Es ist eine alte Tatsache: Kinder haben oft blaue Flecken. Sie sind quirlig und wollen überall hin, haben aber noch keine eigenes Gespür für Sicherheit und Gefahren. Sie verletzen sich beim Spielen, kleinere Kinder fallen beim Laufenlernen mal hin, oder sie holen sich auf tausend andere Arten Blutergüsse. Oft tut das nicht mal sehr weh, aber es kann furchtbar aussehen.
Zu einem Bluterguss kommt es, wenn ein Stoß die Haut zwar unverletzt lässt, die Blutgefäße aber beschädigt werden. Das Blut tritt aus und sickert in das umgebende Gewebe, wo es erst gerinnt und dann langsam vom Körper abgebaut wird.Manche Eltern greifen dann gerne zu einer Salbe mit Heparin, die die blauen Flecken schneller verschwinden lassen soll. Heparin ist ein Stoff, der die Blutgerinnung hemmt, das aus den Adern in das Gewebe ausgetretene Blut also praktisch auflösen soll. Kein Blut, kein blauer Fleck.
Ärzte raten aber davon ab, solche Salben oder Gele bei Kindern zu verwenden. Die Produkte können die empfindliche Haut der Kinder reizen oder sogar richtige Allergien auslösen. Ein Bluterguss löst sich normalerweise innerhalb von 14 Tagen komplett von selbst aus. Dabei wechselt er die Farbe je nach Abbaustadium von rot über lila, bräunlich-schwarz, dunkelgrün bis hin zu gelb und verschwindet dann.
Wenn ein Bluterguss sehr groß ist, schmerzt oder sich heiß anfühlt, sollte man mit dem Kind zum Arzt gehen. ie beste Sofortmaßnahme beim Entstehen eines blauen Flecken ist übrigens, die Stelle zu kühlen und hochzulagern. So wird der Fleck nicht so groß und dramatisch wie ohne Behandlung.
Je älter Frauen bei einer Schwangerschaft sind, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass ihr Kind das Down-Syndrom hat. Mit diesem Begriff bezeichnet man eine ungewöhnliche Verteilung der Chromosomen, die die Erbinformationen tragen: Das Chromosom 21 liegt dabei dreimal vor. Daher wird die Krankheit oft auch Trisomie 21 genannt.
Die Bandbreite der typischen Merkmale beim Down-Syndrom ist groß. Manche Kinder sehen einfach nur ein bisschen anders aus (rundliches Gesicht, mandelförmige Augen), andere leiden unter mehr oder weniger schweren geistigen Behinderungen.
Manche Eltern entscheiden sich, wenn bei einer Untersuchung während der Schwangerschaft Hinweise auf eine Trisomie 21 gefunden werden, für eine Abtreibung. Sie fühlen sich einem Leben mit einem behinderten Kind nicht gewachsen.
Es gibt aber auf der ganzen Welt auch Fälle, in denen Menschen mit Down-Syndrom ihr Leben nicht nur selbständig meistern, sondern auch Berufe wie Schauspieler oder Lehrer ergreifen.
Natürlich versucht die Forschung trotzdem Methoden zu finden, um die Probleme der Krankheit für diejenigen der Betroffenen mildern, die nicht so glimpflich davongekommen sind. Bei Mäusen ist kalifornischen Wissenschaftlern das jetzt gelungen.
Den Tieren, die eine Krankheit hatten, die dem Down-Syndrom beim Menschen entspricht, wurde eine bestimmte Substanz verabreicht, die den Informationsaustausch zwischen den Nervenzellen unterstützt. Ihre Symptome verschwanden daraufhin.
Die Forscher hoffen, dass die Methode auf den Menschen übertragbar ist. Sie könnten so die vom Down-Syndrom verursachten geistigen Behinderungen vielleicht bekämpfen.
Kleine Kinder sind häufig erkältet, das ist nichts Neues. Eltern merken auch schnell, dass bei einer Erkältung Kinder viel dramatischer leiden als Erwachsene – Husten schüttelt den kleinen Körper, das Baby bzw. das Kind bekommt kaum noch Luft, und niemandem in der Umgebung bleibt verborgen, wie schlecht es dem Kind geht.
Da ist es kein Wunder wenn Eltern sich eine Behandlung wünschen, die möglichst schnell und effektiv wirkt, so dass das Kind bald wieder gesund wird und nicht mehr so leiden muss – schließlich leidet man ja mit. Das führt dazu, dass besorgte Eltern den Arzt dazu drängen, dem Kind ein Antibiotikum zu verschreiben – und Ärzte scheinen das wider besseres Wissen auch zu tun.
Die meisten Atemwegsinfekte bei Kindern werden aber durch Viren ausgelöst, und gegen Viren sind Antibiotika absolut wirkungslos! Nicht nur helfen sie nicht, sie sorgen auch für Resistenzen der Viren gegen Antibiotika – die Viren werden so immer gefährlicher.
Besonders verbreitet sind solche Resistenzen in Italien. Gleichzeitig ist eines der Länder, in dem die meisten Antibiotika verordnet werden. Wissenschaftler haben nun Ärzte befragt, warum sie so viele antibiotische Medikamente verordnen.
Einer der Gründe war “diagnostische Unsicherheit”. Die Ärzte waren sich also nicht sicher, was die Krankheit auslöst, und wollten auf Nummer Sicher gehen. Zudem sahen sie sich von der Erwartungshaltung der Eltern unter Druck gesetzt. Das könnte aber ein Missverständnis sein, denn die Eltern waren häufig schlecht informiert, und verlangten also nicht wirklich ein Antibiotikum für ihr Kind – vermutlich wollen sie eben einfach nur ein möglichst schnell wirksames Medikament!
Die Ärzte sollten also ihre Methoden verbessern. Vor allem aber müssen sie an der Kommunikation mit ihren Patienten bzw. deren Eltern arbeiten. Vermutlich gilt das nicht nur für Italien!
Während der Schwangerschaft sollten Frauen nicht unbedingt allen Gelüsten tatsächlich hemmungslos nachgeben – dazu gehört auch die Lust auf eine ordentliche Portion Lakritze.
Schottische und finnische Wissenschaftler haben achtjährige Kinder aus Finnland untersucht, wo junge Frauen besonders viel Lakritze essen. Die Kinder von Frauen, die während ihrer Schwangerschaft viel Lakritze gegessen haben, schnitten bei Tests schlechter ab als andere Kinder.
Die Forscher verdächtigen den Bestandteil Glycyrrhizin, die Plazenta zu schädigen, so dass Stresshormone von der Mutter auf das Kind übertragen werden können. Es wird vermutet, dass große Mengen dieser Hormone die Entwicklung des Hirnes beim Fötus beeinträchtigen. Sie werden auch mit Verhaltensstörungen in Verbindung gebracht.
Anhand der Ergebnisse der Untersuchungen lässt sich erkennen, dass 500 mg Glycyrrrhizin pro Woche (das entspricht etwa 100 g Lakritze) während der Schwangerschaft die Wahrscheinlichkeit erhöht, ein Kind mit niedrigerer Intelligenz und mit auffälligem Verhalten zu bekommen. Die Kinder hatte kürzere Aufmerksamkeitsspannen und zeigten öfter auffälliges Verhalten.
Von früheren Studien wissen wir außerdem, dass Lakritze mit ein Grund für Frühgeburten sein kann. Alles in allem sollte man vielleicht während der Schwangerschaft die Finger komplett von Lakritze lassen!
Inzwischen haben sich fast alle an die mehr oder weniger große Bedrochung durch die Schweingerippe gewöhnt. Die Impfaktionen laufen an, allerdings stellt sich heraus: Gut die Hälfte aller Deutschen will sich gar nicht impfen lassen. Viele befürchten Nebenwirkungen wegen der Impfverstärker.
Dabei handelt es sich um Bestandteile, die die Wirkung des Impfstoffs verstärken sollen. So kann aus weniger “Rohstoff” mehr Impfstoff gemacht werden, es erlaubt also praktische eine Streckung des nicht ausreichend vorhandenen Impfstoffes, damit möglichst viele Menschen damit geimpft werden können.
Experten empfehlen bestimmten Risikogruppen, sich gegen die Schweinegrippe impfen zu lassen. Dazu gehören, nach wechselnden Angaben, über 60-Jährige, chronisch Kranke, Übergewichtige, Schwangere, medizinisches Personal und das Personal von Alten- und Pflegeheimen. Diese Personen haben nicht nur einen besonders schweren Verlauf zu befürchten, sondern sie sind auch besonders von der Ansteckung gefährdet oder können andersherum viele gefährdete Menschen anstecken.
Auch Babys und Kinder sollen laut Professor Peter Wutzler, dem Präsidenten der Deutschen Vereinigung zur Bekämpfung der Viruskrankheiten, geimpft werden. Bei ihnen sei das Risiko von Komplikationen ebenso hoch wie bei älteren oder chronisch kranken Menschen. Er rät daher dazu, Kinder und Jugendliche zwischen sechs Monaten und 18 Jahren ebenfalls zu impfen.
Junge Frauen lassen sich oft von Magazinen und anderen Medien beeinflussen, oft ganz unbewusst. Kann es sein, dass sie so, ohne es zu ahnen, das Leben ihres Kindes auf das Spiel setzen?
Rachel Moon vom Children’s National Medical Center in Washington (USA) befürchtet, dass junge Mütter sich die schönen Bilder aus Zeitschriften zum Vorbild nehmen können und die Schlafumgebung ihres Kindes so gestalten. Das Problem dabei: Die Bettchen auf den Bildern sehen zwar sehr hübsch und niedlich aus, sind aber gefährlich für die Kinder.
Die gezeigten Bettchen sind rüschig, die Kissen plüschig, das Baby liegt anrührend auf dem Bauch – das sind alles bekannte Risikofaktoren, die nach aktuellem Stand der Wissenschaft zum plötzlichen Kindstod beitragen können.
Rachel Moon bemängelt, dass die häufig gezeigten Bilder deutlich von dem abweichen, was von Fachleuten der Kindermedizin empfohlen wird. Sie wertete mit ihrem Team die Bilder zum Thema “Babyschlaf” in 24 Zeitschriften aus, die sich an Leserinnen zwischen 20 und 40 Jahren wenden.
Moon und ihre Kollegen stellten fest, dass ein Drittel der Kinder falsch lagen, und in zwei Dritteln der Bilder die Schlafumgebung so gestaltet ist, dass sie das Risiko für den plötzlichen Kindstod erhöhen kann.
Neben Nikotin-, Alkohol und Drogenkonsum der Mutter bzw. der Eltern gelten vor allem auch das Schlafen auf dem Bauch und eine zu hohe Temperatur als Risikofaktoren für den plötzlichen Kindstod. Nach neuestem Stand der Medizin sollten Kinder auf dem Rücken schlafen, lieber in Schlafsäcken als mit Bettdecken, auf einer nicht zu weichen Matratze und ohne Kopfkissen. Auch Überhitzung sollte vermieden werden, das Zimmer sollte also nicht zu warm sein, das Baby keine zu warme Babykleidung oder gar ein Mützchen tragen.
Seitdem diese Empfehlungen gemacht werden, hat sich die Zahl der Fälle von plötzlichem Kindstod drastisch verringert.
Das erste Mal in seinem Leben wird man wohl mit dem Begriff Toxoplasmose konfrontiert, wenn man schwanger ist. Die Erreger dieser Infektionskrankheit kommen häufig bei Katzen vor. Aber nicht nur Katzen übertragen den Erreger, sondern auch rohe Lebensmittel stellen eine Gefahr dar. Toxoplasmose kann den Tieren und auch uns Menschen kaum etwas anhaben. Bis auf ein paar Symptome, die einer Grippe gleich kommen, spüren wir nichts davon.
Anders sieht es aber in der Schwangerschaft aus. Infizieren sich Schwangere mit dieser Infektionskrankheit während der Schwangerschaft kann es zu körperlichen aber auch geistigen Schäden beim Kind kommen.
Stellt eine Frau also fest, dass Sie schwanger ist, wird ihr vom Frauenarzt ein Toxoplasmose Test empfohlen. Die Kosten für diesen Test werden nicht von der Krankenkasse übernommen und kostet die Patientin zwischen 8 und 15 Euro. Mit Hilfe einer Blutprobe wird festgestellt, ob der eigene Körper schon einmal von Toxoplasmose befallen war und der Körper schon Antikörper dagegen gebildet hat. Ist dies der Fall, besteht für das Ungeborene keine Gefahr. Fällt der Bluttest aber negativ aus, gilt es auf Folgendes zu achten:
Überlassen Sie die Reinigung des Katzenklos jemand anderem
Meiden Sie Kontakt mit rohen Fleisch
Waschen Sie frisches Obst oder Gemüse gründlich ab
Falls Sie Katzen haben, sollten Sie nach jeder Schmuseeinheit Ihre Hände waschen
Ist der Toxoplasmose Test also negativ ausgefallen, dann wird der dieser während der Schwangerschaft ca. 3-4 Mal wiederholt, um kontrollieren zu können, ob man sich mit dem Erreger infiziert hat. Ist der Toxoplasmose Test innerhalb der Schwangerschaft dann positiv, sind das nicht so tolle Neuigkeiten. Durch spezielle Antibiotika die man über 4 Wochen einnehmen muss, lässt sich das Risiko für eine Schädigung des Kindes wieder etwas senken.
So gut, wie ich hier jetzt recherchiert habe, weiß ich immer noch nicht so recht, ob dieser Toxoplasmose - Horror nur übertrieben wird oder ob man sich wirklich ernsthafte Gedanken machen muss. Kann man seine Katzen denn auf diese Krankheit hin untersuchen lassen? Kann man sich vor einer Schwangerschaft dagegen impfen lassen? Fragen über Fragen, auf die es für mich noch keine rechte Antwort gibt….
“Auch eine schwere Tür hat nur einen kleinen Schlüssel nötig.”
Charles Dickens
Gerade unter den kleinen Schlüsseln ist es aber oft schwierig den passenden zu finden. So geht es auch vielen Paaren, die sich sehnlichst ein Kind wünschen und keins bekommen können. Dies kann viele Gründe haben. Zum einen ist da der gesundheitliche Aspekt, der Paaren mit Kinderwunsch oft einen Strich durch die Rechnung macht, zum anderen spielt aber auch das Unterbewusstsein eine große Rolle.
Gerade dann, wenn man sich ein Kind so sehr wünscht, passiert in den meisten Fällen erstmal monatelang gar nichts und viele Eltern werden bei dieser Aussage jetzt mit dem Kopf nicken. Andere hingegen, die Ihre Familienplanung eigentlich noch gar nicht angehen wollen, treffen beim kleinsten Regelverstoß in Sachen Verhütung genau ins Schwarze!
Fazit: Je weniger man darüber nachdenkt, desto eher klappt es! Doch gerade dann, wenn der Kinderwunsch nicht so recht kommen möchte, macht man sich einfach noch mehr Stress. Für mich stellt sich hier die Frage: Wie viel Einfluss hat unser Unterbewusstsein auf unseren Körper? Was geht in unserem Körper vor, wenn wir uns ein Kind wünschen und zu viel darüber nachdenken? Wie kann es sein, dass trotz Eisprung und gesunden Spermien der Kinderwunsch unterfült bleibt? Wird der Hormonspiegel durch den inneren Druck beeinflusst? Oder stehen Ei und Spermien in diesem Moment einfach nur auf Kriegsfuss?
Ab ungefähr dem 5. Monat wölbt sich der vorher immer flache Bauch nach außen und so langsam beginnt Frau zu begreifen, dass in ihr gerade ein Lebewesen heranwächst. Trotzdem bleibt der kleine Bauchgast unwirklich und fremd. Selbst Ultraschallbilder können oft an diesem Gefühl nichts ändern.
Aber selbst wenn das Kind noch nicht auf der Welt ist, kann man für sein Wohlbefinden sorgen und ihm helfen neue Dinge schneller kennenzulernen. Das Wahrnehmungsvermögen eines Ungeborenen ist größer als man denkt. Zum Beispiel der von Geschmack und Geruch. Letzterer wird ebenfalls wie der Geschmack über das Fruchtwasser aufgenommen.
So reagieren Ungeborene oft schon auf süße Geschmäcker, die sich durch die Ernährung der Mutter in Fruchtwasser übertragen erfreut und auf bittere Geschmäcker eher irritiert. Man kann also schon vor der Geburt des Kindes einiges für sein Wohlbefinden und für seine Entwicklung tun, in dem man kulinarisch etwas experimentiert und sich nicht nur auf die gewohnte Kost beschränkt. Aber wie sieht es hier zum Beispiel mit scharfem oder saurem Essen aus? Gibt es da evtl. etwas, was man auf jeden Fall meiden sollte?
Besonders wohltuend für Ihr Kind ist das Schwimmen in der Schwangerschaft. Durch die Leichtigkeit im Wasser kann sich die kreuzgeplagte Schwangere sehr gut entspannen und ihre Atmung vertiefen. Dies sorgt für mehr Sauerstoff für das Kind und schafft dem Baby im Bauch mehr Bewegungsfreiheit. Aber darf man denn bis kurz vor der Geburt noch schwimmen gehen oder gibt es da eine zeitliche Begrenzung?
Babys lieben es, geschaukelt zu werden. Das ist auch schon im Mutterleib so. Besonders toll finden es die Kleinen, wenn Mama tanzt oder Treppen steigt, denn das rhythmische Schaukeln fördert den Sauerstoffgehalt im Blut der Mutter und beruhigt das Baby. Aber zu viel Bewegung ist doch wegen Überanstrengung auch nicht so gut für eine Schwangere, oder?
Ab ungefähr der 25. Schwangerschaftswoche sind die Sinne des Babys schon sehr gut entwickelt. Sie lechzen nach Input. Besonders anregend für die Kleinen sind ein paar Sonnenstrahlen, den Bauch im Inneren etwas erhellen. Auch Musik in der Schwangerschaft ist eine Art, die Sinne des Babys zu fordern.
Auch wenn sie sich dabei etwas blöd vorkommen, aber das Sprechen mit dem Baby im Bauch ist sehr wichtig für sein Gefühl von Geborgenheit. Der emotionale Kontakt zu den Eltern wird zuerst über die Stimme wahrgenommen.
Auch ein paar Streicheleinheiten über den Bauch tun dem Kind nachweislich gut und oft kann man spüren, dass es sich an die aufgelegte Hand anschmiegt.
Wie man sieht gibt es viele Methoden, um für das Wohlbefinden des Kindes schon in der Schwangerschaft zu sorgen. Bestimmt gibt es noch vieles mehr, was man tun kann. Trotzdem meiner umfangreichen Recherche bleiben auch bei mir noch einige Fragen offen: Wenn Sonnenstrahlen gut sind für das Kind, darf man denn dann auch ins Solarium gehen? Wie sieht es mit Yoga aus? Ist es sinnvoll die Kopfhörer mit der Lieblingsmusik an den Bauch zu halten oder ist das nur ein Klischeebild?
Man sieht, es bleibt noch so einiges offen. Über Kommentare, die diese offenen Fragen beantworten, freu ich mich jetzt schon…
Aromatisch. Wohltuend. Belebend.
Der Genuss von einer warmen Tasse Kaffee gehört für viele Menschen zu einem optimalen Start in den Tag.
Auch viele Schwangere wollen oder können aus Gewohnheit nicht auf das schwarze Koffeingetränk verzichten. Der Kaffeekonsum während der Kugelzeit galt bisher laut Medizinern auch nicht als absolutes No-Go. 1-2 Tassen pro Tag wurden von Ärzteseite aus ohne Zweifel genehmigt.
Neuste Studien haben jedoch ergeben, dass Kaffee schädlich für Ungeborene sein kann. Versuche an Ratten zeigten, dass das Koffein die Herzfunktion eines ungeborenen Kindes um bis zu 35% reduzieren kann und auch das Risiko auf mehr Körperfett bei männlichen Nachkommen um 20% gesteigert würde.
Stellt sich nun die Frage: Kann man unseren Körper überhaupt mit dem Organismus einer Ratte vergleichen? Für mich etwas weit hergeholt. Dennoch möchte man die Gesundheit seines Kindes wohl nicht wegen einer genüsslichen Angewohnheit aufs Spiel setzen.
Auf der anderen Seite wird einer schwangeren Frau so viel erzählt, was Sie essen sollte und nicht essen sollte, dass es nicht lange dauert, bis sich große Verunsicherung breit macht, was wiederum zu viel Stress verursacht. Wo sind die Grenzen? Ok - roher Fisch, rohes Fleisch und rohe Eier - wegen der hohen Salmonellengefahr für mich noch einleuchtend, aber was ist mit Nüssen, bestimmte Käsesorten, schwarzer Tee und Co.? Muss eine Frau, die schwanger ist letztendlich doch noch Ernährungswissenschaften studieren, um dem Kind im Bauch nicht zu schaden? Schließlich sind unsere Vorfahren in Zeiten, in denen die Medizin noch nicht so fortgeschritten war, auch heil auf die Welt gekommen. Zum Teil wohl auch mit dem Konsum von Kaffee in der Schwangeschaft.
Für mich der Beweis, dass die meisten Gesundheitswarnungen, lediglich Panikmacherei ist. Denn wie hat Mark Twain einmal gesagt: “Seien Sie vorsichtig mit Gesundheitsbüchern - Sie könnten an einem Druckfehler sterben”.