|
|
|
Fehlgeburt
|
Einer der häufigsten Komplikationen beim Schwangersein ist die Fehlgeburt in der Schwangerschaft. Sie betrifft etwas 20% aller bekannten Schwangerschaften. Besonders in den ersten Monaten ist das Risiko für eine Fehlgeburt sehr hoch und mit zunehmender Schwangerschaftsdauer sinkt die Gefahr. Stellt man schwanger Symptome einer Fehlgeburt fest,
dann ist dies sehr selten. Weil es eigentlich kaum Symptome gibt.
Manchmal kommt es sogar vor, dass die Frau eine Fehlgeburt hat und gar nicht wusste, dass Sie überhaupt schwanger war. Wenn Sie Ihre Regel ganz normal bekommt, dann ahnt Sie nicht, dass eigentlich eine Fehlgeburt vorliegt. Man geht davon aus, dass 60% aller Schwangerschaften in einer Fehlgeburt enden.
Symptome einer Fehlgeburt gibt es wenige und hat auch keine typischen Zeichen. Man erkennt nur im Ultraschall, dass das Herz des Kindes nicht mehr schlägt und der Embryo deutlich zu klein ist. Auch die typischen Anzeichen einer Schwangerschaft verschwinden abrupt. Wenn die Fehlgeburt nicht gleich entdeckt wird, dann kann der Embryo mumifizieren, was allerdings sehr selten vorkommt, weil die Ultraschalluntersuchungen regelmäßig vorgenommen werden. Die Ankündigung einer Fehlgeburt äußert sich durch Fehlgeburt Symptome bei Schwangerschaft wie Blutungen oder wehenähnlichen Schmerzen im Unterleib. Sollten in der Schwangerschaft diese Symptome auftreten, ist es ratsam einen Arzt aufzusuchen. Dabei wird zuerst der allgemeine Zustand der werdenden Mutter untersucht. Fiebermessen, Blutdruckkontrolle und Pulsfühlen sind die Grunduntersuchungen in solch einem Fall.
Danach folgt die gynäkologische Untersuchung. Dabei schaut der Arzt nach, ob der Gebärmuttermund sich bereits geöffnet hat oder nicht und untersucht die Größe und Form der Gebärmutter. Auch die Herzaktionen des Babys werden gemessen. Wenn eine Fehlgeburt nur einmalig ist, ist es schwer festzustellen, was die Ursache war. Erst wenn Sie häufiger vorkommt ist die Ursachensuche medizinisch vorgesehen. Aber grundsätzlich kann die Ursache beim Kind, bei der Mutter, aber auch beim Vater liegen. Wenn die Plazenta nicht ausreichend entwickelt ist, es Fehlbildungen der Gebärmutter, eine Schwäche des Gebärmutterhalses oder Verwachsungen und Tumore gibt, liegt die Ursache bei der Mutter. Fehlgeburten können aber auch durch äußerliche Einwirkungen wie Stürze, Infektionen der Geschlechtsorgane oder durch bestimmte Erkrankungen wie Diabetes oder Schilddrüsenüberfunktion ausgelöst werden.
Aber auch die Psyche der Mutter spielt bei der Fehlgeburt eine große Rolle und beeinflusst den Schwangerschaftsverlauf. Hormonstörungen wie eine Gelbkörperschwäche sind weitere Gründe für eine Fehlgeburt, weil das Gelbkörperhormon wichtig für den Erhalt der Schwangerschaft ist. Ursachen die auf den Vater zurückzuführen sind, sind genetische Störungen und Spermaanomalien. Chromosomenanomalien oder schwere Fehlbildungen beim Baby führen ebenfalls zu einer Fehlgeburt. Nach einer Fehlgeburt Schwangerschaft machen sich manche Frauen große Vorwürfe, dass Sie etwas falsch gemacht haben könnten. Dabei ist dies in der Regel nicht der Fall, denn die Ursache einer Fehlgeburt ist sehr vielfältig und man kann sie meist nicht ausschalten, weil meist gar nicht klar ist, was zu einer Fehlgeburt geführt hat. Um eine Fehlgeburt weitest gehend zu verhindern, nehmen Sie all Ihre Vorsorgeuntersuchungen gewissenhaft wahr, denn hierbei können Komplikationen rechtzeitig entdeckt und meist noch ausgeschaltet werden. Meiden Sie Risikofaktoren, die Ihre Schwangerschaft gefährden können. Nach einer Fehlgeburt schwanger werden ist in der Regel kein Problem. Ihr Arzt informiert Sie bestimmt gern darüber.
|
|
|