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Mehrlingsschwangerschaft
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Ob eine Schwangerschaft eine Mehrlingsschwangerschaft ist, kann unterschiedlich nachgewiesen werden. Ein sicheres Zeichen ist die Aufnahme von 2 unterschiedlichen Herztönen mit Hilfe der Echokardiografie, bei der mit einem Ultraschallgerät das Herz untersucht wird. Das zweite sichere Zeichen ist die Anzahl der Feten, die man mit Hilfe der Sonografie oder auch Ultraschall feststellen kann.
Des Weiteren gibt es auch Zeichen, die zwar nicht 100% sicher sind, aber doch recht verlässlich sind. Hat man zum Beispiel eine hohe HCG-Konzentration im Blut, einen übergroßen Baumumfang, einen ausgeprägt hohen Fundusstand und verspürt man viele kleine oder mehr als zwei große harte Kindsteile, dann ist die Wahrscheinlichkeit auf eine Mehrfachgeburt sehr hoch. Außerdem ist der Nachweis von Mehrlingsgeburten in der Familie auch schon ein Pluspunkt hinsichtlich einer Mehrfachschwangerschaft. Ein erhöhtes Risiko für eine Mehrlingsschwangerschaft besteht bei einer künstlichen Befruchtung.
Mehrlinge entstehen durch natürliche Weise. Wenn es nach der Bildung von Zwillingen nochmals zu einer Teilung kommt. Die Chance Zwillinge zu bekommen, liegt bei 1:85, Drillinge 1:7000, Vierlinge 1:600 000 und Fünflinge 1:50 000 000.
Die Mehrlingsschwangerschaft zählt zu den Risikoschwangerschaften. Bei der Schwangeren selbst ist das Risiko bei der Geburt zu Sterben nun dreimal so hoch. Auch das Risiko auf eine Frühgeburt ist erhöht. Erwartet die Frau Zwillinge, kommt es zwischen der 34. und 35. Woche oft zu Wachstumsverzögerungen der Feten. Bekommt die Frau Drillinge tauchen die Verzögerungen meist schon in der 28. Schwangerschaftswoche auf. Man sollte deshalb alle 14 Tage zur Kontrolluntersuchung gehen.
Wenn eine Frau Mehrlinge erwartet, dann besteht die Möglichkeit des Selektiven Fetozid. Dabei wird eines der ungeborenen Kinder getötet, weil es entweder behindert ist oder um die Überlebenschancen der anderen Föten zu erhöhen. Wenn sich bei keinem Kind eine Erkrankung oder Behinderung feststellen lässt, wird meist das Kleinste der Kinder ausgewählt. Es besteht danach aber zu 15% das Risiko, dass man alle der Kinder durch eine durch den Eingriff ausgelöste Fehlgeburt verliert.
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