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Um sein Kind, oder besser gesagt seine Fähigkeiten und seine geistige wie auch körperliche Entwicklung zu fördern, gibt es viele verschiedene Angebote, von der PEKiP-Gruppe über das Babyschwimmen und die Babymassage bis hin zu Babyyoga, Sprachkursen, Montessori-Krabbelgruppen und so weiter.
Um ihrem Kind auch ja keine Chance zu verbauen, melden manche Eltern sich und ihren Nachwuchs gleich bei mehreren Kursen an. Schließlich gilt auch bei der Frühförderung “Viel hilft viel”, oder nicht? Viele Experten bezweifeln aber die Wirkung dieser Angebote, ganz abgesehen davon, dass Babys auch schnell überfordert werden können. Schließlich sind ja sogar die Erwachsenen erschöpft und gebeutelt, wenn sie jeden Tag einen anderen Kurs besuchen müssen, womöglich noch mit stressiger Anfahrt, egal ob im Auto oder in den öffentlichen Verkehrsmitteln.
Natürlich steht nichts dagegen, mit eurem Kind viele unterschiedliche Gruppen bzw. Kurse zur Frühförderung zu besuchen. Allerdings solltet ihr euch dabei genau anschauen, was dem Baby auch wirklich Spaß macht – der Ernst des Lebens kommt noch früh genug, meint ihr nicht auch?
Zudem ist auch wichtig, was euch gefällt. Wenn ihr die Lehrmethoden oder die Gruppenleiter eigenartig findet oder mit den anderen Eltern nicht warm werdet, dann lasst es einfach! Wenn ihr euch zweimal in der Woche zur PEKiP-Gruppe zwingen müsst, seid ihr schlecht gelaunt, und das merkt euer Baby natürlich auch. Es hat bestimmt mehr davon, wenn ihr die paar Stunden einfach zusammen verbringt.
Natürlich ist es auch ganz grundlegend wichtig, wie der jeweilige Kurs oder das Krabbeltreffen in euren Wochenablauf passen. Steht ihr dabei nämlich ständig unter Stress und Zeitdruck, macht das weder euch noch eurem Baby Spaß. Auch hier ist es besser, einfach mal zuhause, im Park oder sonst wo miteinander Zeit zu verbringen und euch ganz auf das Baby zu konzentrieren. Denn ihr wisst ja: Zuwendung und Aufmerksamkeit sind immer noch die beste Förderung – da kommt auch der beste Babysprachkurs nicht mit!
Vergangene Woche besuchte Kristina Köhler, die Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend eine Kindertagesstätte in Brandenburg. “Wir brauchen mehr Männer als Erzieher”, forderte Köhler bei diesem Besuch. Die Ministerin betonte die wichtige Rolle, die die Anwesenheit von Männern bei der frühkindlichen Bildung spielt.
In Brandenburg rennt Köhler mit dieser Forderung natürlich offene Türen ein. Das Bundesland hat in einem Projekt Männer zu Erziehern ausgebildet, die vorher ganz andere Berufe hatten. Köhler sieht die Erzieherlaufbahn als geeignet, Männern neue Perspektiven im Arbeitsmarkt zu eröffnen.
Gleichzeitig ist es für die Kinder wichtig, Männer in einer solchen Rolle zu sehen: “Gleichstellungspolitisch spielt die Präsenz von Männern in der frühkindlichen Bildung eine entscheidende Rolle. Zum einen im Hinblick auf Rollenzuweisungen: Wenn Mädchen und Jungen am Beispiel enger Bezugspersonen sehen, dass beide Geschlechter in der Erziehung ebenso gleichberechtigt vertreten sind wie in anderen Berufen, nehmen sie Rollen als wählbar wahr und weniger als vorgegeben.”, so Köhler.
Die Wirkung auf die Kinder lässt sich wahrscheinlich erst in einigen Jahren erkennen, für die Männer, die an diesem bisher einzigartigen Projekt teilgenommen haben, ist die Wirkung bisher positiv zu nennen: Alle davon haben nach der zweijährigen Ausbildung einen Arbeitsplatz gefunden.
Dabei darf aber nicht vergessen werden, dass männliche Erzieher in Kindergärten oder Kitas oft auch mit Vorurteilen zu kämpfen haben. In vielen Blogs im Internet ist beispielsweise zu lesen, dass Eltern auf einen Erzieher misstrauisch reagieren und ihnen mehr oder weniger unverblümt pädophile Neigungen unterstellen.
Dies könnte einer der Gründe sein, der Männern auf Dauer die Tätigkeit als Erzieher madig macht, sogar wenn sie das geringe Ansehen und die schlechte Bezahlung auf sich nehmen. Das wäre schade, denn so könnten Kinder eine männliche Bezugsperson in ihrem Leben haben, die ihnen sonst vielleicht fehlt, und gleichzeitig sehen, dass die Geschlechter in ihrer Berufswahl nicht festzementiert sind.
Bevor Kinder in den Kindergarten kommen, sollten Sie nahezu trocken sein. Doch wie bringt man einem Kleinkind bei, dass die Zeit des bequemen Windeltragens langsam weichen muss, um Platz für die “Ich-geh-jetzt-alleine-auf-das-Töpfchen-Phase” zu machen?
Zuerst einmal ist es wichtig, dass das Kind versteht, warum es auf Toilette gehen soll. Dund. h. mit strenger Erziehung werden Sie hier nicht viel weiterkommen. Ein besonders günstiger Zeitpunkt, dem Windeltragen ein Ende zu setzen, ist es, wenn das Kind signalisiert, dass es keine Windel mehr tragen möchte. Um dies auch wirklich deuten zu können, müssen Sie als Eltern ganz besonders Ihre Antennen ausfahren.
Sie werden merken, wann der richtige Zeitpunkt gekommen ist. Ab einem gewissen Alter wollen Kinder immer mehr Aufgaben, wie Zähneputzen, Anziehen und Kämmen, selbst übernehmen. Auch wenn Ihr Kind mit vielen anderen Kindern zusammen ist und merkt, dass diese bereits auf die Windel verzichten, haben Sie gute Chancen.
Kinder vergessen auch oft auf Toilette zu gehen, obwohl Sie längst schon fähig sind, Ihr Bedürfnis einzuhalten. Deshalb sollten Sie Ihr Kind hin und wieder daran erinnern und mal ab und zu nachfragen.
Aber auch wenn die Zeichen gegeben sind, ist das Sauberwerden meist eine Tortour, bei der Sie auch mit Rückschlägen rechnen müssen.
Die Japaner haben sich wohl sehr viele Gedanken zu diesem Thema gemacht, weshalb ich im Netz ein Video zu Kinder und Toiletten gefunden habe. Echt lustig!
Doch jeder hat seine eigenen Methode dem Kind das Sauberwerden zu vermitteln. Vielleicht haben Sie auch ein paar spezielle Tipps und Anregungen! Über Kommentare freue ich mich immer!
Jessie (17 Jahre): “Ich hatte schon 51 Männer in meinem Bett - und ich bin stolz drauf!”
Jana (14 Jahre): “Klar hatte ich schon Sex - ich kann mir gar nicht mehr vorstellen, wie es war, keinen Sex zu haben!”
Mutter von Jana (29 Jahre): “Der Freund meiner Tochter ist 40 - ja - na und!? Wenigstens hab ich jetzt jemanden, der mich zum Einkaufen fährt!”
Diese Aussagen schocken Sie? Dies sind nur Auszüge aus dem, was Bernd Siggelkow und Wolfgang Büscher Tag für Tag von Jugendlichen aus den Berliner Plattenbauten zu hören bekommen. Mit Ihrem Buch “Deutschlands sexuelle Tragödie“, in dem sie Schilderungen aus Gesprächen mit Mitarbeitern der Arche zusammengetragen haben, wollen Sie der Gesellschaft die Augen öffnen, und aufzeigen, wie schlecht es für viele Jugendliche um Ihre ethnische Zukunft steht.
Was ist der Grund, dass unsere Kinder immer früher sexuell aktiv werden und sich in Sachen Sex oftmals besser auskennen, als ein scheinbar erfahrener Erwachsener? Meist spielt die eigene Beziehungsunfähigkeit der Eltern eine große Rolle. Immer mehr Kinder wachsen ohne Vater auf und beobachten den rotierenden Partnerwechsel der Mutter. Meist finden die Eltern es auch noch sexuell antörnend, wenn ihr Kinder Ihnen beim Liebesakt zuschauen. Verkehrte Welt sagen Sie? Frühe sexuelle Erfahrungen, sei es Masturbieren, Pornos schauen oder der sexuelle Akt an sich - von vielen Eltern wird dies mit Stolz honoriert, während es fast schon egal scheint, ob das Kind den Schulabschluss schafft oder nicht. Damit haben wir unsere Generation Doof wieder einen spitzen Beitrag geleistet!
Mit an der Spitze der häufigsten Ursachen für dieses Verhalten ist die Unreife der Mütter/Eltern selbst. Sie meinen in Ihrer Jugend durch die frühe Schwangerschaft etwas im Leben verpasst zu haben, weshalb nun die 15-jährige Tochter zur besten Freundin wird, mit der man durch die Clubs zieht, Männer aufreißt und zum Schluß gemeinsam mit den abgeschleppten Männern die Nacht durchvögelt. Und da wundert sich so manch eine Mutter noch, wenn Kinder nicht mehr lernen, was Liebe ist.
Schon lange nicht mehr sind Gruppensex & co. Tabuthemen für Kinder - vor allem in sozialen Brennpunkten. Ganz im Gegenteil. Je mehr Erfahrung man mitbringt, desto mehr wird man in diesen Kreisen geschätzt. 14-jährige Mädchen die selbstgemachte Pornos bzw. erotische Aufnahmen von sich selbst für 10 Euro an die Jungs in der Nachbarschaft verteilen, Kinder, die Kinder vergewaltigen und Konkurrenz zwischen Mutter und Tochter sind in unserer Gesellschaft keine Seltenheit mehr.
Aber mal abgesehen davon, dass Eltern, die noch ein bisschen bei Verstand sind, es nicht erlauben, wenn die Tochter mit einem Mann zusammen ist, der 26 Jahre älter ist, keinen Preis verleihen, wenn die Kinder schon mit 11 Jahren mehr Erfahrung im Bett haben, als Sie selbst und es doch irgendwie vermeiden können, dass die Tochter 51 Männer mit ins Bett bringt : Wie können wir unsere Kinder vor solch einer verheerenden Zukunft, die vor Ihnen liegt, schützen? In Zeiten von Handy, Internet & Co. ist es für Eltern schwer, die Kontrolle darüber zu behalten, welche Einblicke in die Erwachsenenwelt Sie Ihren Kindern gewähren möchten und welche nicht.
Hoffen wir bloß, dass es in Sachen Sex wie in der Mode ist. Back to the 60s. Ich meine: Welche normalen (und das muss ich an dieser Stelle deutlich sagen) Eltern hätten es nicht gerne, dass Ihr Kind erst nach dem Gang zum Altar das erste mal die schönste Sache der Welt erlebt - denn für viele Kinder zählt Sex schon lange nicht mehr dazu.
Kindern bedeutet der Schnuller meist mehr als Wilfried, das Stoffnilpferd oder Clara, die Puppe mit den zwei Zöpfen. Droht Gefahr den Schnuller zu verlieren oder abgenommen zu bekommen, sind alle vertrauten Weggefährten für den Moment vergessen und der Weltuntergang naht. Bekommen die kleinen von Anfang an den Schnuller in den Mund gesteckt, wird dieser zum Trostnuckel, Beruhigungssauer und Tränenverschlinger.
Doch so schön es klingt, so viel Negatives ist mit einem Schnuller auch belastet. Nicht nur, dass der Schnuller das Saugbedürfnis eines Babys vermindert, zudem bringt er auch Aspekte mit sich, die die Gesundheit des Kindes beeinträchtigen können. Bringen die Eltern es nicht übers Herz, den Schnuller rechtzeitig wieder zu entwöhnen, kann es zu Fehlstellungen der Zähne und Verformungen des Gaumens kommen. Auch kann es beim Stillen zur Brustwarzenentzündung kommen, weil die kleinen ihren Saugrythmus, dem des Schnullers anpassen und dieser der Brust nicht mehr gerecht ist.
Bei so vielen Punkten, die gegen einen Schnuller sprechen, stellt sich schnell die Frage: Braucht mein Baby einen Schnuller?
Babys haben einen natürlichen Saugreflex, der, wie von Mutter Natur vorgesehen, an der Brust befriedigt werden sollte. Gleichzeitig wird dadurch der Hunger des Babys gestillt und zwar genug, um ausreichend zu wachsen und zu gedeihen. Die Saugatrappe mag in manchen Situationen ja schon hilfreich sein, schließlich kann man sein Kind nicht rund um die Uhr an der Brust durch die Gegend tragen, aber man sollte zumindest darauf achten, dass der Nuckel nicht ständig im Einsatz ist.
Natürlich dient der Schnuller, wie ich schon in den ersten paar Zeilen erwähnt habe, in manchen Fällen als Beruhigungssauger. Und damit Mama und Papa es nicht ganz so stressig haben, bedienen sie sich eben des Schnullers, was eigentlich bedeutet, dass nicht das Baby den Schnuller braucht, sondern die Eltern. Dabei gibt es auch genug andere Möglichkeiten, die Kleinen zu beruhigen. Sanfte Worte, vertraute Körpernähe, beruhigende Musik, von Mama auf dem Arm getragen werden oder ein Schlaflied von Papa, können bei Babys echte Wunder vollbringen.
Ob man seinem Kind nun einen Schnuller gewährt oder nicht, ist jedem selbst überlassen. Ich persönlich finde, dass es eigentlich nicht sein muss, weil es mehrere Alternativen gibt, um sein Kind zu beruhigen. Allerdings gibt es aber auch Situationen im Alltag, wo man nicht mal schnell Zeit hat, diese oft sehr zeit- und geduldaufwendigen Maßnahmen anzuwenden. Kinder sind feinfühlig und bekommen sofort mit, wenn Mama oder Papa gerade nicht so bei der Sache sind, was den Zweck der Maßnahmen dann wiederum auch nicht erfüllt. Ich finde schon, dass man ab und zu zum Schnuller greifen kann, schließlich ist er ja dafür erfunden worden. Oder was meint Ihr?
Vor kurzem hatte der Sohn einer meiner Freundinnen seinen großen Tag - er wurde getauft. Die Tatsache, dass ein Anlass, wie die Taufe eines Kindes etwas für mich darstellt, was einfach dazu gehört, wenn man ein Kind bekommt, hat mich nachdenklich gemacht. So manch einer fragt sich jetzt bestimmt, was es da nachzudenken gibt, aber Fakt ist: Ich bin nicht gläubig! Zwar gehöre ich dem christlichen Glauben an, jedoch nur auf dem Papier - die Kirche besuche ich nur alle 4 Jahre mal, wenn man wieder eine Hochzeit oder eben eine Taufe ansteht.
Da die Taufe aber ein christliches Ritual ist, hat es mich doch sehr gewundert, dass dieses und auch andere Traditionen, wie das Heiraten in der Kirche oder das Feiern von Weihnachten einfach zu meinem Leben dazugehören. Schon früher in der Schule war es einfach ganz normal, entweder zum Katholisch- oder Evagelischunterricht zu gehen und dort meine Zeit abzusitzen, aber hat man mich jemals jemand gefragt, ob ich eigentlich an Gott glaube? Ich kann mich nicht erinnern…
Da stellt sich hier die Frage: Brauchen Kinder eine religiöse Erziehung? Sollte man Ihnen von Anfang an einen Glauben “aufdrängen” und eine religiöse Erziehung zulassen? Sei es nun, weil man selbst gläubig ist oder weil das Kind einfach die Religion bekommen sollte, die man selbst auch in den Akten stehen hat?
Versteht mich nicht falsch, nicht, dass ich etwas dagegen hätte, wenn jemand an etwas glaubt, was einem einen gewissen Halt im Leben schenkt, aber ein Kind sollte selbst entscheiden, an was und ob es überhaupt an irgend etwas glauben möchte. Schließlich gibt es nicht nur den christlichen, sondern auch unter anderen den muslimischen, hinduistischen und buddhistischen Glauben. All diese stehen für verschiedene Werte im Leben und können einen Menschen unterschiedlich prägen. Ist es nicht schöner, wenn Kinder sich aussuchen können, was Ihnen im Leben wichtig ist und “wer” sein Wegbegleiter für die weiteren Jahre sein soll?
Doch wann ist der richtige Zeitpunkt, an dem Kinder sich entscheiden können, für welche Religion sie stehen und ob Sie überhaupt einer Religion beitreten möchten? Ich würde sagen, diesen Zeitpunkt kann man nicht festlegen. Irgendwann, wenn ein Kind alt genug ist, die wichtigen Dinge im Leben zu begreifen, kann man sich als Eltern mit Ihnen zusammensetzen und ihm seine Möglichkeiten aufzeigen. Dabei sollte diese Aufklärung nicht wie ein Versicherungsgespräch ablaufen so in der Art: “Entscheide dich für eine Religion - da kannst du das machen und da darfst du das machen!” Es sollte eher spielerisch eingebracht werden. Sei es durch eine Geschichte oder auch eine Erzählung.
Zu den religiösen Festen wie Weihnachten oder Ostern ist zu sagen, dass wir Menschen diese Anlässe zu Gesellschaftsritualen gemacht haben, wo Sie auch eigentlich gut aufgehoben sind. Warum soll man Weihnachten aus Anlass der Geburt Christi feiern? Warum Ostern feiern, aufgrund seiner Auferstehung? Kinder erleben diese Feste als ein familiäres Zusammentreffen, an dem lecker gegessen wird, der Weihnachtsmann oder Osterhase Geschenke bringt und freuen sich auf dieses Ereignis. Warum sollte man Kindern diesen Spaß vermiesen?
Als Abschluss ist zu sagen, dass man, egal, welcher Religion man selbst angehört oder ob man überhaupt einer Religion angehört, seinen Kindern diese Entscheidung selbst überlassen sollte, schließlich kann sich der eine eben mehr mit Gott und der andere eher mit Buddha identifizieren und als Kind, sollte einem doch zumindest noch diese Entscheidung überlassen sein.
Kindererziehung ist vor allem heutzutage ein sehr umstrittenes Thema. Viele Eltern kommen mit der Erziehung Ihres Sprösslings überhaupt nicht klar und im Endeffekt haben die Kinder darunter zu leiden. Doch wann beginnt man mit der Kindererziehung? Schließlich kann man ein kleines Wesen, das gerade das Licht der Welt erblickt hat noch nicht erziehen, oder doch?
Gerade am Anfang, wenn der erste Schreck der Geburt überstanden ist, wird das kleine Wesen, das stets so ruhig und entspannt geschlafen hat, zumindest die meiste Zeit, zum 24-Stunden-Baby.
Es kann sich in der ersten Phase seines Lebens nicht anders ausdrücken, als mit schreien und so hart es für Eltern, und besonders für Mütter auch sein mag, nachts aufzustehen und das nicht nur einmal, Babys sollte man auf keinen Fall einfach schreien lassen - zumindest nicht im ersten halben Jahr!
Hat das Baby dann ein bestimmtes Alter erreicht, etwa dann, wenn es anfängt zu laufen, wird es natürlich neugierig und möchte die Welt erkunden. Man kann einem Kind aber auch nicht alles verbieten. Natürlich sollte man den DVD-Player, das Handy und andere technischen, sowie zerbrechliche Gegenstände aus der Reichweite des Kindes entfernen und das nicht nur, weil die Dinge schneller kaputt sind, als man gerne hätte, sondern natürlich auch zur Sicherheit des Kindes. Die Ausdauer eines kleinen Kindes ist oft sehr groß und es wird wahrscheinlich nötig sein, dass sie mehr als einmal nein sagen und Verbote aussprechen, denn Kinder lassen sich durch ein einmaliges “nein” nicht davon abbringen, die Treppen alleine hochzusteigen oder den Backofen aufzumachen, gerade dann, wenn Mama einmal nicht hinschaut. Grenzen austesten wird spätestens im Laufalter zum beliebtesten Hobby von Kleinkindern und man muss als Eltern viele Kompromisse beim Baby eingehen, trotzdem sollte man auf eine strenge Erziehung verzichten.
Sie sehen, man muss einfach in das Elternsein und die Aufgabe der Erziehung des Kindes hineinwachsen. Jedes Kind ist anders und auch die Eltern unterscheiden sich voneinander.
“Kindererziehung ist einfach” - ja - das sagt man so leicht. Jugendämter oder auch Pädagogen sollen Eltern bei der Kindererziehung unterstützen, versuchen aber oft auch, Ihre eigenen Methoden durchzusetzen. Sie versuchen, Eltern gewisse Erziehungsmethoden aufzuzwingen. Anstatt Ihnen einfach nur ein bisschen unter die Arme zu greifen, wird Ihnen erzählt, welche schlimmen Konsequenzen es haben wird, wenn sie sich nicht an die Regeln des Erziehungsberaters halten. Dabei werden eigene Wertvorstellungen, Weltanschauungen und Prinzipien der Eltern völlig in den Schatten gestellt. Nicht jeder kommt mit der Erziehung seines Kindes 100% zurecht, aber müssen nicht zumindest die persönlichen Einflüsse der Eltern das Kind mitprägen? Wie würde unsere Welt aussehen, wenn jeder Vater und jede Mutter nur nach Regeln erziehen würde?
Die Grenzen, wann man mit der Kindererziehung beginnen sollte, sind daher sehr verschwommen. Doch zum Thema Babyerziehung gibt es noch mehr zu sagen.
Vor 2 Tagen hatte ich die Ehre, bei Radio Teddy Berlin im Themenabend zum Thema Kindererziehung ein kleines Interview über Babyerziehung zu geben. Radio Teddy ist ein Radiosender, dessen Sitz sich im Filmpark Babelsberg befindet. Zielgruppe dieses Senders sind Familien, Eltern aber auch Kinder, die täglich mit spannenden Themen aus dem Alltag unterhalten werden.
 Interview bei Radio Teddy Berlin: Play Now | Play in Popup
In der heutigen Zeit ist es nicht mehr so selten, dass es in der Schule chaotisch und aggressiv zugeht. Lehrer haben Ihre Schüler nicht mehr unter Kontrolle – ganz im Gegenteil: Die Lehrer sind diejenigen, die unter der Kontrolle der Schüler stehen. Mittlerweile werden es immer mehr die Lehrer, die Angst haben, morgens in die Schule zu gehen, weil Sie von den Schülern verprügelt, schikaniert und getriezt werden.
Fälle, dass Lehrer, meist die der älteren Generation, von Schülern bedroht und verspottet werden gibt es relativ häufig, obwohl dies nicht heißen soll, dass hier keine negativen Folgen entstehen. Es gibt Lehrer, die diesen psychischen Druck und die Angst, zusammengeschlagen zu werden, nicht ertragen können und wegen psychischen Problemen wirklich Ihren Job hinschmeißen müssen. Im Einzelnen gibt es auch Fälle, in denen Lehrer von Schülern tatsächlich zusammengeschlagen werden. Sie lauern dem Lehrer vor der Schule oder sogar vor der eigenen Haustür auf, um sich zu beweisen und sich an dem Lehrer zu rächen.
Da ist den Lehrer, die Angst, die bei Ihnen aufkommt doch wirklich nicht zu verübeln. Wie oft ist es jetzt schon vorgekommen, das Jugendliche Amokläufer durch die Schule laufen und willenlos durch die Gegend ballern, bzw. es auf einen ganz bestimmten Lehrer abgesehen haben, weil er eine schlechte Note vergeben hat? Klar, dass sogar die Lehrer heutzutage vorsichtig mit solchen Situationen umgehen und durch Bedrohungen von Schülern auch solche Gedanken im Kopf haben.
Da braucht man sich auch nicht mehr zu wundern, dass der Beruf Lehrer viele abschreckt. Die meisten, die den Wunsch haben Lehrer zu werden, gehen eher in Richtung Grundschullehramt, aber auch in diesem Bereich kann man nicht behaupten, dass man sich völlig sicher sein kann.
Grund für derartige Aggressionen bei den Jugendlichen sind meist Familienkonflikte, Familienprobleme oder aber auch der Frontalunterricht an der Schule, bei der der Spaß völlig auf der Strecke bleibt.
Mittlerweile gibt es gewissen Maßnahmen, die bereits in manchen Schulen angewandt werden. Man nennt eine dieser Methoden die Konstruktive Pädagogik gegen Gewalt an Schulen. Bei diesem Programm gibt wird durch drastische Regeln und Strafen versucht, die Jugendlichen von der Gewalt abzubringen. Jeder muss für sein Handeln die Verantwortung tragen. Sachen, die zu Bruch gegangen sind, müssen eigens wieder repariert werden, Wände, die beschmiert werden, müssen selbst wieder in den ehemaligen Zustand versetzt werden und die Körperverletzung eines anderen wird durch eine gute Tat für das Opfer “bestraft”. Die Eltern müssen hier intensiv mitarbeiten und im Ernstfall auch Anzeige gegen das eigene Kind erstatten. Ob dieses Programm wirklich Erfolg verspricht, ist abzuwarten.
Was man gegen die Gewalt an Schulen tun kann, überlassen wir lieber den Profis, hoffen wir aber mal, dass diese schnell eine Lösung finden, sonst entspricht der Alltag an den Schulen dem Film: Die Kinder des Zorns! (Horrorroman/-film von Stephen King).
Kreativität ist für Kinder sehr wichtig. Doch wo man früher noch im Wald verstecken gespielt oder sich mit einer einfach Pfütze am Boden den ganzen Tag verweilen konnte, wird die Phantasie und die Kreativität der Kinder heutzutage von Computerspielen, Handys, Internet und stupiden Zeichentrickserien im Fernsehen getrübt. Sind diese Unterhaltungsmöglichkeiten mal nicht gegeben, kommt schnell Langeweile auf. Die Eltern sind meist beide berufstätig, weil sonst die finanzielle Lage in sich zusammenfallen würde und wenn Sie nach Hause kommen, ist nach Abendessen und bettfertig machen auch nicht mehr viel Zeit um die Kreativität des Kindes zu fördern.
Zwar wird in den meisten Kindergärten oder auch Schulen teilweise durch Kinderspiele oder basteln die Kreativität der Kinder gefördert, doch im Zusammenhang mit den Eltern bleibt diese meist auf der Strecke.
In manchen Haushalten ist diese Situation nicht zu verhindern und die Eltern bemühen sich, die wenige Zeit, die Sie haben mit Ihren Kindern zu verbringen. Wichtig ist aber, dass die Kinder nicht nur durch die digitalen Medien unterhalten werden. Schon in der Anfangszeit, muss man versuchen beim Spielzeug für Kinder darauf zu achten, dass das Spielzeug alle Richtlinien bezüglich der Gesundheit und Sicherheit befolgt. Dies erkennt man an einem Prüfsiegel. Einfach Spielzeuge wie zum Beispiel Bauklötze fördern die Motorik des Kindes. Sie lernen zu greifen und bekommen nach und nach das gewisse Feingefühl, die Bauklötze so hinzulegen, dass der Turm nicht wieder umfällt.
Bei älteren Kindern ist die Auswahl schon etwas größer. Je nach Interesse kann das Kind entscheiden, wo seine Fähigkeiten liegen und womit es am liebsten seine Zeit verbringt. Bücher, Malen oder Kneten fordern die Kreativität besonders heraus. In der Regel sollte man als Eltern versuchen, die Talente der Kinder zu entdecken und diese zu fördern.
Die Eltern müssen sich in der heutigen Zeit mehr um solche Dingen Gedanken machen als früher. Denn natürlich sind Videospiele, Fernseher und Handys interessant, wenn jeder andere sie auch hat und über fast nichts mehr anderes geredet wird.
Welche Eltern finden es schon schön, wenn das eigene Kind zum computersüchtigen Fettmops mutiert oder lieber seine Sendungen im Fernsehen schaut, als draußen mit den anderen Kinder zu spielen?
Darüber hinaus, lernen Sie durch die Computerspiele einen ganz anderen Umgang mit Gewalt kennen und auch die Zeichentrickserien, die alles andere als vergleichbar mit Biene Maja, die Schlümpfe oder Dr. Snuggles heute sind tragen einen Teil zu Gewaltverherrlichung bei Kindern bei.
Ihre Aufgabe als Eltern ist es, das Wesen Ihrer Kinder zu prägen, und Sie allein sind dafür verantwortlich, was aus Ihrem Kind wird. Oder was soll das für eine Welt werden, wenn jeder Erwachsene, der einer Horde rüpelhafter Kinder entgegenläuft denkt: Hilfe! Kinder!!! Alles eine Sache der Erziehung.
In Sachen Erziehung weiß sich nicht immer jeder zu helfen, denn alles, was man in der Erziehung falsch oder richtig macht, dass wirkt sich später auf den Charakter der Kinder aus.
Ja, es ist so – die Erziehung prägt den Menschen! Noch immer glauben viele Menschen daran, dass das Wesen eines Menschen durch die DNA bestimmt wird, doch es ist nicht so. Die Erziehung ist es, die einen Menschen ausmacht.
Gerade wenn Kinder in der Trotzphase sind, ist es oft schwierig, mit Ihnen klar zu kommen.
Im Grunde genommen kann man behaupten, dass die Kindererziehung drei Grundprinzipien zu Erziehung und Belohnung beinhaltet. Belohnung, Ignorieren und Bestrafung.
Ignorieren
Nicht immer ist ignorieren eine gut Sache. Gerade dann, wenn sich noch andere Personen mit im Raum aufhalten, stößt man meist auf Unverständnis, da viele der Meinung sind, dass Ignorieren eine ungerechte Sache darstellt und Sie stellen sich die Frage, warum man das Kind nicht einfach bestraft, wenn es ungehorsam war. Befindet man sich in einer Zweiersituation sieht die Sache dann doch eher positiv aus. Wird man von jemandem beleidigt und beschimpft und reagiert darauf so, als wenn es einem egal wäre, dann fällt der Streit meist nicht so groß aus und die Beleidigungen lassen nach.
Belohnung
Wenn man ein Kind lobt und belohnt kann dies wirklich Wunder wirken. Vielleicht sollte man nicht gleich wegen jeder Kleinigkeit ein Spielzeug kaufen und das Kind mit materiellen Sachen zufrieden stellen, sondern die Belohnung in Form von Belohnungspunkten vergeben. Wenn das Kind dann eine bestimmte Anzahl an Belohnungspunkten erreicht hat, gibt es einen Besuch im Schwimmbad, Kino oder Zoo dafür. Viele Eltern sehen es nicht ein, Ihr Kind für Dinge, die selbstverständlich sind, zu belohnen, aber dieser Weg ist der, der am meisten Wirkung zeigt.
Bestrafung
Bestrafung ist auf jeden Fall eine Erziehungsmaßnahme die hilft. Sie sollten nur darauf achten, dass Sie Ihr Kind nicht ungerecht bestrafen, weil das Kind dann sehr schnell negative Gefühle gegenüber des Elternteils entwickelt und diese Gefühle schnell auch in Hass übergehen können. Bestrafungen helfen auch nicht immer oder wenn, dann nur kurzfristig. Es dauert lange, bis man damit wirklich auf Dauer etwas erreicht. Viele Menschen, dass eine Erziehung mit Bestrafung gleich eine strenge Erziehung ist, aber ein bisschen Bestrafung gehört einfach dazu, weil Kinder sonst nicht richtig auf das Leben eines Erwachsenen vorbereitet werden können. Wenn Sie Erwachsen sind, dürfen Sie auch nicht tun und lassen, was Sie wollen.
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