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Babyschwimmen



Um das Baby in seiner Entwicklung zu fördern, wird in vielen Schwimmbädern das Babyschwimmen angeboten. Hauptsächlich geht es dabei um den Spaß im Wasser. Mutter und Vater spielen gemeinsam mit dem Baby im Wasser, um ihm die Freude am Wasser zu vermitteln. Es werden Übungen im Wasser gemacht und das Kind wird von verschiedenen Griffen und Haltungen im Wasser unterstützt.
Die empfohlene Wassertemperatur für ein Baby beträgt 32-34° C. Sie provoziert eine aktive Bewegung im Wasser. Wenn das Wasser wärmer ist, fördert das die Muskelentspannung die Bewegungen werden verringert. Für Babyschwimmkurse wird das Wasser aufgeheizt. Für Babys unter einem Jahr hat sich gezeigt, dass eine Wassertemperatur von 29-30°C ausreichend ist. Sollte das Wasser Kälter sein, ist es besser, wenn das Baby mindestens 6 Monate alt ist, weil es sich dann viel selbständiger im Wasser bewegen kann und es nichts so schnell auskühlt. Die Zeitspanne in der Sie mit Ihrem Baby ins Wasser gehen können, ist von Baby zu Baby unterschiedlich, aber für die meisten Babys ist eine halbe Stunden völlig in Ordnung. Babyschwimmkurse werden von Schwimmbädern, Hebammen oder Krankengymnasten angeboten. Diese Kurse sind zeitlich begrenzt und haben ein Programm mit Zielen. Dabei machen alle Babys die gleichen Übungen und die Eltern werden durch einen Übungsleiter im Wasser individuell angeleitet.

Babyschwimmen
Sie können an folgenden Anzeichen sehen, dass Ihr Baby aus dem Wasser möchte:

  • Zittern/frieren
  • Quengelig werden
  • Unwohlsein
  • Blaue Lippen
Wenn es eines dieser Anzeichen aufweist, dann sollten Sie mit Ihrem Kind aus dem Wasser gehen und es warm einwickeln. Auch ein warmes Getränk ist hier nicht falsch.

Für das Schwimmen mit dem Baby sind besonders Aquawindelhöschen geeignet, die verhindern, dass das große und kleine Geschäft im Wasser landet. Sie sollten Babys noch keinen Badeanzug oder Ähnliches anziehen, weil sonst das wichtigste Wahrnehmungsorgan – nämlich die Haut – bedeckt ist. Sie sollten Ihr Baby am Abend vor dem Schwimmtag und auch kurz davor nicht eincremen, weil es sonst später im Wasser zu glitschig ist und leicht aus der Hand rutschen kann und das Fett der Creme sich von der Haut löst und dann am Beckenrand klebt. Duschen Sie Ihr Kind nach dem Schwimmen ab, um die das Chorwasser von der Haut abgespült wird. Den Kopf sollten Sie aussparen und dies lieber mit einem Waschlappen erledigen. Nach dem Schwimmen sind kleine Kinder meist ziemlich ausgelaugt und schlafen erst mal eine Runde. Vorher sollten Sie Ihrem Kind genug zu trinken geben, weil das Schwimmen durstig macht. Geben Sie ihm am besten ein warmes Getränk um auch die Körpertemperatur wieder zu regulieren. Zwischen einer Schwimmstunde und einer Impfung sollten ca. 3 Tage liegen, weil sie Impfung eine zusätzliche Belastung für den kleinen Körper darstellt.

Gewöhnen Sie Ihr Kind langsam an das große Wasser. Viele Kinder haben am Anfang noch Angst und schreien, was das Zeug hält. Gehen Sie in diesem Fall nicht aus dem Wasser raus, sondern bleiben Sie mit Ihrem Kind erstmal am Beckenrand sitzen und halten Sie es in Ihren Armen. In ein Handtuch eingewickelt und etwas zu trinken in der Hand, zeigt es Ihnen nach einer gewissen Zeit eventuell, dass es doch wieder ins Wasser möchte. Plantschen Sie etwas im Wasser herum und streicheln Sie Ihr Kind mit dem Wasser. Wenn Sie sich mit Ihrem Kind raus auf die Bank setzten, kann es sich nicht an das Wasser gewöhnen.