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Hausgeburt
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Früher waren Hausgeburten etwas ganz normales, mittlerweile gehören sie eher zur Ausnahme.
In einigen europäischen Ländern ist es immer noch normal, zu hause zu entbinden, wenn die Schwangerschaft normal verlaufen ist und sich keine Komplikationen abzeichnen. In Deutschland wird nur noch 1% aller Babys zu Hause geboren, obwohl 80 % aller Geburten komplikationsfrei verlaufen.
Es ist sehr umfangreich und schwierig eine Hausgeburt zu planen, auf jeden Fall sollte man rechtzeitig mit dem behandelnden Arzt über diesen Wunsch sprechen.
Allerdings vertreten Befürworterinnen der Hausgeburt die Meinung, dass die Gefühle von Vertrautheit, Ruhe und Intimität ideale Voraussetzungen für die Psyche von Mutter und Baby sind. Allerdings muss man immer mit einem Transport in Krankenhaus rechnen, sobald irgendwelche Komplikationen wie Blutungen, Geburtsstillstand oder schlechte Herztöne des Kindes auftreten.
Für diesen Notfall sollte ein Krankenhaus in der Nähe sein, damit ein eventuell lebensnotwendiger, schneller Transport gewährleistet ist.
Ihr Partner und sie sollten auf jeden Fall beide hinter der Entscheidung zu einer Hausgeburt stehen, und auch beide gut informiert sein, sodass auch der werdende Vater keine Sorgen haben muss was alles passieren könnte und ihnen voll und ganz zur Seite stehen kann. Ganz wichtig ist es, frühzeitig eine erfahrene Hebamme zu finden, die sich bereit erklärt, eine Hausgeburt zu begleiten.
Die Kostenübernahme durch die Krankenversicherung ist von Versicherung zu Versicherung verschieden. Bevor Sie eine Hausgeburt durch eine Hebamme planen, sollten Sie bei Ihrer Krankenkasse nachfragen, welche Kosten übernommen werden und welche nicht.
Die Adressen von freiberuflichen Hebammen in ihrer Region finden sie hier:
www.babyundfamilie.de Rubrik: Hebammensuche
Bund freiberuflicher Hebammen Deutschlands e.V. (BfHD)
Kasseler Str. 1a
60486 Frankfurt
069-79 53 49 71
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Bund deutscher Hebammen e.V.
Gartenstr. 26
76133 Karlsruhe
0721-98 18 90
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