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Deutschlands dicke Kinder: Dosenfraß und Mikrowellengerichten soll nun der Kampf angesagt werden. Aber wo fängt man da am besten an? Wie kann man die Fehlernährung bei Kindern und Jugendlichen in ein gesundes Essverhalten umwandeln und so Fettleibigkeit und Übergewicht vermeiden?
Was man nicht zu Hause lernt, das lernt man in Schule. So gibt es aber im ganzen Land kein Schulfach, das sich nur mit Ernährung beschäftigt. Dies will man nun ändern.Wie auch schon seine Amtsvorgängerin Renate Künast, die der Partei der Grünen angehört, wird nun von Bundersverbraucherminister Horst Seehofer, Vertreter der CSU, erneut das Schulfach Ernährung gefordert.
Dass in jede Ganztagsschule eine Küche und ein Schulgarten zum Standard gehören sollten, sind nur Auszüge aus seinem Aktionsplan. Fettarme Milch, frisches Obst und Gemüse, sowie Vollkornprodukte sollten laut Empfehlungen der DGE von nun an auf dem schulischen Speiseplan stehen. Auch in Sachen Getränke will man nun ausschließlich Saftschorlen, Tees und Mineralwasser anbieten, um die Ernährungsgewohnheiten der Kinder in die richtige Richtung zu lenken. Auf den ersten Blick eine beeindruckende Sache?
Nicht mehr so beeindruckend, wenn man mal drei Sekunden weiterdenkt. Schön und gut, dass sich die lieben Kleinen in der Schule vorbildlich ernähren - wenn sie es denn tun! Denn welcher Jugendliche lässt sich heute noch sagen, was er zu essen hat und was nicht - ich meine, sich mit 13 Jahren den Alkohol hinter die Birne zu kippen, bis die Welt zu einem mehr aus bunten Farben verschmilzt, hat sich bis jetzt auch noch kein aufsässiger Teenie verbieten lassen.
Und selbst wenn der ein oder andere dieses Projekt super findet, sich vom Vorsatz der gesunden Ernährung anstecken lässt und Tiefkühlpizza und Co. Ekel beim ihm auslösen - hängt es immer noch davon ab, ob Mama und Papa zu Hause dieser neuen Einstellung mit einem Lächeln auf den Lippen gegenübertreten.
Denn welcher Jugendliche verschmäht schon Mamas Dosenkochkünste, um dann in den Supermarkt zu laufen und sein nicht sehr großzügig ausgelegtes Taschengeld für Biogemüse und Vollkornprodukte, anstatt für Alkohol, Zigaretten und den Freifahrschein für Partys auszugeben? Ich glaube für solche Aktionen erwartet man von den Kiddies einfach zu viel Engagement, dass viele teilweise schon kaum mehr für Schule und Hausaufgaben, geschweigedenn für Ihre berufliche Zukunft aufbringen wollen.
Mag sein, dass diese Botschaft bei Schülern mit geregelten Tagesabläufen und aus sozial aufrechten Familien stammend, ankommt, aber Dosenfraß und Fertigprodukt sind für solche Kinder wahrscheinlich ohnehin Fremdwörter.
Die Kinder die es wirklich nötig haben, stammen meist aus sozial schwachen Familien. Familien in denen Mama und Papa abends erst spät von der Arbeit nach Hause kommen und sich die 12-jährige Tochter das Mittagessen selbst auf den Tisch zaubern muss, Familien in denen der Hartz4-Trott längst schon zum Alltag geworden ist und Mama keine Lust mehr hat nach dem Staubsaugen, etwas zu kochen und Familien, in denen einfach kein Geld da ist, um in Sachen gesunde Ernährung einfach mal vernünftig handeln zu können.
Der Fehler liegt meiner Meinung nach einfach im ganzen deutschen System, in dem schwerschuftende Familienväter, trotz Arbeit immernoch nicht ausreichend für Ihre Familie sorgen können und ausgebildete Facharbeiter keine Chance auf eine Anstellung bekommen, weil Sie mit 22 Jahren noch keine Berufserfahrung von 5 Jahren nachweisen können. Und da kann ein Schulfach “Ernährung” auch nichts dran ändern! Oder was meint ihr?
Kinder werden in Deutschland immer früher der englischen Sprache mächtig gemacht. Und das ist auch gut so, denn ob es nun die Werbung, fachliche Ausdrücke oder auch alltägliche Situationen sind, englisch wird ständig benutzt, auch wenn es uns kaum mehr auffällt.
Englisch ist eine Weltsprache und Sie wird auf der ganzen Welt gesprochen. Auch in der Businesswelt (wenn wir gerade mal dabei sind) berufen sich Geschäftsmänner aus verschiedenen Ländern immer auf die englische Sprache.
Schon in der Grundschule fangen die Kleinen an, die ersten englischen Vokabeln zu lernen und der Englischunterricht begleitet Sie durch Ihre komplette Schulzeit. Die gängigen zweiten Fremdsprachen sind französisch und spanisch. Diese beiden Sprachen sind ebenfalls Landessprachen vieler Länder unserer Welt und man möchte die Kinder mit diesem Angebot einfach besser vorbereiten.
Nun hört man seit einigen Tagen von unserer Integrationsbeauftragten Ute Vogt von der SPD Forderungen, man solle doch türkisch als zweite Fremdsprache in Schulen anbieten. Da ein großer Teil unserer Bevölkerung türkischer Abstammung ist und die Türkei in Zukunft auch ein wichtiger Handelpartner für Deutschland sein wird, sieht die Integrationsbeauftragte dies als guten Kompromiss zu der Forderung des türkischen Ministerpräsidenten Recep Tyyip Erdogan, man solle in Deutschland türkischsprachige Schulen gründen. Die Schüler könnten dabei nur profitieren, weil dies eine Aufwertung Ihrer Qualifikationen für die 70.000 türkischen Unternehmen, die es in Deutschland gibt, darstellen würde. Schließlich würden sie dann nicht nur die deutsche Sprache beherrschen, sondern auch die Ihrer türkischen Handelspartner.
Doch bei vielen verursacht diese Meldung ein Grummeln in der Magengegend. Man stellt sich die Frage: Werden sich die türkischen Schüler dann wirklich noch bemühen, der deutschen Sprache mächtig zu werden? Schließlich sind wir immer noch in Deutschland…
Aber wie sieht die andere Seite aus: Was ist mit der Deutsch-Türkischen Freundschaft? Sollte man diese nicht unterstützen? Und ist es nicht besser für unsere Kinder, wenn sie die Sprache lernen können, die vielleicht ein großer Teil Ihrer Freunde auch spricht?
Es würde mich sehr interessieren, welche Meinung Ihr zu diesem Thema habt. Ist es richtig, türkisch als zweite Fremdsprache im deutschen Schulsystem aufzunehmen oder empfindet Ihr diese Überlegung eher als unnötig?
Die letzten Jahre war es eine ganze Weile klar, dass ein Kind mit sechs Jahren eingeschult wird. Stichtag war immer der 30. Juni. Ein Kind, das bis zu diesem Datum das sechste Lebensjahr erreichte, musste eingeschult werden. Alle Kinder, der Geburtsdatum später war, konnten noch ein Jahr die unbeschwerte Kindergartenzeit genießen. Heute sieht das schon ganz anders aus. Je nach Bundesland wird dieses Thema flexibler gehandhabt. So können Kinder, die bis zum 31. Dezember sechs Jahre alt werden, noch in der Schule aufgenommen werden.
Vergleicht man die Einschulung mit anderen Ländern, dann wird man feststellen, dass die Kinder hierzulande relativ spät eingeschult werden. In den Niederlanden werden Kinder bereits im Alter von 4 Jahren in die Schule geschickt, was Schulpsychologen eher als skeptisch betrachten. Die frühe Einschulung würde, so wie der Stand der Dinge heutzutage in Deutschland ist, keinen Sinn machen. Die Kinder stehen heutzutage wirklich unter enormem Druck. Sie sollen schnell lernen und möglichst früh mit der Schule fertig werden, um dem Arbeitsmarkt als Kraft zur Verfügung zu stehen. Aber wollen Eltern Ihren Kindern schon so früh die Kindheit nehmen?
Eltern, aber auch Erzieherinnen tendieren eher zu der Ansicht, das Kind möglichst lange behüten zu wollen und ihm so lange seine unbeschwerte Kindheit zu lassen, wie es möglich ist. Eine gute Alternative zum besseren Lernen und der frühen Einführung in den ernst des Lebens ist die Einführung von mehr Bildungselementen im Kindergarten. So kann man die kleinen besser und sensibler auf den Schulalltag vorbereiten.
Da stellt sich für viele Eltern die Frage: Wann ist mein Kind schulfähig? Diese Frage lässt sich durch eine Checkliste leicht beantworten. Ausserdem dient auch der Einschulungstest zur Feststellung der kindlichen Reife für die Schule.
Viele Eltern entscheiden sich heute für die frühe Einschulung und machen die Erfahrung, dass das Kind sich bestens in der Schule integriert und am Lernen großen Spaß findet. Andere wiederum erkennen schnell, dass das Kind doch noch nicht bereit ist, die Schulbank zu drücken. Oft kann man die Schulreife eines Kindes auch nicht durch sein Alter bestimmen. Manche Kinder sind einfach früher reifer als andere und die Erfahrungen der Eltern spalten sich. Welche Erfahrungen habt Ihr gemacht? Sollte die Einschulung in Deutschland generell vorgezogen werden? Oder sollten die Eltern vielleicht immer noch selbst entscheiden, wann Ihr Kind für die Schule geeignet ist und wann noch nicht? Ich freue mich über Eure Feedbacks…
“Mama, warum macht Zucker eigentlich müde?” “Und warum verlieben sich Tiere eigentlich?” “Das ist gemein, warum dürfen Erwachsene mehr als Kinder?!” Diese und andere kuriose Fragen, mit der Mama und Papa manchmal echt überfordert sind, werden nun in einem, mittlerweile weit verbreiteten Projekt beantwortet und genau erläutert.
Mehr als 50 Universitäten organisieren seit 2002 Veranstaltungen, bei der Kindern die Welt der Wissenschaft genau erklärt und die Begeisterung in Ihnen geweckt wird.
Da die Kinderuni “Behind the Scenes” wohl viel mehr Aufwand ist, als an diesem Tag für die Kinder und Ihre Eltern sichtbar ist, ist diese Projekt natürlich nicht nur dafür da, den Kleinen die Weltwissenschaft einzutrichtern, sondern Sie soll auch gleichzeitig als Werbung für die verschiedenen Institutionen dienen. Diese Kinder, die dort gespannt und mit staunenden Augen im Publikum sitzen, werden zum wissenschaftlichen Denken angeregt und könnten vielleicht die zukünftigen “Kunden” bzw. Studenten sein, die sich dann für die Uni entscheiden, in der Sie als schon als Kind so viel Interessantes gelernt haben.
Wir selbst kennen es noch von uns, als wir früher die Schulbank drücken mussten, der Lehrer sein monotones Gebrabbel von sich gegeben hat und man sich zusammenreißen musste, nicht auf der Stelle den Kopf auf den Tisch fallen zu lassen. Bei solch unspektakulären Konzepten, um den Schülern etwas beizubringen, braucht man sich der Lustlosigkeit und Faulheit der Schüler heutzutage nicht mehr zu wundern. Damit dies aber bei der Kinder Uni nicht passiert, wird die Wissensvermittlung auf spannende und kreative Weise in einem auflockernden Stil durch Theaterszenen, Experimente, Kinderlieder und Abstimmungen im Publikum vermittelt. Die Kinder nehmen aktiv am “Unterricht” teil.
Solch eine Veranstaltung wird nicht selten von rund 1000 Kindern zwischen 8 und 12 Jahren besucht, die sich vor Begeisterung kaum halten können. Für Eltern heißt es da: “Wir müssen draußen bleiben!” Hier dürfen Kinder mehr als Erwachsene ))) Also: Früh übt sich…. Auf zur Kinderuni!
In der heutigen Zeit ist vor allem die Schulbildung sehr wichtig, um im Berufsleben Anschluss zu finden und sich eine gesicherte Zukunft aufzubauen. Die Arbeitslosenzahlen werden zwar stetig weniger, dennoch ist es nicht gerade einfach einen Job zu finden, an dem man Spaß hat und auch noch genug im Geldbeutel hängen bleibt, um sich seinen Lebensunterhalt zu finanzieren.
Übereilt und vor allem sehr schlecht vorbereitet wurde nun in vielen Bundesländern die Schulzeit verkürzt. Wo man vorher 13 Jahre Zeit hatte, um sich auf das Leben vorzubereiten wird der gleich Stoff nun auf 12 Jahre verteilt und belastet nun Eltern, Lehrer und insbesondere die Schüler. Schon ab der fünften Klasse wird dies nun spürbar. Kinder, die mit einem hervorragenden Zeugnis und einer eindeutigen Empfehlung fürs Gymnasium das neue Schulsystem jetzt hautnah miterleben, sind plötzlich nicht mehr wieder zu erkennen. Sie leiden unter Kopfschmerzen, Schlafproblemen und Konzentrationsschwäche. Dementsprechend sehen auch die Noten nicht mehr so gut aus, wie es einmal war.
Grund für den Entschluss unserer Bundesregierung den Schülern so etwas zu zumuten ist, dass die Abiturienten und Universitätsabsolventen in Deutschland am Anfang Ihres Berufslebens viel älter sind als in anderen Ländern.
Zahl des Tages: 8 ! Es ist beschlossene Sache: 8 Jahre Gymnasium, von allen Liebevoll G8 genannt, und 8 Jahre Schulstress pur kommen auf unsere Kinder zu. Bundeskanzlerin Angela Merkel spricht sich für das Turbo Abitur aus, hofft aber, dass sich die Länder auf ein bundesweit akzeptiertes Schulsystem einigen können.Thüringen und Sachsen ist diese Schulsystem schon lange üblich. Insgesamt sind es heute 14 von 16 Bundesländern, die sich ebenfalls dem System angeschlossen haben. Und am dem nächsten Schuljahr ist der Verein komplett, in dem Schleswig-Holstein und Rheinland-Pfalz sind ebenfalls anpassen.
Doch nicht nur auf dem Stundenplan macht sich die Umstellung bemerkbar. Durch Lernen und Hausaufgaben haben widmen Kinder etwa 10 Stunden Ihres Tages alleine der Schule. Das ist mehr, als Erwachsene arbeiten gehen und das in einem doch noch sehr zarten Alter. Die Sprösslinge haben keine Zeit mehr für freizeitliche Aktivitäten, wie Sport, Arbeitsgemeinschaften oder auch die Pflege Ihres sozialen Umfeldes, wie man Berichten entnehmen kann, von Schülern die diese Strapazen bereits mitmachen und voll im Lernstress stecken.
Durch mehr Fächer pro Tag, braucht ein solcher Schüler natürlich auch mehr Bücher und Schulmaterial. Für viele Fünftklässler ist der Schulranzen schon Vergangenheit. Für Sie gehört es zum alltäglichen Schulweg hinzu, einen Rollwagen hinter sich her zu ziehen, damit Sie nicht schon mit 20 chronische Rückenbeschwerden haben. Sie trauern schon jetzt der Schultüte hinterher, die sie am Anfang in den Händen hielten und wo alles noch so einfach schien.
Ein erschreckendes Bild, was sich uns hier so bietet. Und das nur, damit man anstatt mit 29 schon mit 28 anfangen kann, für seinen Lebensunterhalt zu schuften. Prost!
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