Impressum  |   Kontakt
Baby Zeit Blog Kagegorien
Letzte Artikel
Blogrolle
Baby Zeit
 

Baby-Zeit Blog

9. August 2010

Wie viel Förderung für Babys ist zu viel?

Abgelegt unter: Erziehung, Kleinkinder — Alexandra @ 09:36

Um sein Kind, oder besser gesagt seine Fähigkeiten und seine geistige wie auch körperliche Entwicklung zu fördern, gibt es viele verschiedene Angebote, von der PEKiP-Gruppe über das Babyschwimmen und die Babymassage bis hin zu Babyyoga, Sprachkursen, Montessori-Krabbelgruppen und so weiter.

Um ihrem Kind auch ja keine Chance zu verbauen, melden manche Eltern sich und ihren Nachwuchs gleich bei mehreren Kursen an. Schließlich gilt auch bei der Frühförderung “Viel hilft viel”, oder nicht? Viele Experten bezweifeln aber die Wirkung dieser Angebote, ganz abgesehen davon, dass Babys auch schnell überfordert werden können. Schließlich sind ja sogar die Erwachsenen erschöpft und gebeutelt, wenn sie jeden Tag einen anderen Kurs besuchen müssen, womöglich noch mit stressiger Anfahrt, egal ob im Auto oder in den öffentlichen Verkehrsmitteln.

Natürlich steht nichts dagegen, mit eurem Kind viele unterschiedliche Gruppen bzw. Kurse zur Frühförderung zu besuchen. Allerdings solltet ihr euch dabei genau anschauen, was dem Baby auch wirklich Spaß macht – der Ernst des Lebens kommt noch früh genug, meint ihr nicht auch?

Zudem ist auch wichtig, was euch gefällt. Wenn ihr die Lehrmethoden oder die Gruppenleiter eigenartig findet oder mit den anderen Eltern nicht warm werdet, dann lasst es einfach! Wenn ihr euch zweimal in der Woche zur PEKiP-Gruppe zwingen müsst, seid ihr schlecht gelaunt, und das merkt euer Baby natürlich auch. Es hat bestimmt mehr davon, wenn ihr die paar Stunden einfach zusammen verbringt.

Natürlich ist es auch ganz grundlegend wichtig, wie der jeweilige Kurs oder das Krabbeltreffen in euren Wochenablauf passen. Steht ihr dabei nämlich ständig unter Stress und Zeitdruck, macht das weder euch noch eurem Baby Spaß. Auch hier ist es besser, einfach mal zuhause, im Park oder sonst wo miteinander Zeit zu verbringen und euch ganz auf das Baby zu konzentrieren. Denn ihr wisst ja: Zuwendung und Aufmerksamkeit sind immer noch die beste Förderung – da kommt auch der beste Babysprachkurs nicht mit!

22. September 2009

Schweinegrippeimpfung bei Babys?

Abgelegt unter: Kleinkinder, Gesundheit — Alexandra @ 14:54

Inzwischen haben sich fast alle an die mehr oder weniger große Bedrochung durch die Schweingerippe gewöhnt. Die Impfaktionen laufen an, allerdings stellt sich heraus: Gut die Hälfte aller Deutschen will sich gar nicht impfen lassen. Viele befürchten Nebenwirkungen wegen der Impfverstärker.

Dabei handelt es sich um Bestandteile, die die Wirkung des Impfstoffs verstärken sollen. So kann aus weniger “Rohstoff” mehr Impfstoff gemacht werden, es erlaubt also praktische eine Streckung des nicht ausreichend vorhandenen Impfstoffes, damit möglichst viele Menschen damit geimpft werden können.

Experten empfehlen bestimmten Risikogruppen, sich gegen die Schweinegrippe impfen zu lassen. Dazu gehören, nach wechselnden Angaben, über 60-Jährige, chronisch Kranke, Übergewichtige, Schwangere, medizinisches Personal und das Personal von Alten- und Pflegeheimen. Diese Personen haben nicht nur einen besonders schweren Verlauf zu befürchten, sondern sie sind auch besonders von der Ansteckung gefährdet oder können andersherum viele gefährdete Menschen anstecken.

Auch Babys und Kinder sollen laut Professor Peter Wutzler, dem Präsidenten der Deutschen Vereinigung zur Bekämpfung der Viruskrankheiten, geimpft werden. Bei ihnen sei das Risiko von Komplikationen ebenso hoch wie bei älteren oder chronisch kranken Menschen. Er rät daher dazu, Kinder und Jugendliche zwischen sechs Monaten und 18 Jahren ebenfalls zu impfen.

7. August 2008

Kindergartenplätze - eine echte Rarität

Abgelegt unter: Kleinkinder — Melanie @ 09:25

Auch wenn man selbst keine Kinder hat, hat man mittlerweile mitbekommen, dass Kindergartenplätze wohl sehr rar sind. Was soll man denn aber als junge Familie tun? Das Benzin wird immer teurer, die Miete muss bezahlt werden und es wäre halt auch schon mal nicht schlecht jeden Tag etwas zu Essen auf den Tisch zaubern zu können. Doch um dies alles zu erfüllen, können es sich Mütter kaum mehr leisten, nur Hausfrau und Mutter zu sein. Viele Mütter haben zumindest einen 400-Euro-Job, mit dem Sie sich und Ihrer Familie ein kleines Taschengeld dazuverdienen. Hat man aber keine Oma, Tante oder Freundin um die Ecke, die mal eben für ein paar Stunden auf das Kind aufpassen kann, dann sieht man wirklich alt aus, sollte man von den heiß umkämpften Kindergartenplätzen oder auch Krippenplätzen keinen abbekommen haben. Schön schade !!!

 

Zudem ist die Betreuung eines Kindes in einem Kindergarten auch nicht gerade billig und wieder leert sich der Geldbeutel etwas mehr. Je nach Stadt, Land und je nach dem ob katholisch, evangelisch oder staatlich liegen die Gebühren bei einer Betreuung von 8-13 Uhr zwischen 67-100 Euro. Sollte das Kind auch mittags in den Kindergarten gehen oder womöglich auch im Kindergarten essen, wird das Ganze nochmal teurer.

 

Natürlich ist ein Platz im Kindergarten aber nicht nur für die Eltern zum Geldverdienen von Vorteil, sondern an erster Stelle steht natürlich die Kinderentwicklung, die im Kindergarten besonders unterstützt wird. Durch den Kontakt mit anderen Kindern, wird die soziale Entwicklung gefördert und das spielende Lernen gibt der motorischen und geistigen Entfaltung einen enormen Schub. Kinderlieder und andere Kindergartenideen begünstigen Ihre Sinne und Ihre körperliche Entwicklung.

Warum Kindergartenplätze zu einer so großen Rarität geworden sind, weiß keiner so genau. Schließlich gibt es genug Erzieherinnen und kinderliebe junge Mädels die es noch werden wollen. Da die meisten Kindergärten aber Einrichtungen der Kirchen und des Staates sind, gibt es aber wieder Bestimmungen und Regeln, die festlegen, nur so und so viele Leute einzustellen und nur so und so viele Kinder aufzunehmen.

Letztendlich ist doch jeder, der Kinder hat, scharf auf einen Kindergartenplatz. Am besten, man meldet sein Kind gleich nach seiner Geburt beim Kindergarten seiner Wahl an und hofft, dass in drei Jahren endlich ein Platz frei ist… Traurig - aber wahr!