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Kinder mit Essstörung
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Dass wir Nahrung in unseren Körper aufnehmen und regelmäßig essen ist für uns Menschen etwas ganz Selbstverständliches. Diese Handlung ist etwas Alltägliches, das immer wiederkehrt. Meist ist die Nahrungsaufnahme mit sinnlichen Genüssen und Wohlbefinden verbunden. Es gibt aber auch Ausnahmen – Menschen, die ein krankhaftes Essverhalten haben, von dem Sie eigentlich wissen, dass es falsch ist, es aber trotzdem nicht loswerden. Die Grenze zwischen einem normalen Essverhalten und einem fließenden Essverhalten sind sehr fließend. Dennoch lässt sich durch bestimmte Kriterien definieren, wann ein krankes Essverhalten erreicht ist. Ein Indiz dafür ist die Tatsache, dass die notwendige Kalorienzahl über einen längeren Zeitraum hinweg unterschritten wird oder bei zu geringer Bewegung überschritten wird. Ursache dafür können Depressionen, Zwangsstörungen und Ängste sein. Auch das Kontakt- und Kommunikationsverhalten kann enorm gestört sein. Man kann von einer Essstörung der Kinder sprechen, wenn Sie das natürliche Potential der Quantität und Variabilität der Nahrungsmittel verloren haben. Das Kind hat verlernt auf seine inneren Impulse zu hören und kann die entsprechenden Signale nicht erkennen.
Ein gestörtes Essverhalten oder auch Appetitstörungen sind bei Kleinkindern relativ häufig. In einem Alter von ungefähr vier Jahren, haben ca. 30% der Kinder ein inkonstantes und wählerisches Essverhalten. Jedoch findet man diese Auffälligkeiten auch bei Kindern im Schulalter häufiger.
Kinder Magersucht
Wenn Kinder, vor allem Mädchen in die Pubertät kommen, haben sie massive Angst zu dick zu werden und jedes zweite Mädchen in diesem Alter hat schon eine Diät gemacht. In einer Studie wurde gezeigt, dass lediglich 11% der befragten Mädchen mit Ihrer Figur zufrieden sind. Man kann von einer Magersucht reden, wenn die Gewichtsabnahme 25% des altersgemäßen Normalgewichts beträgt. Dabei wird die Körperwahrnehmung verzerrt und die Körperbreitenmaße werden vor allem an Bauch und Oberschenkeln deutlich überschätzt. Hunger und Sättigungsgefühl kennen diese Menschen gar nicht mehr und ihre Gedanken kreisen ständig nur um Essen, Figur und Gewicht. Sie verlieren nach und nach ihre Interessen und auch die sozialen Kontakte lassen nach. Durch die Unterernährung kommt es zu hormonellen Veränderungen des Stoffwechsels und anderen körperlichen Funktionsstörungen. Blaufärbung der Haut, Haarausfall, Untertemperatur und Zahnschäden sind weitere Folgen dieser Essstörung. Sie sind sich nicht darüber bewusst, dass sie eigentlich viel zu dünn sind, sondern sehen sich immer noch als zu dick an. Mit jeder Nahrungsaufnahme haben Sie ein schlechtes Gewissen.
Bulimie Kinder
Kinder oder Jugendliche die an Bulimie, in der Fachsprache Anorexie genannt, leiden, können ihre Krankheit oft lange verstecken. Voraus geht der Bulimie eine strickte Diätphase. Typische Merkmal sind Heißhungeranfälle und eine große Furcht vor einer Gewichtszunahme. Sie treten aus einer inneren Leere heraus auf, die durch große Mengen an Nahrung, Süßigkeiten und Kuchen bis zu 1000 Kalorien in kurzer Zeit gefüllt wird. Danach folgt ein willentliches Erbrechen. Damit man von Bulimie sprechen kann, müssen solche Anfälle mindestens 2 Mal in der Woche in einem Zeitraum von drei Monaten auftreten.
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