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Geistige Behinderung bei Kindern
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Wird ein Kind geboren, das geistig behindert ist, dann ist das eine starke psychische Belastung für die ganze Familie und vor allem für die Eltern dar. Genauso erschreckend, oder vielleicht sogar noch schlimmer ist es für die Eltern, wenn sich diese Diagnose erst im Verlauf der Entwicklung des Kindes abzeichnet.
Viele Eltern berichten, dass Sie Ihr Kind erstmal abgelehnt haben und versucht haben, die Behinderung zu verdrängen. Aber solche Gefühle sind in einem solchen Moment völlig normal. Trotz den schweren Bedingungen, die eine Behinderung mit sich bringt, gelingt es aber den meisten Eltern die Eigenschaften Ihres Kindes zu akzeptieren und sich mit der Situation abzufinden.
Geistige Behinderung oder auch geistige Störungen sind Sammelbegriffe für ein Krankheitsbild, das sich nicht genau umschreiben lässt, weil es sich bei jedem Menschen anders äußert. Kinder, die zum Beispiel messbare Intelligenz haben, die unter einem bestimmten Grenzwert liegt oder Kinder, die überhaupt nicht im Alltag zu Recht kommen, weil Sie die Aufgaben des täglichen einfach geistlich nicht alleine meistern können, haben eine geistige Behinderung. Man sieht daran, dass es mehrere Ausprägungsarten gibt. Es gibt die leichte, die mittelschwere, die schwere und die schwerste geistige Behinderung.
Diese Kinder, die geistig behindert sind, haben eine deutliche Entwicklungsverzögerung und vor allem die Sprachentwicklung und die Wahrnehmung sind betroffen. Außerdem können durch die Minderbegabung auch noch Verhaltensauffälligkeiten, Hyperaktivität, Ticks und Zwangsstörungen hinzukommen.
Es gibt sehr unterschiedliche Gründe für eine Behinderung. Die häufigsten Ursachen sind jedoch frühe Störungen in der Zellteilung des Fötus. Dies kann davon kommen, dass die Mutter in der Schwangerschaft Alkohol getrunken, geraucht oder Medikamente zu sich genommen hat. Aber auch Stoffwechselerkrankungen oder Geburtsschäden können die Gründe für eine geistige Behinderung sein.
Unterstützen Sie Ihr Kind so gut es geht in allen Lebenslagen und seien Sie ihm besonders hilfreich dabei, Kontakt zu anderen zu knüpfen und sein Leben zu meistern. Schonen Sie es nicht zu viel, sondern fordern Sie es auch ein wenig und sprechen Sie mit dem Arzt darüber, was Sie in Ihrem speziellen Fall tun können, da je nach Behinderungsgrad entschieden werden muss, was das Beste für Ihr Kind ist.
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