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9. Mai 2007

3D-Ultraschalluntersuchung

Abgelegt unter: Schwangerschaft — Melanie @ 16:15

Wirklich erstaunlich, was wir Menschen in den letzten Jahrhunderten so entwickelt haben. Besonders im Bereich der Technik hat die Menschheit große Fortschritte gemacht. Als das Ultraschallgerät erfunden wurde, war dies für die werdenden Mütter schon ein großer Schritt, sich das kleine Wesen in Ihrem Bauch besser vorstellen zu können. Doch heutzutage - und das noch nicht sehr lange - gibt es ein Ultraschallgerät, das 3D-Bilder des kleinen Sprösslings im Mutterleib zeigt. Diese dreidimensionale Betrachtung macht es möglich die einzelnen Organe und Körperpartien des ungeborenen Kindes zu sehen und verschafft so den Eltern und dem Arzt eine räumliche Darstellung. Vom Ablauf her unterscheidet sich diese Untersuchung aber nicht von den normalen Ultraschalluntersuchungen in der Schwangerschaft. Beide können den plötzlichen Säuglingstod verhindern  und man kann daras ersehen, ob es dem Kind gut geht. Beim 3D-Ultraschall können bereits festgestellte oder vermutete körperliche Besonderheiten noch deutlicher gesehen und besser eingeschätzt werden, je nach dem wie stark diese ausgeprägt sind. Die beste Zeit für eine solche Ultraschalluntersuchung ist zwischen der 12. und der 16. Schwangerschaftswoche, aber auch für Detailbilder in der 25. bis 33. Woche. Prinzipiell sind auch Ultraschalluntersuchungen außerhalb dieser Zeiträume möglich, jedoch sollten Sie dies mit Ihrem Frauenarzt vorher besprechen.

Nichts desto trotz ist diese Erfindung schon etwas Tolles. Wenn man schwanger ist fühlt man sich zwar mit dem kleinen Wurm im Bauch schon allein deswegen verbunden, weil er eben mal im eigenen Bauch liegt und ab und zu der Mama einen Tritt verpasst, wenn er gerade aktiv ist. Aber wenn der Arzt einem nach dem Ultraschall ein Fotos in die Hand drückt, auf dem nur irgendwelche grauen Schleier zu sehen sind, fragt man sich: Wo ist denn hier der Kopf und die Ärmchen, von dem der Mann mit weißem Kittel da gerade geredet hat? Mit dem 3D-Ultraschall kann man das Wunder des Lebens schwarz auf weiß sehen und freut sich immer wieder, wenn man wieder ein 3D-Ultraschallbild vom Kleinen mit nach Hause bringen kann.

Aber nicht jeder möchte sich den Überraschungseffekt, wenn man das Baby zum ersten Mal in den Armen hält, nehmen lassen. Viele Eltern bevorzugen weiterhin den normalen Ultraschall und möchten auch das Geschlecht des Babys erst am Tag der Geburt wissen. Jeder sollte selbst entscheiden, was er für richtig hält. Aber es ist doch gut zu wissen, dass man die Möglichkeit hat, wenn man es will.

Nicht jeder Frauenarzt ist mit solch einem hochmodernen Gerät schon bestückt, denn diese Geräte sind wahnsinnig teuer. Ein normales Ultraschallgerät hat schon einen stolzen Preis von ca. 20.000-30.000 Euro, was schon nicht gerade ein Schnäppchen ist. Das 3D-Ultraschallgerät

1 Kommentar »

  1. Noch mal zum Verständnis: Natürlich kann eine Ultraschalluntersuchung während der Schwangerschaft NICHT den plötzlichen Kindstod verhindern! Worüber ich in meinem Blog (www.dasgesundheitsblog.de) berichtet habe, ist die Entdeckung, dass bei ca. 1,5% der NEUGEBORENEN eine Veranlagung dazu besteht, dass beim Drehen des Kopfes (etwa beim Schlafen in Bauchlage) eine Schlagader abgklemmt wird, die den Hirnstamm und damit das Atem- und Kreislaufzentrum versorgt. Durch einen Doppler (3D) -Ultraschall (NICHT eine normale Ultraschalluntersuchung!) kann ein speziell ausgebildeter Arzt diese Veranlagung beim neugeborenen Kind erkennen. Hat das Kind diese Veranlagung zur Minderdurchblutung , muss es mit einem Herzatem-Monitor überwacht werden, so dass bei Atem- und/oder Herzstillstand sofort geholfen werden kann.

    Kommentar von Dorothee — 10. Mai 2007 @ 13:00

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