Impressum  |   Kontakt
Themen Baby Zeit
Service Baby Zeit

Allergien vorbeugen



Wie kann man Allergien, speziell bei Kindern oder Babys vorbeugen? Zur Vorbeugung der Allergien gibt es ein paar kleine Tricks und Tipps an die man sich halten sollte, wenn eine großes Risiko auf eine Allergie besteht. Sollte Ihnen eine Allergie innerhalb der Verwandtschaft bekannt sein, sollte Sie auch damit rechnen, dass Ihr Kind ebenfalls gegen etwas allergisch reagiert. Lassen Sie Ihrem Kind Zeit sich an die Lebensmittel zu gewöhnen, dass Sie ihm zu essen geben. Gestalten Sie die Mahlzeiten nicht zu abwechslungsreich. Außen vor bleiben dabei aber Kartoffeln, Möhren, Erbsen, Äpfel, Birnen, Bananen, Reis und Mais. Diese Lebensmittel können Sie Ihrem Kind problemlos geben. Vor dem ersten Lebensjahr sollten Sie darauf achten, dass Ihr Kind keine Allergie auslösenden Lebensmittel wie Eier, Fisch, Kuhmilch, Sojaprodukte, Nüsse, Südfrüchte oder glutenhaltige Getreide wie Weizen bekommt. Fertiggerichte sind so oder so nicht gesund, aber vor allem beim Thema Allergie ist es ein großes Tabu, denn Fertigprodukte enthalten allergene Bestandteile, selbst wenn Sie ohne Zusatz- oder Konservierungsstoffe sind. Überflüssige Staubfänger in der Wohnung, wie Teppichboden sollten Sie vermeiden, besser sind Böden, die man feucht wischen kann. Waschen Sie die Kuscheltiere Ihres Kindes regelmäßig und vermeiden Sie die Haltung von Haustieren in den ersten paar Monaten.

1. Stärken Sie das Immunsystem des Babys.
  • lange Stillen
  • viele Kontakte zu anderen Kindern
  • viel frische Luft, bei jeder Temperatur
  • möglichst keine Desinfektionsmittel verwenden
  • dem Baby nicht ständig die Hände waschen
Stillen ist schön




2. Vermeiden Sie unnötige Hautreizungen.
kbA-Baumwolle
  • einmal pro Woche Baden reicht
  • anfangs keine mineralischen Badezusätze
  • Hautpflegemittel nur wenn nötig (Fettcremes, Feuchtigkeitslotionen)
  • temperaturoptimierte Kleidung anziehen, unbehandelte Naturfasern
  • Baumwollwindeln verwenden


3. Reduzieren Sie Ihren Stress,
seien Sie der Ruhepol in der Familie.
Tragen macht frei
  • eigenen Tagesrhythmus finden
  • Stillen nach Bedarf, nicht nach der Uhr
  • das Baby nicht schreien lassen, viel tragen
  • Arbeiten verteilen und innere Ruhe finden
  • nicht reinreden lassen aber mit anderen reden


4. Meiden Sie Schad- und Reizstoffe.
  • auf Inhaltsangaben bei Nahrungsmitteln und Kosmetika achten
    (Farbstoffe, Konservierungsstoffe, Duftstoffe,...)
  • heimische der Jahreszeit entsprechende Nahrungsmittel auf den Tisch
  • mehr Kornprodukte und Gemüse - weniger belastetes Obst und Fleisch essen
  • nur schadstoffgeprüfte Kleidung auf die Haut
  • neue Textilien gründlich waschen
  • weg mit Staubfängern aus dem Schlafzimmer
  • Schaffelle und Matratzen mit Anti-Milb behandeln
  • weitgehend Naturmaterialien verwenden
  • wenig Haushaltschemie verwenden, genau dosieren
  • beim Wäschewaschen keinen Weichspüler benutzen

Gegen die Vererbung können Sie nichts weiter tun. Wenn Sie aber wissen das Ihr Baby vorbelastet ist, dann sollten Sie erst recht vermehrt auf eine möglichst schadstofffreie Umgebung, eine gesunde und ausgewogene Ernährung sowie auf ein ausgeglichenes Gemüt Ihres Kindes achten.
Das von vornherein Weglassen einzelner verdächtiger Produkte ist nicht ratsam (z.B. Schokolade, Wolle). Dies kann Spannungen zwischen Ihnen und dem Kind hervorrufen bzw.  kann sich der Körper auch nicht real damit auseinandersetzen. Wenn Sie die oben genannten Hinweise beachtet haben, dann ist es bei einer allergischen Reaktion relativ einfach den Übeltäter dingfest zu machen und später zu meiden.

Sind Sie in der Familie stark vorbelastet sollten Sie auch im Rahmen der Vorsorgeuntersuchungen mit Ihrem Kinderarzt über Vorbeugemöglichkeiten sprechen.
Wenn Sie schon betroffene Eltern sind und mit der Situation Probleme haben, dann finden Sie vielleicht in einer selbstgegründeten Interessengruppe Rat und ein offenes Ohr.