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18. Januar 2010

Väter tun sich auch schwer mit Kind und Alltag …

Abgelegt unter: Familie — Alexandra @ 13:33

Ob die Vorreiterinnen der Gleichberechtigung sich das so vorgestellt haben? Eigentlich ist das Ziel ja, dass Frauen die gleichen Chancen bekommen wie Männer – gleiches Geld für gleiche Leistung ist nur ein Bestandteil dieser Forderungen. Gleiche Probleme für Männer – das war bestimmt nicht das Ziel.

Inzwischen ist es allgemein bekanntes und akzeptiertes Wissen, dass es für Frauen schwer ist, ihre Kinder, bzw. ihre Familie, und ihren Beruf miteinander zu vereinbaren. Sogar wenn eine Mutter in der glücklichen Lage ist ihre eigene Chefin zu sein oder gar von zu Hause aus arbeiten zu können, gibt es doch immer wieder neue Probleme, die bewältigt werden wollen: Das Kind ist krank, die Mutter sollte eigentlich mit einem Kunden sprechen. Der Kindergarten ist plötzliche geschlossen, die Mutter muss einen wichtigen Auftrag rechtzeitig abliefern.

Väter sind da fein raus: Entweder sie arbeiten ganz normal weiter und müssen sich dafür zu Hause um nichts kümmern, oder sie nehmen Elternzeit, genießen es ihre Kinder aufwachsen zu sehen und stehen auch noch da wie Helden, weil sie immer noch die Ausnahme sind. So sollte man zumindest meinen.

Es ist aber so, dass Männer genauso große Probleme wie Frauen haben, wenn es um die Vereinbarkeit von Beruf und Familie geht. Oft werden ihnen Knüppel zwischen die Beine geworfen, wenn sie in Elternzeit gehen wollen. Zwei Monate werden noch jedem “genehmigt” – schließlich gibt es dadurch mehr Geld, das kann jeder Arbeitgeber nachvollziehen. Wenn Väter ihre Arbeit aber länger unterbrechen wollen, fangen die Probleme erst an.

Das Problem ist zwar noch jung, aber wohl doch schon so wichtig, dass sich Akademiker damit beschäftigen (klar, jetzt ist es ja ein Männerproblem, und nicht ein so albernes Frauenproblemchen!). Zumindest halten jetzt schon Wissenschaftler Vorträge darüber, was man tun könne, damit Mann sich besser auf die Familie konzentrieren kann.

Ist das übertrieben? Oder sollte man nicht vielmehr nach Wegen suchen, wie Eltern generell Familie und Erwerbstätigkeit vereinen können? Muss das wirklich in “Väter” und “Mütter” aufgespalten werden?

23. Dezember 2008

Mama & Papa - Vorbilder für Kinder

Abgelegt unter: Familie — Melanie @ 10:16

Wenn ein Kind das Licht der Welt erblickt, muss man sich das so vorstellen, dass in seinem kleinen Kopf viele kleine sog. Neuronen schwimmen, von denen nur ein paar miteinander verbunden sind. Diese Verbindungen stellen die Dinge dar, die das Kind, während seiner Zeit im Mutterleib schon gelernt hat. Also Atmen, Saugen, die Bewegung von Armen, Beinen, Fingern usw.

Während der darauffolgenden Entwicklungsphasen und der mit einbezogenen Kindererziehung lernt das Kind immer mehr dazu und die Verbindungen finden sich schließlich zu ein Netzwerk zusammen, dass sich nicht mehr so schnell verändern lässt.

Alles, was die kleinen in den nächsten Jahren lernen, fügt sich in das Netzwerk mit ein und verstrickt sich mit anderen bereits aufgefassten Eindrücken. Da Kinder Ihre Eltern stets als Vorbild sehen, schauen Sie sich die Dinge, die sich in Ihrem Kleinen Kopf zu einem Netz zusammen spinnen, von ihnen ab.

Alle Handlungen, Verhaltensweisen und Umgangsweisen mit anderen fassen die Kinder auf und lassen diese Eindrücke in ihre Persönlichkeit mit einfließen. Viele Eltern vergessen das und dabei ist das Schlimmste nicht, wenn man mal bei Rot über die Straße geht.

Handlungen, die für uns Erwachsene mittlerweile schon zum Alltag gehören, wie zum Beispiel Rauchen, Kaugummi-auf-den-Boden-werfen oder Bombardieren anderer Menschen mit Kraftausdrücken von A-Z, verarbeiten die Kleinen in Ihrem Kopf als “neu Gelerntes” zu ihren persönlichen Charakterzügen. Wie das enden kann zeigt ein vorbildlicher Spot.

Gerade, weil uns selbst manchmal nicht mehr bewusst ist, wie wir mit anderen Menschen umgehen, unsere Umwelt verschlechtern oder unsere Leben nicht auf die Reihe bekommen, ruft dieser Spot zu einem besseren Leben auf, das wir selbst durch unser Verhalten beeinflussen können.

1. Dezember 2008

Weihnachten mit Kindern

Abgelegt unter: Familie — Melanie @ 09:59

Wenn in den Städten die Parkplätze rar sind, die Menschen gehetzt von einem Geschäft ins andere rennen und die früh einkehrende Dunkelheit durch ein Meer aus kleinen Lichtern erhellt wird, dann hat die Adventszeit begonnen. Als Mama gerät man da schnell in Stress, um die jährlichen Traditionen zu wahren.

Das Haus will weihnachtlich geschmückt werden, ein Adventskranz muss auf den Tisch, die Lichterketten in den Kinderzimmern müssen an die Fenster, ein Adventskalender darf natürlich auch nicht fehlen und zwischen Weihnachtsgeschenke kaufen und Tannenbaumschmuck aussuchen, hat das Plätzchen backen mit Kindern auch noch einen gewissen Anspruch auf einen Platz in Mamas Terminkalender, während Papi das Geld für die Weihnachtsgeschenke verdient! Da kann man schon mal schnell in Stress geraten!

Aber keine Panik, trifft man schon früh genug entsprechende Vorbereitungen, wird der Weihnachtsmarathon zum Kinderspiel!Da gilt es, die vorweihnachtliche Stimmung der Kaufhäuser zu nutzen, statt sich nur darüber aufzuregen und Aufgaben, wie Tannenbaumdeko, sowie Adventskranz, Adventskalender und Weihnachtsgeschenke schon im Voraus zu erledigen!
Mit der optimalen Organisation bleibt zum Schluss noch Zeit zum Basteln für Weihnachten. So kann man mit den Kleinen zusammen noch ein paar schöne kreative Stunden erleben und die Adventszeit so richtig genießen!

6. August 2007

Schwiegermütter - der Horror aller Frauen

Abgelegt unter: Familie — Melanie @ 09:33

Es gibt eine Zeit, in der man mit seinem Partner noch nicht verheiratet ist und wirklich gut mit der Schwiegermutter in Spe zu Recht kommt. Man fühlt sich in die Familie integriert und ist schon fast ein bisschen mit der zukünftigen Schwiegermutter befreundet.

Ist dann der Ring aber erstmal am Finger, geht es richtig los. Ständig muss man sich anhören, man würde seinem Mann nicht alles hinterher tragen, ihm nicht das richtige Essen kochen oder den Haushalt nicht gut genug erledigen. Ja, bei Mama hatte er es schon gut…=)

Und ist dann das erste Kind auf der Welt, muss die Frau sich wirklich zusammenreißen, Ihrer Schwiegermutter nicht an den Hals zu springen, um Sie endlich zum Schweigen zu bringen. Nichts ist gut genug und alles könnte man noch besser machen! Und früher hat man dies und das ja auch nicht gebraucht.

Dass dieses ständige Einmischen in die Beziehung des Kindes auch Eheprobleme hervorrufen kann, ist den meisten Schwiegermüttern dabei gar nicht so bewusst. Beim Streit zwischen Schwiegermutter und Frau, steht der Mann meistens dazwischen und weiß nicht, auf welche Seite er sich stellen soll. Natürlich ist man als Frau empört, wenn der Mann nicht klar zu einem steht und Sie macht ihm Vorwürfe, er sei ein Mamakind und er solle endlich erwachsen werden. Dass dabei Familienkonflikte entstehen, ist vorhersehbar.

Die ein oder andere Frau hat schon den Gedanken, eine Zeitungsanzeige mit dem Titel: Schwiegermutter zu verkaufen , aufzugeben.

Alle Schwiegermütter, die sich jetzt zumindest ein kleines Bisschen angesprochen fühlen, sollten sich mal Gedanken machen. Sind Sie eine böse Schwiegermutter? Mischen Sie sich auch zu sehr in das Familienleben Ihres Kindes ein?

Von meiner Schwiegermutter – oder besser gesagt, so gut wie Schwiegermutter – kann ich nur sagen: Eine bessere könnte ich mir nicht vorstellen! Schon jetzt sieht Sie alles sehr locker, neutral und mischt sich nie in unser Leben ein. Ich verstehe mich mit Ihr super und denke, dass sich das auch nicht ändern wird. Sie ist einfach nicht der Typ, der sich in das Leben anderer Leute einmischt, auch wenn es das Ihres Sohnes ist.