julwe
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07. Jan 2010 23:45
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Ich habe eine Frage zur Ernährung meiner neun Monate alten Tochter.
Da mein Mann und ich beide Allergien haben (Er: Heuschnupfen, Sie: Heuschnupfen, Neurodermitis) ist unser Kind sicherlich potentiell sehr allergiegefährdet.
Sie wurde sechs Monate voll gestillt, bekam dann zunächst den Gemüse- (Karotte) und später Gemüse-Kartoffelbrei am Mittag. Auch Fleisch (Rindfleisch) stellte zunächst kein Problem dar. Die Einführung des Milch-Getreide-Breis (Vollmilch 3,8% und Hirse) am Abend erfolgte problemlos. Auch der Getreide-Obst-Brei am Nachmittag wurde gut angenommen.
Allerdings scheint sie nun kein Fleisch mehr zu vertragen, da sie sich jedes Mal, wenn es Gemüse-Kartoffel-Fleisch-Brei gibt, am Nachmittag (ca. 2 Stunden nach der Mahlzeit) übergibt. Sobald der Brei komplett draußen ist und sie nur noch spuckt, geht es ihr wieder gut und sie verspeist den nächsten Brei, als sei nichts gewesen.
Ich gebe ihr Fleisch nur noch im Abstand von ca. 4 Wochen, die Situation wiederholt sich jedes Mal.
Einmal habe ich es mit Geflügelfleisch probiert, da würgte sie am Nachmittag, übergab sich aber nicht.
Woran kann das liegen?
Ich habe im Internet Quellen gefunden, dass es Unverträglichkeiten zwischen dem Milch-Eiweiß beta-Laktoglobulin und Rindfleisch geben kann, könnte das auf meine Tochter zutreffen?
Das erste Übergeben fand genau eine Woche nach Einführung des Abendsbreis und ungefähr zeitgleich mit dem ersten Abendbrei, der nur noch mit Milch (vorher Milch-Wasser) gemacht wurde, statt.
Ansonsten ist sie ein sehr aufgewecktes, fröhliches und gesundes Kind, bisher ohne sonstige Neurodermitis- und Allergieanzeichen.
Über Infos, Tipps oder Hinweise wäre ich extrem dankbar.
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