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Bedeutung der Taufe



Das äußerst sichtbare und wesentliche Element der Taufe ist Wasser.

Es gibt die so genannte Kindertaufe auch Säuglingstaufe genannt und die Gläubigentaufe. Letztere wird in taugesinnten Kirchengemeinden eher angesehen.

Säuglingstaufe



Der Vollzug der Kindertaufe hat zu einem verbreiteten Missverständnis geführt. Es wurde angenommen, dass die Taufe in einer direkten Verbindung zur Namensgebung stünde. Dieses Missverständnis kam auf, indem man dies mit den Wörter Schiffstaufe und "sich umtaufen lassen" in Verbindung brachte. Zudem stehen die Namensgebung und die Taufe in einem zeitlich engem Namen zueinander. Doch die Taufe des neuen Testaments hat nichts mit der Namensgebung des Täuflings zu tun. Man wird bei einer Taufe auf den Namen des dreieinigen Gottes, bzw. auf den Namen Jesus getauft und nicht auf seinen eigenen Namen. Früher hatten die Menschen extrem Angst, Ihr Kind könnte noch vor der Taufe sterben und deswegen nicht in den Himmel, sondern in die Hölle kommen. Aus diesem Grund durften die Kinder vor der Taufe nicht aus dem Haus gelassen werden und auch der Baby Name durfte nicht ausgesprochen werden. Man glaubte ebenfalls, dass die Eigenschaften des Paten am Tauftag auf das Kind übertragen werden.

Gläubigentaufe



Die Gläubigentaufe ist eine Taufe, die an mündigen Taufbewerbern vollzogen wird, die sich zu einem späteren Zeitpunkt Ihres Lebens dazu entschließen zu, christlichen Glauben zu wechseln. Man nennt diese taufe eher "Erwachsenentaufe". Diese werden in allen christlichen Kirchen praktiziert. Gegenwärtig sind diese in den Volkskirchen eher eine Ausnahme, weil hier normalerweise nur die Kindertaufe durchgeführt wird. Die Taufe von Schulkindern und Erwachsenen geht normalerweise eine einjährige Vorbereitungszeit voraus. Diese nennt man in der katholischen Kirche das Katechumenat.