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Checkliste für die Kliniktasche



Es ist sinnvoll, die Kliniktasche ungefähr um den siebten Monat herum schon einmal vorzubereiten. Das heißt, man sollte einige Dinge, die man nicht im täglichen Gebrauch hat, schon einmal einpacken und sich ansonsten bewusst sein, was man wenn’s los geht noch einpacken möchte. Sinnvoll ist es zum Beispiel, die Hygieneartikel wie Shampoo und Duschgel, Zahnbürste und Zahnpaste zu kaufen und in die Tasche zu packen, dann muss man nicht in der Aufbruchstimmung das Badezimmer durchforsten. In die Kliniktasche müssen eigentlich nur Kleidung und Kosmetikartikel für die werdende Mutter und evtl. einige Dinge, die bei der Entbindung Entspannung bringen können. Alles was man fürs Baby braucht, wird in der Regel vom Krankenhaus zur Verfügung gestellt. In einer separaten Tasche sollte allerdings schon die "ich-darf-nach-Hause-Garnitur" fürs Baby bereit gestellt sein, die der Partner am Tag der Entlassung mitbringen kann.

Auf jeden Fall müssen sie an die wichtigsten Papiere denken, denn ohne Bürokratie bekommt man in Deutschland kein Kind! Ihr Mutterpass und die Krankenversichertenkarte sind schon wichtig bei der Anmeldung zur Geburt im Krankenhaus. Ferner sollten sie ihren Personalausweis und das Familienstammbuch bereit halten, wenn das Baby dann angemeldet werden soll.

Für die Schmerzlinderung und Entspannung während der Geburt haben sie sicher ihre eigenen Vorlieben und Ideen. Hilfreich sind manchmal Massagebälle und -Öle, Taschen- oder Feuchttücher haben sich bewährt um sich zwischendurch Hände und Gesicht zu erfrischen, eine Lieblings-CD incl. CD-Player und Brett- oder Kartenspiele können helfen, die Zeit zu vertreiben und von den Wehen abzulenken. Selbstverständlich sollten Fotoapparat oder Videokamera immer in greifbarer Nähe sein, ein Handy macht Sinn, wenn man Verwandte gleich informieren und auf dem aktuellsten Stand halten möchte.

Sinnvoll sind auch kleine Snacks wie Müsliriegel oder etwas Obst, wenn das Baby lange auf sich warten lässt. Die meisten Krankenhäuser bieten etwas zu trinken an, aber eine Flasche Wasser oder Saft können in der Tasche trotzdem nicht schaden. Oft bewährt haben sich schon ein paar gemütliche, warme Socken. Auch wenn es eigenartig klingt, aber oft haben Frauen während der Geburt kalte Füße und dieser Zustand ist für die Entspannung nicht gerade dienlich.

Was sollte man ins Krankhaus mit nehmen?

  • Morgenmantel
  • Nachthemden oder Schlafanzüge
  • Baumwollslips (am besten möglichst einfache und billige, die sie hinterher einfach wegwerfen können)
  • Bequeme Freizeitkleidung
  • Still-BH´s
  • Hausschuhe
  • Kosmetikbeutel mit Hygieneartikel und Kosmetika (Parfum oder stark parfümierte Cremes lieber weglassen)
  • Hand- und Duschtuch
  • Waschlappen
  • Seife
  • Zahnbürste- und Paste


  • Drucken Sie sich gleich hier die Checkliste zur Geburt
    aus und haken Sie alles ab, was Sie bereits in der Kliniktasche verstaut haben. So behalten Sie den Überblick!