|
|
|
Nistkästen selber bauen
|
Wer gerne einmal ausprobieren möchte, wie es ist, mit Holz zu arbeiten, der kann diese Erfahrung mit seinen Kindern teilen und einen Nistkasten selber bauen.
Nur eine bestimmte Vogelart will in einem Nistkasten wohnen und zwar die Höhlenbrüter, wie die Meisen. Jedoch gibt es da auch Unterschiede. Unser Kasten, den wir bauen wollen, ist für Sumpf-, Blau-, Tannen- und Haubenmeisen geeignet. Wenn man das Loch etwas größer macht, dann können auch andere Meisen darin hausen.
Für den Nistkasten Bau eignet sich am besten Fichten- oder auch Kiefernholz. Die Bretter sollten ungefähr 2 cm dick sein und im Inneren rau und ungehobelt sein. Denn wenn es zu glatt ist, schaffen es die kleinen Vögel nicht, die Höhle auch mal zu verlassen.
Sollte man das Häuschen länger erhalten wollen, dann kann man die Bretter vorher mit einem bestimmten Holzschutzmittel behandeln und die Teile vorher gut trocknen lassen, bevor man sie zusammenschraubt, damit es im Häuschen nicht nach Farbe stinkt.
Wie an der Seite beschrieben sollte man die Teile aus dem Holzbrett sägen. Am besten verwendet man dafür eine Stichsäge Die Größe ist hierbei Euch überlassen, achtet nur darauf, dass es für Vögel auch groß genug ist. Das Loch, durch das die Vögel später schlüpfen, sollte für alle Meisenarten ungefähr 32 mm Durchmesser haben und bei den oben genannten speziellen Meisenarten 26 mm Durchmesser aufweisen.
Ist das Haus dann fertig gestellt, dann sollte man es mindestens 3 m über dem Boden aufhängen. Achtet darauf, dass der Platz nicht zu sonnig ist und die Öffnung zur Südostseite zeigt.
Schon bald wird sich dort eine Vogelfamilie einnisten und Ihre Jungen großziehen. Wenn Ihr das Vogelhaus länger behalten wollt, dann solltet Ihr es immer im September oder Oktober reinigen, in dem Ihr den Deckel des Hauses abnehmt und mit einem Löffel das leere Nest aus dem Kaste herauskratzt. So wird auch im Jahr darauf wieder eine Vogelfamilie dort einziehen.
|
|


|
|
|