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Verhaltensauffälligkeiten bei Kindern
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Wenn Kinder sich verhaltensauffällig benehmen, dann äußert sich dies meistens so, dass sie sich nicht so benehmen, wie die meisten anderen Kinder in Ihrem Alter. Was in Sachen Verhalten normal ist und was nicht, ist meist vom Alter und der Kultur abhängig. Die Trotzphase bei Kleinkindern, würde wohl der ein oder andere als verhaltensauffällig bezeichnen, weil dieses Verhalten oftmals unerträglich ist. Doch in einem gewissen Alter ist die Trotzphase einfach normal und ist gehört nicht zu einem auffallenden Verhalten.
Definition von Verhaltensauffälligkeiten
Der Unterschied, ob ein Kind eine Verhaltensauffälligkeit oder eine Verhaltensstörung zeigt, liegt lediglich daran, wie oft und wie stark diese auftreten. Verhaltensauffälligkeiten verursachen, dass Kinder sich in Ihrer Entwicklung selbst beeinträchtigen. Durch Ihr Verhalten gibt es oft Konflikte und Streit mit Ihrem sozialen Umfeld. Die häufigsten Verhaltensauffälligkeiten bzw. Verhaltensstörungen bei Kindern sind zum Beispiel Verhaltensweisen, mit denen Sie sich selbst schädigen. Sei es ein eher harmloses Daumenlutschen und Fingernägelkauen oder auch ein Extrem, wie Haare ausreißen, Schnittwunden zufügen, Drogenmissbrauch oder Essstörungen. Aber auch aggressives Verhalten, Vandalismus, Diebstähle, sie schüchternes und ängstlichen Verhalten oder häufiges Lügen sind Verhaltensauffälligkeiten.
Die Ursachen von Verhaltensauffälligkeiten sind meist unterschiedlicher Natur. Das Zusammentreffen von mehreren Problemen führt oft zu Verhaltensauffälligkeiten. Wenn sich das Kind zum Beispiel gerade eh in der Pubertät befindet und zusätzlich noch Stress auslösende Faktoren, wie Schulwechsel, Trennung der Eltern oder sonstiges hinzukommt, dann können leicht gestörte Verhaltensweisen entstehen. Meist hat dieses Verhalten für die betroffenen Kinder eine besondere Funktion. Es hilft Ihnen die Ängste zu verringern, Aufmerksamkeit zu gewinne und die Zuwendung der Eltern sicher zu stellen.
Hilfe bekommen Sie bei einer Erziehungsberatungsstelle, in der Fachleute Ihnen und Ihrem Kind mit Rat und Tat zur Seite stehen und versuchen herauszufinden, warum das Kind dieses Verhalten aufweist. Wenige Gespräche reichen da meist schon aus. In den Fällen, in denen es nicht ausreicht, wird eine Familientherapie angesetzt.
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