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Hort
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Wo das Kind früher bis 4 Uhr der Kindergartenpädagogik unterlagen und die berufstätigen Eltern sich Ihrer Karriere widmen konnten, sieht das ganz anders aus, wenn das Kind in die Schule kommt. Meist haben die Schüler der 1. – 4. Klasse schon um die Mittagszeit Schule aus und aus ist es mit der Karriere – könnte man zumindest meinen.
Der Kinder Hort ist eine gute alternative zu einer privaten Kinderbetreuung durch ein Kindermädchen. Es ist die wichtigste Angebotsform für die Betreuung von Schulkindern bis zum Alter von höchstens vierzehn Jahren, meistens sogar nur bis zum zehnten Lebensjahr.
Horte gibt es meist direkt an der Schule, in Kindergärten oder eigenen Räumlichkeiten. Die Kinder bekommen dort Ihr Mittagessen, Unterstützung bei den Hausaufgaben und können danach noch mit den anderen Hortkindern spielen. Die pädagogischen Fachkräfte in diesen Einrichtungen haben den Auftrag, die Kinder zu betreuen, sie nach Bildungsplan zu fördern und für Ihre Erziehung zu sorgen. Dabei geht es auch um Gruppenerfahrungen, Fähigkeiten zum Aufbau sozialer Beziehungen, Teamarbeit, Freizeitgestaltung, Kreativität der Kinder und vieles mehr.
Eine Hortgruppe besteht meistens aus fünfzehn bis zwanzig Kindern unterschiedlichen Alters. Die Zusammenarbeit mit den Eltern im Sinne einer Erziehungspartnerschaft ist dabei sehr wichtig, da Kinder sich zu Hause anders verhalten als im Hort. Eltern und Pädagogen müssen zueinander vertrauen haben und Informationen austauschen. Dafür gibt es Elternabende, Sprechstunden und gemeinsame Feste oder Projekte, in der sie sich austauschen können.
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