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Wie lernen Kinder?
Im Babyalter lernen Kinder am allermeisten. Sie experimentieren, erkunden und testen Ihre Welt, in der Sie leben. Wo man früher noch vermutete, dass Kinder kleine Erwachsene seien, die schon mit voll ausgewachsenen Fähigkeiten auf die Welt kommen und nur noch eine bestimmte Größe erreichen müssen, um sich in Ihrer Welt zurecht zu finden und Ihre Fähigkeiten zu nutzen, weiß man heute, dass das Lernen durch die Veranlagung, die man dem Kind vererbt hat und die Erziehung, die man ihm bietet bestimmt wird. Unabhängig von Ihrer Veranlagung oder von den Lebensumständen, in denen ein Kind aufwächst, durchläuft es verschiedene Phasen der Entwicklung.
- In der ersten Phase, die ca. bis zum 2. Lebensjahr dauert, nimmt es durch die alleinige Nutzung seiner Sinneskontakte seine komplette Umwelt wahr.
- Die zweite Phase, ungefähr bis zum 7. Lebensjahr, beinhaltet die visuelle Aufnahme seiner Umgebung. Kinder lernen in dieser Zeit Ihre Sprache oder auch Beispiele zu gebrauchen, um etwas zu erklären.
- Bis zum 11. Lebensjahr reicht die dritte Phase. Zusammenhängend mit Ereignissen oder Objekten beginnen Kinder, ihr logisches Denken einzusetzen.
- Abstrakte Zusammenhänge begreift das Kind erst in der vierten Phase seiner Entwicklung.
Die Art und Weise, wie Sie Ihrem Kind Fragen beantworten hat eine große Auswirkung auf das Verhalten des Kindes. Laut dem Professor für Erziehungswissenschaften Lawrence Kohlberg wird auch das moralische Denken des Kindes in drei Stufen eingeteilt.
- 4 – 10 Jahre: Strafen werden vermieden und das Kind strebt nach Belohnung
- 10 – 13 Jahre: Das Kind strebt nach der Erfüllung von sozialen Regeln und den gesellschaftlichen Erwartungen
- Jugendliche: Moralische Grundsätze werden von sich aus heraus angestrebt
Gerade, wenn es mit der Schule losgeht sind viele Kinder überfordert, nach der Schule auch noch Hausaufgaben zu machen oder zu Lernen. Das Lernen ist für Kinder nicht immer so einfach und besonders Jungs haben Ihre Probleme. Für viele Eltern ist es ein tagtäglicher Akt, das Kind dazu zu bewegen, seine Hausaufgaben zu machen oder für das Diktat am nächsten Tag zu üben. Sie müssen viel Geduld mitbringen und müssen versuchen es dem Kind schmackhaft zu machen, zu lernen und dafür gute Noten zu kassieren und das am besten so früh wie möglich. Denn je früher Sie Ihr Kind daran gewöhnen, regelmäßig seine Hausaufgaben zu machen und das am besten gleich nach dem Mittagessen, desto weniger Schwierigkeiten wird es später haben. Denn ist es erst mal Abend geworden, haben die Kleinen auch keine Lust mehr auf Schreiben, Rechnen oder Lesen.
Hochbegabung bei Kindern
Der wichtigste Faktor für eine Hochbegabung ist wahrscheinlich ein stimulierendes Umfeld in der Entwicklungsphase eines Kindes. Hochbegabte Kinder haben meist sehr viel Enthusiasmus und einen ausgeprägten Wissendrang. Das wohl bekannteste hochbegabte Kind war wohl Wolfgang Amadeus Mozart. Er konnte schon mit vier Jahren Klavier spielen und komponierte mit 11 Jahren seine erste Oper.
In der Regel spricht man von Hochbegabung, wenn ein Kind einen Intelligenzquotienten von über 130 hat. Jedoch können diese Tests nicht vor dem 10. Lebensjahr durchgeführt werden. Vorher kann nur getestet werden, wie weit entwickelt ein Kind ist. Da die Entwicklungsgeschwindigkeit aber bei jedem Kind anders ist, ist dieser Test nicht sehr aussagekräftig. Aber man kann auch schon früher durch intensive Beobachtung feststellen, ob ein Kind zu Hochbegabung neigt oder nicht. Wenn zum Beispiel ein Kind sehr früh seine eigene Persönlichkeit erkennt, das heißt, wenn es seinen eigenen Namen sagt und früh ins "Ich"übergeht, dann ist dies schon mal ein guter Anfang.
Wenn es zu dem schon mit 2 Jahren anfängt sich für Zahlen und Buchstaben zu interessieren, mit 1 ½ bis 2 Jahren schon Drei-Wort-Sätze sprechen kann, schon ab dem 2. Lebensjahr eine außergewöhnliche Merkfähigkeit an den Tag legt und noch vor dem 2. Lebensjahr Melodien wiedergeben kann, dann besteht die Möglichkeit, dass Ihr Kind hochbegabt ist.
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