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Depressionen bei Kindern und Jugendlichen
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Bevor wir das Thema Depression näher erläutern, hier erstmal eine Definition zu dieser Krankheit:
Eine Depression ist ein Zustand psychsicher Niedergeschlagenheit, die zu den affektiven Störungen gezählt wird. Stimmungseinengung, Schlafstörungen, Antriebslosigkeit und eine innere Unruhe quälen die Psyche des Betroffenen.
Kinder die depressiv sind und aggressive Verhaltensweisen an den Tag legen, bereiten ihren Eltern große Sorgen und kosten sie viele Nerven. Meist führen die Eltern die Aggressivität auf die Pubertät zurück, doch weder der Schüler selbst, noch die Eltern
bemerken, das dieses aufsässige Verhalten eine Depression sein kann.
Die Prozentzahl der Kinder mit Depressionen wächst stetig. In einer Studie wurden 1035 Schüler aus insgesamt 36 Schulen zu einem Interview gebeten. Darunter waren 18% depressive Kinder und Jugendliche, wobei aber nur 3% in psychologischer Behandlung sind.
Zwischen dem 13. und dem 15 Lebensjahr kann eine Vorsorgeuntersuchung J1 vorgenommen werden, wovon die wenigsten Eltern wissen und die auch von Jugendlichen zu wenig genutzt wird. Zu dieser Untersuchung kann der Jugendliche alleine gehen und muss seine Eltern nicht mitnehmen. Ärzte sind der Meinung, dass Jugendliche in der heutigen Zeit zu viel Stress, zu wenig Bewegung und zu wenig Schlaf haben.
Depression Ursachen
Die Depression hat Ursachen, wie zum Beispiel eine genetische Erkrankung. Wenn die Depression schon bei einem Elternteil vorhanden ist, besteht zu 10-20% die Wahrscheinlichkeit, dass auch das Kind depressiv wird. Bei beiden Eltern, beträgt das Risiko 60%.
Auch der Mangel an speziellen Botenstoffen wie der Neurotransmitter Serotonin kann Depressionen hervorrufen. Er verlangsamt die
Gehirnströme, was die Kinder schlapp fühlen und somit unter gedrückter Stimmung leiden lässt. Aber auch familiäre Krisen, Mangel an Lebenszielen, mangelhafte Grenze und Überforderung können die Ursache für Depressionen sein. Die Kinder trainieren sich dadurch, dass Sie oft Dinge tun, die dann nicht klappen eine gewisse Misserfolgserwartung an. Dies erhöht auch gleichzeitig die Ansprüche, die die Kinder an sich selbst haben. Lob und Anerkennung sind für sie Fremdwörter.
Depression Symptome
Depressionen können durch verschiedene Verhaltensweisen ans Licht treten. Bei Mädchen ist es eher so, dass sie sich zurückziehen, über Bauch- und Kopfschmerzen plagen, übertrieben schüchtern sind und sehr introvertiert sind. Meist äußert sich das ganze soweit, dass es zu Schnittverletzungen, Bulimie und Magersucht kommt. Das männliche Geschlecht trägt seine Aggressionen nach außen und fällt auf durch Schule schwänzen, ständig streiten, anfangen zu klauen oder Hyperaktivität. Jedoch sind diese Symptome nicht unbedingt auf ein bestimmtes Geschlecht festgelegt, denn alle diese Symptome sind grundlegend bei Depressionen von Jugendlichen und dürfen nicht einfach so abgetan werden.
Schlimme Depressionen bei Kindern können sogar bis zum Selbstmord führen. Täglich versuchen 40 Kinder in Deutschland, sich das Leben zu nehmen und bei 3 davon kommt die Hilfe oder Rettung zu spät. Rund 60% der suizidgefährdeten Jugendlichen leiden unter Depressionen.
Die Depression macht Kinder und Jugendliche schon in jungen Jahren zu Wracks. Allerdings nur dann, wenn es von Ihren Eltern nicht rechtzeitig bemerkt wird oder sich die Eltern zu wenig kümmern. Kinder mit derartigen depressiven Störungen brauchen Unterstützung von Ihrer Familie und Psychologen. Sollten Sie gerade im jugendlichen Alter die oben genannten Verhaltensauffälligkeiten bei Ihrem Kind bemerken, dann unternehmen Sie etwas und versuchen Sie zumindest mit Ihrem Kind über sein Verhalten zu sprechen.
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