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Schnelle Hilfe



Man kann es kaum fassen, aber Babys sind bis zu zehn Mal im Jahr krank. Ein Schnupfen ist normalerweise sehr harmlos, aber für ein kleines Kind ist es doch sehr unangenehm. Denn Babies bzw. Neugeborene oder Säuglinge atmen in den ersten 3 Monaten nur über die Nase. Sie können nicht richtig atmen und schlafen deswegen auch sehr schlecht und der Appetit lässt auch zu wünschen übrig, da hilft sogar die leckere Muttermilch nichts mehr. Bei jedem zweiten bis dritten Schnupfpatienten kommt es zu einer so genannten Superinfektion mit einer Entzündung von Nasennebenhöhlen und Mittelohr. Da ist schnelle erste Hilfe gefragt.

Mit Nasensprays kann man die geschwollene Nasenschleimhaut abschwellen, wobei Nasensprays oft die Nebenwirkung, dass Sie die Nasenschleimhaut austrocknen. Deshalb sollten Sie nach Rücksprache mit dem Kinderarzt dafür sorgen, dass er Ihnen etwas verschreibt, was diese Nebenwirkung nicht aufweist. Oder Sie versuchen mit natürlichen Mittel die Nasenschleimhaut Ihres Kindes feucht zu halten, wie z. B. mit Kochsalzlösungen. Diese werden dem Baby mehrmals täglich mit einer Pipette in die Nase eingeträufelt. Auch für das Problem Naseputzen bei Babys gibt es eine Lösung. Da Babys, aber auch viele Kleinkinder noch nicht schnäuzen können, entfernen Sie den Schleim vorsichtig mit einem weichen Taschentuch, aber auch spezielle Nasensauger aus der Apotheke erfüllen hier ihren Zweck. Wenn Ihr Kleinkind schon schnäuzen kann, ist es wichtig, dass Sie darauf achten, dass jede Seite einzeln geschnäuzt wird, da der Schleim sonst ins Mittelohr gepresst wird und eine Mittelohrentzündung hervorrufen kann.

Wenn Ihr Kind husten hat, sollten Sie darauf achten, dass es den zähen Schleim abhustet. Dies können Sie unterstützen mit speziellen alkoholfreien Säften und Tropfen aus der Apotheke, zusätzlich hilft noch der klassische Hustensaft, der verhindert, dass sich Fremdpartikel auf der Schleimhaut festsetzen. Um diese Wirkung der Medikamente noch zu unterstützten reiben Sie Ihr Kind mit ätherischen Ölen in Salben- oder Balsamform auf Rücken und Brust ein. Dies hilft ebenfalls um die Atemwege zu befreien.
Eine Erkältung bei Babys und Kleinkindern ist meist mit Fieber, Erbrechen und Durchfall verbunden. Dies kann bis zu drei Tage anhalten und das Kind verliert viel Flüssigkeit. Der Körper kann austrocknen, deswegen ist es wichtig, dass Sie Ihrem Kind zusätzlich zu der Milch reichlich Flüssigkeit, am besten ungesüßten Tee, geben.

Je nach stärke der Erkrankung sollte man mehrmals am Tag den Raum, in dem das Kind sich befindet lüften oder mit dem Kind mindestens eine halbe Stunde nach draußen gehen. Denn frische Luft stärkt das Immunsystem und die Chance, schnell wieder gesund zu werden steigt.