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13. August 2007

Verhütung - Frauensache?

Abgelegt unter: Schwangerschaft — Melanie @ 15:42

Um das Risiko auf eine Schwangerschaft zu minimieren, gibt es heutzutage viele verschiedene Methoden der Verhütung. Dabei kann man zwei verschiedene Methoden unterscheiden. Bei der einen wird die Entstehung eines Embryos und die Befruchtung einer Eizelle verhindert und bei der anderen wird die Einnistung einer befruchteten Eizelle in der Gebärmutterschleimhaut abgewehrt.

 

Da es weniger Verhütungsmethoden gibt, die Männer anwenden können, wird Ihnen meist auch die mangelnde Verantwortungsübernahme vorgeworfen. Zwischen Mann und Frau ist die ungleich empfundene Verteilung der Verantwortungsübernahme ein wichtiges und heikles Thema. Die wenigsten Menschen, können eine Abtreibung moralisch mit sich selbst vereinbaren, und achten deswegen besonders auf eine sichere und verlässliche Verhütung.

 

Die Sicherheit der Verhütungsmethoden wird durch den PEARL-INDEX angegeben, der sich dadurch ergibt, wie viele Frauen von hundert Paaren innerhalb eines Jahres schwanger werden und es kann grob zwischen folgenden Arten der Verhütung unterschieden werden:

 

Zur natürlichen Verhütung gehören die Schleim-Temperatur-Methode, der Verhütungscomputer, die Vasektomie und die Tubensterilisation. Barriere-Methoden sind Kondom, Portiokappe, Diaphragma, Femidom, die Spirale und Lea-Contraceptivum. Und zu guter Letzt, die chemischen Verhütungsmethoden, wie Dreimonatsspritze, Implanon, Antibabypille, “Pille danach”, sowie Schaum, Zäpfchen und Schwämme.

 

Neben den gängigen Verhütungsmethoden, sollte man besonders auf die Eisprung Tage achten, um eine Schwangerschaft nicht zu provozieren, wenn man noch nicht bereit dafür ist.

 

Allerdings munkelt man nun schon von einer Verhütung für Männer. Denn ein Medikament, das bei Schizophrenie und Bluthochdruck eingesetzt wird, soll zur vorübergehenden Unfruchtbarkeit beim Mann führen. Vorübergehend ist hier ein ehrliches Wort, denn schon nach bereits einem Tag der letzten Einnahme die normale Ejakulation, die durch dieses Medikament trotz eines Orgasmus nicht zustande kommt, wieder ganz normal möglich sein. Auch ist bereits eine Verhütungsspritze für den Mann gerade in der Entwicklung – aus einem Test ergab sich jedoch, dass Männer diese hormonelle Verhütung nicht aushalten können. Starke Stimmungsschwankungen waren hier die Folge, obwohl ein Teil der Männer gar keine vorgesehenen Präparate bekommen haben. Ach ja, die lieben Männer – wehleidig wie kleine Kinder, aber das sind wir Frauen ja gewohnt. Die Verhütung bleibt eben doch Frauensache!

 

2 Kommentare »

  1. Hallo,

    “Starke Stimmungsschwankungen waren hier die Folge …” naja also ich will ja nicht unken aber wir Männer müssen das ja immerhin einmal im Monat bei unseren holden gegenstücken aushalten. :-)

    Grüße,

    Der Mann am Herd

    Kommentar von Der Mann am Herd — 30. August 2007 @ 12:53

  2. Gerade weil Mädchen sich wesentlich intensiver mit der Verhütung beschäftigen scheint es doch das für die Verhütung seitens des weiblichen Geschlechts mehr Möglichkeiten “erfunden” wurden als für die Männer. Und ist es evtl. nicht so das in den Entwicklungsabteilungen für Verhütungsmittel nicht sogar mehr Männer als Frauen sitzen und aufgrund deren denkweise einfach das Thema Verhütung für Männer weniger diskutiert wird?

    Kommentar von Stefanie — 24. Juli 2008 @ 12:06

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