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Angststörung



Kinder sehen die Welt noch als etwas Irrationales. Sie haben oft unrealistische Ängste wie Angst vor dem Monster im Schrank, vor Gewittern, vor lauten Geräuschen und vielem mehr. Es braucht, bis es sich die Welt rational erklären kann, Ihren Schutz und Ihr Verständnis, damit es seine Ängste überwinden kann. Dieses Verhalten ist jedoch von Kind zu Kind unterschiedlich. Manche Kinder haben so gut wie gar keine Angst und manche fürchten sich vor allem bei neuen Situationen. Wenn die Angst des Kindes unbegründet, massiv und ständig vorkommt, dann spricht man von einer Phobie oder auch Angststörung.

Dabei sind verschiedene Arten zu unterscheiden. Generalisierte Angststörung - die Sorge vor zukünftigen Unglücken: Viele Kinder dieser Angststörung fürchten sich vor einer Trennung der Bezugsperson, welches meist die Mutter ist. Sie sträuben sich dagegen, die Schule oder den Kindergarten zu besuchen und folgen ihrer Mutter auf Schritt und tritt, weil Sie Angst haben, ihr könnte etwas passieren, wenn sie nicht dabei sind.

Eine weitere Art der Angststörung ist die über mehrere Wochen andauernde Besorgnis bezüglich alltäglicher Erlebnisse, bei der auf Kopf- und Bauchschmerzen auftreten.

Des Weiteren gibt es die Angststörung, die eher ältere Kinder und Jugendliche betrifft. Angstsymptome wie Herzklopfen, Schwitzen und zittern treten plötzlich auf und die betroffenen Kinder verlassen meist fluchtartig den Ort an dem sie sich gerade befinden und vermeiden es, dort noch einmal hinzugehen. Sie leben danach in ständiger Angst vor einer neuen Angststörung mit Panikattacke.

Phobie Definition
Die übermäßig stark ausgeprägte Angst vor bestimmten Situationen oder Dingen, bezeichnet man als Phobie. Diese ist meist ungefährlich. Die Phobie der Kinder kann sich mit weinen, klammern an die Mutter und schreien äußern und bezieht sich auf verschiedene Dinge. Am meisten Angst haben solche Kinder vor fremden Menschen, Tieren oder laute Geräusche. Allein die Vorstellung an das angsterfüllte Objekt ruft starke Angst beim betroffenen Kind hervor. Sie versuchen diese Dinge oder Situationen zu vermeiden, was häufig dazu führt, dass der Tagesablauf danach gerichtet wird. Beispielsweise wird ein großer Umweg gegangen, um nicht an einem Hoftor vorbeilaufen zu müssen, hinter dem ein kläffender Hund sitzt.

Phobie Ursachen
Die Ursachen für eine Phobie sind meist darauf zurückzuführen, dass die Kinder sehr scheu und zurückhaltend sind und auch die Eltern ähnliche Verhaltensweisen an den Tag legen. Einschneidende Ereignisse, wie die Trennung oder schwere Erkrankungen der Eltern oder Todesfälle in der Familie können ebenfalls der Grund für die Störung sein. Aber natürlich gibt es auch die Fälle, bei denen Kinder wirklich bedrohliche Erfahrungen gemacht haben und nun einfach Angst haben, dass dies noch mal passiert.

Von vom bekomme ich Angststörung Hilfe für mein Kind?
Sollte Ihr Kind unter schlimmen Symptomen der Angst leiden, dann sollten Sie sich zur Unterstützung einen Arzt zur Hilfe nehmen. Dabei wird zunächst untersucht, ob Ihr Kind auch wirklich eine Phobie hat oder vielleicht körperliche Erkrankungen der Grund für das auffällige Verhalten des Kindes sind.

Phobie Behandlung
Für die Behandlung der Phobie werden oft Verhaltenstherapeuten zu Rate gezogen, die auch die Eltern umfassend beraten und dem Kind helfen. Eine medikamentöse Behandlung oder sogar eine Psychotherapie wird nur bei besonders stark ausgeprägter Phobie nötig. Eine ambulante Behandlung reicht aber in der Regel aus, um die Angstzustände zu reduzieren.

Auch Sie können Ihrem Kind helfen, indem Sie Ihm viel Verständnis entgegen bringen und es unterstützen. Drohen Sie Ihrem Kinder auf keinen Fall mit Dingen, vor denen es Angst hat und lachen Sie es auch nicht aus. Sie werden in die Behandlung des Kindes mit einbezogen und Ihr Kinderarzt wird mit Ihnen besprechen, was Sie zu beachten haben. Das Vermeiden der Angstsituationen beruhigt das Kind vorerst zwar, ist aber auf Dauer auch nicht gut und verstärkt die Angst langfristig. Ermuntern Sie Ihr Kind, sich den Angstsituationen zu stellen und loben Sie es, wenn es sich dazu durchgerungen hat. Dies wird Ihrem Kind immer mehr Selbstvertrauen und Mut geben.

Hilfe in Sachen Phobien und Angstzustände bei Kindern können Sie in unserem Forum in Anspruch nehmen. Dort können Sie sich mit anderen Müttern zu diesem Thema austauschen und erfahren, welche Erfahrungen andere Eltern mit Ihrem Kind gemacht haben.