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Prüfungsangst bei Kindern
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Prüfungsangst kann nicht nur bei Jugendlichen vorkommen, sondern auch schon bei Kindern. Schon während des Lernens für eine Prüfung können Sie sich nicht richtig konzentrieren und beim Klassentest fällt Ihnen dann erst recht nichts mehr ein. Feuchte Hände, zittrige Knie und Herzrasen sind in der Regel die Symptome für Prüfungsangst. Begleiterscheinungen können auch Übelkeit, Schlafstörungen und Magenschmerzen sein.
Gerade bei Kinder und Jugendlichen im Alter zwischen 9 und 17 Jahre wurden derartige Symptome festgestellt. Betroffene Kinder haben eine negative Einstellung zur Umwelt und sich selbst und bewerten sich selbst in Ihrem Umfeld als unzureichend. Den Eltern machen vor allem die körperlichen Symptome der Kinder zu schaffen und auch der Arzt kann meist nicht feststellen, woran das liegt.
Leidet das Kind einmal unter Prüfungsangst, kommt es schnell alleine da nicht mehr heraus. Kinder fürchten sich vor dem großen Blackout bei Prüfungen. was Sie für die weitere Vorbereitung auf Klassenarbeiten völlig blockiert. Sie können sich nichts merken und sind total unkonzentriert. Je schlechter dadurch die Noten werden, desto größer wird die Prüfungsangst. Die Eltern, aber auch die Schule üben ständigen Druck auf das Kind aus, weil mit einem Sitzen bleiben auch manchmal eine gesellschaftliche Abstufung droht. Es hat das Gefühl, die schlechten Ergebnisse des vergangenen Tests auszugleichen, wobei der Druck steigt und dadurch aber alles nur noch schlimmer wird.
Prüfungsangst Ursachen
Überforderung, hohe familiäre Erwartungen und falsche Lernstrategien liegen der Prüfungsangst zugrunde und in der Regel spielt auch ein mangelndes Selbstbewusstsein beim Kind eine große Rolle. Die Prüfungsangst bei Kindern wächst mit zu hohen Erwartungen des Umfeldes immer mehr. Doch nicht nur schlechte Noten machen den Kindern zu schaffen. Auch der damit verbundene Verlust der sozialen Achtung ist für die Kinder psychisch belastend und sie haben Angst, persönlich zu versagen. Betroffene Kinder sollten von Lehrern, Eltern oder Psychologen Unterstützung und Hilfe bei Prüfungsangst bekommen.
Die Ursachen für die Prüfungsangst können von Kind zu Kind unterschiedlich sein. Eltern sollten darauf achten, ob die Angst nur in bestimmten Fächern auftritt oder mit einem bestimmten Lehrer zusammenhängt, welche körperlichen Symptome sich beim Kind äußern, ob die Angst schon bei der Vorbereitung oder erst in der aktuellen Situation auftritt, ob die Prüfungsangst auf das Verhalten der Mitschüler zurückzuführen ist, wie sich das Kind während der Prüfung fühlt oder ob das Kind generell vielleicht unter hohem Drucks steht. Je nach dem, welche Symptome zutreffen, kann die Prüfungsangst leichter oder schwerer behoben werden.
Was tun gegen Prüfungsangst?
Zuerst einmal ist es wichtig, dass Sie als Eltern das Selbstbewusstsein Ihres Kindes stärken. Damit das Kind die Prüfungsangst bewältigen kann, müssen Sie Ihre Ansprüche und den Druck auf Ihr Kind etwas zurückschrauben und es nicht auf die schulischen Bewertungen reduzieren. Um das Selbstbewusstsein Ihres Kindes zu steigern, ist es wichtig, dass Sie ihm viel Liebe, Anerkennung und Lob bieten. Versuchen Sie, das Kind jeden Tag für seine Leistungen zu
loben, auch wenn diese nichts mit der Schule zu tun haben. Gelegenheiten, bei denen ein Lob angebracht wäre:
- diplomatische Lösung eines Konfliktes
- Rasen mähen
- im Haushalt helfen
- dem Bruder oder der Schwester beim Lernen helfen
- Nachbarn helfen
Sicherlich gibt es im Alltag mehrere Situationen, in denen man seinem Kind ein Lob schenken kann. Sie sollten natürlich nicht übertreiben.
Ein weiteres Mittel gegen Prüfungsangst sind Entspannungsübungen. Da das Kind sich in Angstsituationen oft verkrampft, schafft man damit einen Ausgleich. Innere Ruhe und Ausgeglichenheit werden den Kindern sozusagen antrainiert. Durch Yoga, spezielle Atemübungen, progressive Muskelentspannung, autogenes Training und Phantasiereisen wird das Kind ruhiger und entspannter und kann dies, sobald es Angst verspürt, anwenden.
Weitere Tipps zum Thema Prüfungsangst können Sie sich auch von anderen Eltern in unserem Forum holen.
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