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Bilderbücher für Kinder
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Bilderbücher sind Kinderbücher, die keinen Text beinhalten. Sie erzählen eine Geschichte rein auf Bilderbasis und sind eins der besten und wirkungsvollsten Hilfsquellen zur Förderung der Sprache und Vorstellung von Kindern im Kindergartenalter. Aber auch in den ersten Schuljahren, wenn die Kinder noch nicht lesen können, erfüllen sie noch ihren Zweck.
Doch nicht nur im Kindergarten oder in der Schule sollten den Kindern Bilderbücher zur Verfügung stehen, sondern auch zu Hause. Von Zeit zu Zeit sollten diese auch mal ausgewechselt werden, damit es den Kleinen nicht zu langweilig wird und etwas Abwechslung in die Sache kommt. Eltern, aber auch Erzieherinnen sollten sich ab und an mit den Kindern zusammensetzen und das Buch besprechen.
Dabei sollten Sie in einfachen Worten und Sätzen ein Bild bis ins Detail erklären, weil meist nur sehr wenig abgebildet ist. Somit werden alle Sinne des Kindes angesprochen. Dadurch lernen die Kinder das Bilderbuch zu "lesen". Durch die Wiederholung der Beschreibung lernen die Kinder, das Vorgestellte sprachlich umzusetzen. Sie lernen verschiedene Begriffe und erkennen, dass in dem Bild viel mehr steckt, als zuerst angenommen.
Außerdem ist es auch sehr ratsam, dem Kind Beobachtungsfragen oder auch Suchhinweise zu geben, wie zum Beispiel: "Was macht der Junge da auf der Leiter?" oder "Wie viele Flecken hat die Kuh da auf dem Bild?" Größere Kinder kann man mit der Aufgabe dann erstmal für eine Zeit alleine lassen, kleineren Kindern kann man etwas Anregung geben. Auch das Kind wird ab und an mal Fragen an sie haben, wenn es Zusammenhänge und Darstellungen im Buch nicht versteht.
Regen Sie das Kind stets an, über das Bild nachzudenken, es sich genau anzuschauen und vielleicht selbst eine Geschichte zu dem entsprechenden Bild zu erzählen. Das regt seine Phantasie und seine Kreativität an und fördert zudem noch seine Sprachentwicklung.
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