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Mein Baby und die Verträglichkeit der Nahrung
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Da das Verdauungssystem des Babys noch nicht an alle Lebensmittel gewöhnt ist, sollte man mit der Fütterung fremder Lebensmittel vorsichtig sein, denn nicht immer ist eine Verträglichkeit bestimmter Lebensmittel von Geburt an gegeben. Fängt man zum Beispiel an einen Obstbrei zu füttern, dann sollte man diesen erstmal in kleinen Mengen verabreichen, weil es hierbei bei beim Baby eine Unverträglichkeit geben kann. Wenn das Baby weder mit Durchfall, noch mit Hautausschlägen oder wundem Po reagiert, dann können Sie dem Baby nach und nach mehr geben.
Nahrungsmittelunverträglichkeiten gibt es relativ häufig. Aber auch, wenn man sein Kind nur mit der Muttermilch ernährt, kann es zur Unverträglichkeit kommen. Das natürliche Muttermilcheiweiß spielt hier keine Rolle, sondern das über die Muttermilch transportiere Kuhmilcheiweiß ist das Problem. Das heißt, die Milchprodukte, die die Mutter zu sich nicht nimmt, werden wie eigentlich fast alles über die Muttermilch übertragen und beim Baby tauchen Symptome, starke Blähungen, blutige und schaumige Stühle, schwallartiges Erbrechen, Hautekzeme und andere Infekte auf. Verzichtet die Mutter einfach in der Stillzeit auf Milchprodukte, dann verschwinden auch die Symptome beim Baby. Sie sollten solche eine Diät während des Stillens aber immer mit Ihrem Arzt besprechen. Vielleicht stellt eine Sojanahrung eine gute Alternative dar. Rund 75% aller Babys mit einer Milchallergie vertragen die Sojamilch.
Ebenfalls noch eine relativ häufig auftretende Unverträglichkeit bei Babys ist die Glutenunverträglichkeit. Dieses Protein ist ein der Schale von Weizen, Gerste, Hafer und Roggen enthalten. Durch die Einnahme wird die Dünndarmschleimhaut angegriffen und Ihre Funktion beeinträchtigt. Die Darmzotten, die zum Transport der Baby Nahrung zuständig sind, verrotten und können ihre Aufgabe kaum mehr erfüllen. Hierzulande entwickelt etwa jedes 600. – 4000. Kind an einer Glutenunverträglichkeit. In Schweden und Irland kommt sie noch öfter vor. 10% der Betroffenen Kinder unter 2 Jahren weisen diese Unverträglichkeit auf und werden Sie ab dem zweiten oder dritten Lebensjahr wieder los.
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