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Welcher Kurs und wo?



Heutzutage gibt es viele verschiedene Möglichkeiten den Körper auf die Geburt und die Verarbeitung der Wehenschmerzen vorzubereiten. Im Wasser, durch Gymnastik Übungen, Autogenes Training, Quigong, Yoga, oder vielleicht Bauchtanz?
Falls Ängste vor dem großen Tag bestehen, helfen solche Kurse ganz besonders gut. Die Kosten für die Geburtsvorbereitungskurse werden von der Krankenkasse übernommen, in der Regel muss man sich um gar nichts kümmern. Außer man entscheidet sich für Einzelstunden in Yoga, Shihatsu oder etwas vergleichbarem, dann sollte man lieber vorher mit der Kasse abklären, ob die Kosten übernommen werden.
Hilfreich ist es dann meistens, wenn der Arzt ein Rezept schreibt. Ab dem 7. Monat, bei Beschwerden evtl. auch schon früher, sollte man beginnen, einen geeigneten Kurs für sich zu finden und sich dort anzumelden.

Adressen dafür findet man meist beim Frauenarzt, in den Krankenhäusern, Geburtshäusern, in Familien- bzw. Mütterzentren oder bei Einrichtungen wie Caritas und Pro Familia.

Gymnastik Übungen Schwangerschaft
Aufgebaut sind die Kurse sehr verschieden. In manchen wird viel Wert auf die theoretische Einführung in das Thema gelegt, mit Vorträgen und straff strukturiertem Programm.

Andere dagegen bieten viel Platz für die eigenen Fragen und sind praktisch orientierter mit Übungen und Bewegungsprogramm. Am hilfreichsten ist es, sich mit anderen Müttern auszutauschen, die solche Kurse schon hinter sich haben.
Von ihnen bekommt man die wertvollsten Tipps, welche Hebammen oder Physiotherapeutinnen die Kurse anbieten, mit denen man sich persönlich am besten identifizieren kann.


Fachkundige Beratung bekommt man auch bei der Gesellschaft für Geburtsvorbereitung e.V. in Düsseldorf. In der Regel unterteilt sich ein Geburtsvorbereitungskurs in vier Hauptkategorien:

- Informationen rund um Schwangerschaft, Geburt und auch Wochenbett für die Frauen und ihre Partner.
- Atemübungen für die Entbindung, um den Schmerz besser verarbeiten zu können und sich für das Baby zu öffnen.
- Bewegungen um mit den Schwangerschaftsbeschwerden besser zurecht zu kommen, und Positionen und Haltungen, die während der Entbindung hilfreich sein können.
- Austausch und Kontaktknüpfung mit anderen werdenden Müttern, denn manche Unsicherheiten oder Probleme lassen sich am besten und einfachsten mit anderen Schwangeren besprechen.