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Entwicklung der Schulkinder
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Gerade dann, wenn Kinder in die Schule kommen, werden Eltern bemerken, dass Ihre Kinder sich sehr stark mit sich und ihrer Umwelt auseinandersetzen. Sie sind ausdauernd, leistungsfähig und interessieren sich für bestimmte Hobbys.
Kinder wollen spätestens im Schulalter vieles selbst machen und selbstständig sein. Sie übernehmen Verantwortung in verschiedenen Bereichen und die Beziehung zu anderen Mitschülern wächst. Die Tragweite Ihrer Entscheidungen verstehen Kinder in diesem Alter noch nicht so ganz. Es ist aber wichtig, dass Sie darauf mit Verständnis regieren und vielleicht auf Kompromisse mit Ihrem Kind schließen.
Zunehmend werden Sie bemerken, dass Ihr Kind sachorientierter denkt und sich für Besuche im Tierpark und Museum interessiert. Das Bedürfnis, die Welt erklären zu können ist nun bei dem Kind relativ stark ausgeprägt und es versucht, immer mehr zu verstehen. Auch die Konzentration auf eine bestimmte Sache oder auf das, was Lehrer sagen, fällt dem Kind nun leichter. Es entdeckt seine Liebe zum Detail und fängt an, Dinge, wie 1-Euro-Stücke, Karten oder Steine, zu sammeln und diese zu sortieren.
Um das Lernen und die Konzentration der Schulkinder zu unterstützen sollten Sie Ihr Kind nie bei einer Sache stören. Denn gerade in diesem Alter lernen Kinder, länger bei der Sache zu bleiben, was die Tatsache unterstützt, dass Ihnen später auch das Lernen leichter fällt.
Mittlerweile kann Ihr Kind auch schon die Uhr lesen. Es kann sich viel besser einzelne Daten merken und weiß seinen Namen, sowie sein Geburtsdatum. Längerfristige Zielbildungen werden durch das Verständnis für Zeit möglich. Wie zum Beispiel: "Wenn ich nächstes Jahr 7 bin, darf ich den Film sehen!"
Mit dem Eintritt in die Schule wird das Kind auch immer fester in seiner Psyche. Es nimmt sich als Individuum war und löst sich etwas von der Familie. Noch sind Mädchen gerne mit Jungs zusammen und Jungs auch gerne mit Mädchen. Doch ab ca. dem 9. Lebensjahr ist das andere Geschlecht "ganz schön doof" – zumindest für eine Zeit lang.
Wenn das Kind in die Grundschule kommt, dann sollten Sie ihm kleine Aufgaben geben und somit ein Stück Verantwortung übertragen. Das Kind kann mitbestimmen, welche Pflichten es übernehmen wird. Es kann sich aussuchen, ob es die die Blumen gießt, den Müll raus bringt oder die Spülmaschine ausräumt. Achten Sie nur darauf, dass Sie Ihr Kind damit nicht überfordern. Gerne kann es mal einspringen, und mal noch Eier kaufen gehen, wenn die Mutter gerade am backen ist, aber wenn ein Grundschulkind jeden Tag auf seinen kleinen Bruder aufpassen muss, dann geht das zu weit. Das Kind sollte immer noch Zeit zum Spielen haben, in Ruhe seine Hausaufgaben machen können und einfach nur Kind sein dürfen.
Kontrollieren Sie die Aufgaben Ihres Kindes nicht, sondern versuchen Sie Ihm vertrauen zu schenken und lassen Sie ihm mit den Aufgaben auch Zeit.
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