Schweinegrippeimpfung bei Babys?
Inzwischen haben sich fast alle an die mehr oder weniger große Bedrochung durch die Schweingerippe gewöhnt. Die Impfaktionen laufen an, allerdings stellt sich heraus: Gut die Hälfte aller Deutschen will sich gar nicht impfen lassen. Viele befürchten Nebenwirkungen wegen der Impfverstärker.
Dabei handelt es sich um Bestandteile, die die Wirkung des Impfstoffs verstärken sollen. So kann aus weniger “Rohstoff” mehr Impfstoff gemacht werden, es erlaubt also praktische eine Streckung des nicht ausreichend vorhandenen Impfstoffes, damit möglichst viele Menschen damit geimpft werden können.
Experten empfehlen bestimmten Risikogruppen, sich gegen die Schweinegrippe impfen zu lassen. Dazu gehören, nach wechselnden Angaben, über 60-Jährige, chronisch Kranke, Übergewichtige, Schwangere, medizinisches Personal und das Personal von Alten- und Pflegeheimen. Diese Personen haben nicht nur einen besonders schweren Verlauf zu befürchten, sondern sie sind auch besonders von der Ansteckung gefährdet oder können andersherum viele gefährdete Menschen anstecken.
Auch Babys und Kinder sollen laut Professor Peter Wutzler, dem Präsidenten der Deutschen Vereinigung zur Bekämpfung der Viruskrankheiten, geimpft werden. Bei ihnen sei das Risiko von Komplikationen ebenso hoch wie bei älteren oder chronisch kranken Menschen. Er rät daher dazu, Kinder und Jugendliche zwischen sechs Monaten und 18 Jahren ebenfalls zu impfen.
