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Arztbesuche



Sollte Ihr Kind Gesundheitsprobleme haben und diese früh erkannt werden, dann können diese inzwischen erfolgreich behandelt werden. Haben Sie von Anfang an ein Auge darauf, ob es Ihrem Baby wirklich rundum gut geht. Direkt nach der Geburt wird ein erster Gesundheitscheck beim Ihrem Baby durchgeführt. Dieser ist Bestandteil der U1 und wird Apgar-Test genannt. Der Arzt prüft die Atmung, den Puls, die Muskelspannung, das Aussehen und die Reflexe Ihres Babys. Die Vorsorgeuntersuchungen beinhalten U1-U9 und werden in den ersten Lebensmonaten durchgeführt. Von Natur aus wird Ihr Baby schon auf ein Leben außerhalb des Mutterleibes vorbereitet. Einen Recht guten Schutz vor Infektionen bieten dem Kind die Antikörper der Mutter, die es im Bauch über die Nabelschnur schon erhalten hat. Dies ist besonders wichtig, weil das Immunsystem des Kindes noch nicht so ausgereift ist und sich erst noch entwickeln muss. Gerade in den ersten paar Monaten ist es immer sicherer, wenn Sie einmal zu viel zum Arzt gehen, als zu wenig. Besonders bei folgenden Symptomen sollten Sie einen Kinderarzt aufsuchen:

  • Schnupfen
    Was für uns Erwachsene eher harmlos ist, ist für Babys sehr belastend und anstrengend. Ihre engen Atemwege sind schnell verstopft und sie haben noch nicht gelernt, wie man durch den Mund atmet. Ein Arztbesuch gibt Aufschluss, was Sie tun müssen und welche Medikamente die richtigen sind.
  • Dünner Stuhlgang
    Dies und Symptome wie trockene Lippen, sehr wenig nasse Windeln pro Tag, eingesunkene Augenhöhlen und/oder Fontanelle, Anteilslosigkeit deuten auf einen gefährlichen Flüssigkeitsverlust hin.
  • Schläfrigkeit
    Wenn Ihr Kind schläfrig und benommen wirkt, ist möglicherweise eine Infektion die Ursache
  • Fieber
    Ihr Kind hat über mehrere Tage leichtes Fieber oder die Temperatur steigt über 39°. Fieber ist für Neugeborene sehr gefährlich.
  • Verklebte Augen
    Wenn Ihr Baby so verklebte Augen hat, dass es sie gar nicht mehr aufbekommt, dann kann das daran liegen, dass die Tränenkanäle verstopft sind. Dies kann zu einer Augeninfektion führen. Weil es meist nicht von selbst weg geht, sollten Sie einen Arzt befragen
  • Schlaffheit
    Ihr Kind hängt regelrecht in Ihren Armen und wirkt sehr müde und schlaff.


Wichtige Regeln, die Sie einhalten sollten:

  • Geben Sie Ihrem Kind keine Medizin, ohne dies vorher mit Ihrem Arzt abgeklärt zu haben, auch wenn es nur Nasentropfen sind, denn diese können bei so kleinen Kindern noch unangenehme Nebenwirkungen hervorrufen.
  • Schreiben Sie sich die Telefonnummer Ihres Kinderarztes deutlich und sichtbar auf einen Zettel und positionieren Sie diesen dort, wo Sie Ihn auch schnell wieder finden. Sollten Sie einen Babysitter haben, dann weisen Sie diesen auf die Nummer hin.
  • Informieren Sie sich über die Sprechzeiten des Kinderarztes und klären Sie ab, an wen Sie sich außerhalb dieser Sprechzeiten wenden können.
  • Zögern Sie nicht, sich bei Ihrem Arzt Ratschläge zu holen, denn gerade bei ganz kleinen Kindern, ist es wichtig, dass Sie besonders aufpassen. Sollte Ihr Kinderarzt mal nicht zu erreichen sein, dann rufen Sie trotzdem in der Praxis an, denn meist haben Ärzte einen Anrufbeantworter, auf dem ein Hinweis gegeben wird, an wen Sie sich wenden können. Sollte sich keine Lösung finden, können Sie mit Ihrem Kind auch ins Krankenhaus fahren.
Arztebesuche sind mit Kindern nicht immer einfach zu handeln. Viele Kinder haben Angst vor dem Besuch beim Kinderarzt und wehren sich mit Händen und Füßen. Gute Kinderärzte beschäftigen sich erstmal ein paar Minuten mit dem Kind, bevor sie sie behandeln, so dass das Kind Vertrauen fassen kann. Meist dürfen Kinder auch mal mit dem Stetoskop spielen und bekommen zum Schluss noch eine kleine Belohnung z. B. einen Lutscher für die Tapferkeit.