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Nach der Geburt
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In der Schwangerschaft werden Schwangere meistens bemuttert und mit viel Aufmerksamkeit versorgt. Nach der Geburt jedoch, wird erst mal das Baby versorgt, gepflegt, bestaunt und es bekommt die vollste Aufmerksamkeit. Man selbst fühlt sich meistens ausgelaugt, schlapp und müde. Oft vernachlässigen junge Mütter ihre eigene Gesundheit, doch es ist genauso wichtig, dass Sie wieder auf die Beine kommen.
Bei den meisten Frauen ist es so, dass Sie sich von der ersten Sekunde an in Ihr Baby verlieben, andere wiederum brauchen etwas länger. Sobald die Anstrengungen vorüber sind und die Mutter das Kind besser kennen lernen konnte, kommen aber in der Regel die ersten Muttergefühle zum Vorschein. Erhebliche Hormonschwankungen können ca. 3-5 Tage nach der Geburt dazu führen, dass man ständig weinen muss, depressiv, angespannt und müde ist und einfach nichts mehr von der Welt wissen möchte. Diese Phase geht aber normalerweise schnell vorüber. Sollten Sie sich über die Gefühle zu Ihrem Baby allerdings ernste Sorgen machen, dann sollten Sie jemanden um Hilfe bitten. Zum Beispiel steht Ihnen eine Nachsorgehebamme sofort zur Verfügung und mit Ihr können Sie über alles sprechen.
Nach der Geburt bleiben Sie normalerweise noch zwischen 2 und 5 Tagen im Krankenhaus. Hatten Sie einen Kaiserschnitt ist mit einem Krankenhausaufenthalt von 8-10 Tagen zu rechnen.
Die Haut im Scheidenbereich fühlt sich nach einer normalen Geburt noch einige Tage empfindlich an.
Wenn ein Dammschnitt vorgenommen wurde, um den Eingang der Vagina bei der Geburt zu vergrößern, dann verursacht die Narbe Schmerzen nach der Entbindung / Geburt und ist vielleicht auch geschwollen.
Sie sollten darauf achten, dass Sie Ihren Darm und Ihre Blase die ersten Tage nach der Geburt regelmäßig leeren. Bei Problemen, wenden Sie sich an Ihre Hebamme.
Jede zehnte Mutter leidet einer Statistik zur Folge nach der Geburt an Depressionen. Für gewöhnlich treten diese nach dem Aufenthalt im Krankenhaus auf. Symptome für die Postnatale Depression sind Schlaflosigkeit, Sorgen um die Gesundheit des Babys, Gleichgültigkeit gegenüber dem Baby, Vergesslichkeit, Verzweiflung, Niedergeschlagenheit, Weinerlichkeit usw. Wenn Sie der Meinung sind, dass Sie unter postnatalen Depressionen leiden, dann sollten Sie nie versuchen alleine damit fertig zu werden.
Was im Englischen als "Baby Blues" bezeichnet wird, äußert sich durch Weinerlichkeit, Wut, Traurigkeit oder auch Angst, ungefähr 3-5 Tage nach der Geburt. Solche Gefühle sind aber keinesfalls selten, denn ca. 70% aller Mütter leiden darunter und die Symptome können ein paar Stunden bis hin zu einer Woche anhalten. Ursache hierfür sind die plötzlichen Veränderungen im Hormonspiegel.
Die Menstruation nach der Geburt
Es kann sein, dass Sie Ihre erste Menstruation schon ab dem ersten Monat der Entbindung bekommen. Bei manchen dauert es jedoch bis zu 6 Monaten. Stillen Sie voll, kann es auch sein, dass die Periode erst wieder nach dem Abstillen eintritt. ABER: Auch wenn Sie Ihre Regel noch nicht wieder haben, sind Sie vollkommen fruchtbar!
Sex nach der Geburt
Die schönste Sache der Welt, will man natürlich nach der Geburt so schnell wie möglich wieder erleben. Jedoch sollten Sie warten bis der Dammschnitt verheilt ist, falls Sie einen hatten. Dies dauert etwa 3-4 Wochen. Sie sollten sich in dieser Hinsicht Zeit lassen und nichts überstürzen. Es kann durchaus sein, dass die Scheide noch sehr trocken ist. In diesem Fall sollten Sie ein Gleitcreme benutzen, die wasserlöslich ist. Sollten Sie noch sehr lange Schmerzen beim Geschlechtsverkehr haben, dann sollten Sie Ihren Arzt um Rat fragen.
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