mehr Menschen in den kleinen Ski-Ort in der Schweiz locken.
Seine Idee: Er will Gerichte, sei es nun Suppe, Milchreis oder Züricher Geschnetzeltes mit einem Spritzer Muttermilch verfeinern.
Mal abgesehen davon, dass man schon alleine beim Lesen dieses Satzes eine Gänsehaut bekommt, haben sich natürlichen auch gleich mal die Behörden und Ämter eingeschaltet. Man ist sich nicht sicher, ob dieses Unternehmen genehmigt werden soll oder nicht. In keinem Gesetz steht, dass der “Ausschank” von Muttermilch verboten ist. Wie auch? Schließlich kommt nicht alle Tage jemand auf so eine - naja - außergewöhnliche Idee. “Wir sind alle damit aufgezogen worden. Weshalb sollte Muttermilch jetzt nicht mehr zu unserem Speiseplan gehören”, sagte der Wirt.
Und hier kommt der Züricher Kantonchemiker Rolf Etter ins Spiel. Seiner Meinung nach gehöre der Mensch nicht zu den Säugetieren, deren Produkte man verarbeiten dürfe und Hans Lochers Handlung würde gegen das Lebensmittelgesetz verstoßen.
Zwar kocht der experimentierfreudige Schweizer die Muttermilch vor der Verarbeitung ab, aber ob das ganze tatsächlich so gesund ist, wie der Storchen-Wirt behauptet, sei mal dahin gestellt. Schließlich wissen wir ja, dass eine Mutter während der Zeit vom Stillen nicht rauchen, keinen Alkohol zu sich nehmen und sich gesund ernähren sollte, weil sich all die Giftstoffe, die Sie zu sich nimmt, durch die Muttermilch auf ihr Kind übertragen. Aber woher weiß man, ob eine Frau, die weiß, dass die Muttermilch eh nicht für ihr Kind ist, sondern für irgendeinen Fremden, sich tatsächlich auch an diese Regeln hält? Immerhin bekommt Sie für 400ml der kostbaren Flüssigkeit gerade mal 6,50 €!
Hans Locher hat sich letztendlich doch nochmal durch den Kopf gehen lassen, ob er sich den Gesetzesvertretern und auch dem Taramtamtam des Gesundheitsamtes stellen möchte und hat sein Vorhaben bereits verworfen. So schnell wie er diese Idee begraben hat, stellt sich mir die Frage, ob der gute Mann seine Idee nun wirklich umsetzen wollte, oder sich einfach mal nur für ein paar Tage im Netz und in den Medien wichtig machen wollte, um ein bisschen ins Gespräche zu kommen. Schließlich ist schlechte Werbung immer noch besser, als gar keine!
Die Muttermilch oder der Ersatz für Muttermilch ist immer das erste, was ein Baby an Nahrung zu sich nimmt. Sie enthält die besten Vitamine und liefert alles Wichtige, was das Baby zum Wachsen braucht. Manche Mütter können jedoch nicht stillen oder leiden schon nach wenigen Wochen des Stillens unter Stillproblemen, wie eine Brustwarzenentzündung oder Ähnlichem.
Als Ersatz wird dann oft die Säuglingsmilch verabreicht. Sie ist ebenfalls ein Lieferant, für eine gute Ernährung Ihres Babys. Es enthält wie die Muttermilch viele Vitamine und Aufbaustoffe, die das Kind in seinem Wachstum benötigt.
Die Säuglingsmilch ist ein Bestandteil der Baby Ernährung und wird auch Pre Nahrung genannt. Sie dient zur Ernährung des Babys im ersten Lebensjahr. Sie wurde der Muttermilch völlig angepasst. Sie sollten zu der Milch-Ernährung nichts außer Wasser hinzumischen oder die Milch verbessern wollen. Es könnte beim Baby zu Verdauungsstörungen kommen und ihm eher schaden, als dass es gut für es wäre.
Doch auch bei der Babynahrung ist Vorsicht geboten. Die Produktion unterliegt zwar einer sehr guten und ausführlichen Kontrolle, doch werden am Tag Massen von diesem Produkten hergestellt und Fehler sind nun mal menschlich. Gerade im September letzten Jahres gab es wieder einen Babynahrung-Rückruf des Herstellers Bebivita. Es handelte sich um eine Anfangsmilch 1, die bei einer routinemäßigen Untersuchung negativ aufgefallen ist. Sie enthielt den Enterobacter-Sakazakii-Keim. Man hat aber gleich dazu bekannt gegeben, dass dieser Keim bei einer sachgemäßen Zubereitung keine gesundheitlichen Folgen haben kann.
Zumindest wird man vom Hersteller meist rechtzeitig darauf hingewiesen.
Da es kein Rezept gibt, die Säuglingsmilch selbst herzustellen, muss man sich da wohl auf die Menschen verlassen, die hinter Produktion des Produktes stecken. Kommt es dann zur ersten Breinahrung ist es natürlich immer besser, wenn Sie den Brei für Ihr Kind selbst zubereiten. Rezepte hierzu finden Sie reichlich im Internet.
In einer Diskussionrunde bei ORF2 wurde vor ein paar Tagen darüber diskutiert, warum so viele Kinder Alkohol trinken und warum wir Erwachsene so erstaunt darüber sind. Dabei sind wirklich Tatsachen ans Licht gekommen, über die man sich als Erwachsener manchmal gar nicht so richtig Gedanken macht. Für uns Erwachsene ist es normal, zum Essen ein Glas Wein zu trinken oder nach einer anstrengenden Aktivität zur kalten Flasche Bier zu greifen. Kinder schauen sich immer alles von den Erwachsenen ab und das ist auch beim Alkohol der Fall. Denn genauso könnten wir uns fragen, warum Kinder gerne einkaufen gehen. Wir Erwachsenen haben doch auch unseren Spaß daran. Unsere Verhaltensweisen werden vom Gehirn des Kindes aufgenommen und gespeichert, denn das Gehirn lernt ständig. Also ist auch der Alkohol etwas für Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Für uns Erwachsene ist es selbstverständlich, dass auf Autobahnraststätten Alkohol verkauft wird, obwohl das Autofahren im alkoholisierten Zustand sowieso verboten ist - also es eigentlich auch widersprüchlich ist, Alkohol an solchen Orten zu verkaufen. Die einzige Ausrede, keinen Alkohol zu trinken, ist “Ich muss heute fahren” - warum? Muss dies der einzige Grund sein, nicht zur Flasche zu greifen?
Schon mit elf Jahren trinken Kinder zum ersten Mal Alkohol - was wie ich finde - eine ziehmlich erschreckende Zahl ist. Wenn wir Erwachsene es den Kindern nicht richtig vormachen, dann weckt dies irgendwann eine gewisse Neugier in den kleinen Köpfen. 80% der Kinder beziehen Ihren ersten Alkohol im Elternhaus - was viele Eltern sehr erstaunt hat. Deswegen sollten diese Ihren Wein- und Spirituosenbestand regelmäßig überprüfen. Wichtig ist, dass Sie Ihr Kind schon früh über die Folgen von Alkohol aufklären und es langsam an das Thema heranführen. Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung hat eine Broschüre mit dem Titel “Alkohol - reden wir darüber!” entwickelt, die den Eltern praktische Informationen für den Gesprächsalltag geben soll. Darin enthalten sind Regeln für den eigenen Alkoholkonsum und enthält Informationen über die gesundheitlichen Auswirkungen von Alkohol auf jugendliche Körper. Außerdem wird über die wesentlichen Inhalte des Jugendschutzgesetzes berichtet. Die Broschüre können Sie im Internet bestellen.
Aber auch die Werbung nimmt Einfluss auf unser Verhalten gegenüber dem Alkohol. Die neue Werbekampagne von Absolut Wodka, sagt aus, dass man sich mit dem Konsum von Wodka eine heile Welt verschafft. Plakate mit Politikern, denen eine lange Nase wächst, dem Timesquare auf dem anstatt Werbeplakate Kunstwerke prunkvoll leuchten und Paare, bei denen der Mann schwanger ist, gekürt mit dem Slogan: In an Absolut World. Was soviel heisst, dass man mit Absolut Wodka in eine absolute Welt befördert wird. Nicht das dies eine schlechte Werbung ist - das Konzept ist wie ich finde - schon sehr gut nur: Ist es auch moralisch vertretbar? Darüber kann man sich streiten, aber auf jeden Fall müssen wir Erwachsene irgendwie versuchen zu verhindern, dass unsere Kinder sich dem Alkohol verschreiben und schon in jungen Jahren anfangen, Ihrem Körper zu schaden.
Jetzt zeigt sich wieder, dass Schauspieler auch nur Menschen sind, aber sich nur selten so zeigen…
Wie ich eben auf der Seite von bellissimama.de im Artikel Promi Mütter bekennen sich zum Stillen gelesen habe, gab es auf dem roten Teppich bei der Golden Globe Verleihung 2007 etwas eher Seltenes zu sehen. Neben den etlichen Stars, die sich wie immer vor den Kameras posierend einen ablächeln, lief Schauspieler Will Farrel ganz selbstbewusst und selbstverständlich mit der Milchpumpe seiner Frau über den roten Weg der Bekanntheit. Ist das nicht schön?
Schauspieler sind eben auch nur Menschen wie du und ich. Gut finde ich, dass sie auch nach Außen zeigen, wie normal ihr Leben ist und dass das Stillen eine Sache ist, die einem keinesfalls peinlich sein sollte. Auf der Seite: stillleben.info wurde auch im Artikel Die Brustpumpe erobert Hollywood die Sache mit dem Abpumpen in Frage gestellt. Warum hat die Frau von Will Farrell nicht gleich Ihr Baby mitgebracht? Hallo? Auch Promi-Eltern haben sich mal eine Auszeit verdient, gerade wenn ein so großes Ereignis bevorsteht, wie die Verleihung des Golden Globe. Also ich würde es auch vermeiden wollen, dass mein Kind, während einer Rede der weiblichen Gewinner gleich mitheult und die Menge aufscheucht. Außerdem hat das Stillen so viele Vorteile, dass es eigentlich auch in der Promi-Welt normal sein muss, sein Kind zu stillen und sich dazu zu bekennen.
Die Muttermilch ist die gesündeste und kostengünstigste Ernährung für Ihr Kind und schafft eine unbeschreibliche Nähe zwischen Ihnen und Ihrem Kind. Dabei sollten Sie in der Stillzeit darauf achten, dass Sie sich gesund und ausgewogen ernähren, keinen Alkohol trinken und auf´s Rauchen verzichten, denn all diese Faktoren, bestimmen die Qualität Ihrer Muttermilch und werden sofort auf Ihr Baby übertragen. Durch die Muttermilch wird Ihr Kind immer hygienisch und frisch versorgt. Die Muttermilch ist immer greifbar und man erspart sich ein Aufwärmen des Fläschchens wenn man gerade unterwegs ist, denn die Muttermilch hat immer die richtige Temperatur. Also, für diejenigen, die den Auftritt von Will Farrell kritisiert haben, Schauspieler wollen auch ein normales Leben führen und sich nicht immer für alles rechtfertigen müssen, was sie tun und zu was sie stehen…
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