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Bewusstlosigkeit



Ein hat leidet unter Bewusstlosigkeit, wenn es weder auf ein leichtes Kneifen oder Rütteln, Berühren oder Ansprechen nicht reagiert und keine Lebenszeichen mehr von sich gibt. Es kann seine Augen nicht mehr öffnen und nicht mehr sprechen. Ein kurzzeitiger Ohnmachtsanfall kündigt sich bei älteren Kindern meist durch Übelkeit, Schwindel und Schwarz-vor-den-Augen an, was nicht selten bei Kreislaufproblemen der fall ist. Man spricht erst von einer ernsthaften Bewußtlosigkeit, wenn die Ohnmacht bei Kindern mehr als 1 Minute andauert. Die Ursachen dafür können Vergiftungen, epileptische Anfälle, Infektionen, schwere Unfälle und andere sein. Eine Bewusstseinstrübung liegt dann vor, wenn das Kind sehr müde und schläfrig wirkt und auf verschiedene Reize nicht mehr reagiert.

Kurzzeitige Ohnmacht beim Kind
Wenn das Kind kurzzeitig ohnmächtig ist, dann sollten Sie es auf den Boden legen und die Beine hoch lagern. Des Weiteren sollten Sie die Fenster öffnen und das Zimmer lüften. Lockern Sie die Kleidung des Kindes, damit es sich nicht eingeengt fühlt. Wenn dieser Fall einmalig auftritt, dann müssen Sie sich in der Regel keine Sorgen machen. Erst wenn es häufiger oder im Zusammenhang mit Fieber, Atemnot, oder anderen Symptomen auftritt, wird es gefährlich und Sie sollten einen Arzt um Rat fragen.

Erste Hilfe bei Bewusstlosigkeit
  • sofort den Notarzt verständigen
  • Atmung und Herzschlag überprüfen
  • Bei Atemstillstand eine Mund-zu-Mund-Beatmung durchführen
  • Wenn es atmet, das Kind in die stabile Seitenlage versetzen, da durch das Bewusstlos sein, die Reflexe zum Würgen und Husten nicht mehr funktionieren und so eine Ersticken an Blut oder Erbrochenem verhindert werden kann

Sollte das Herz nicht mehr schlagen, dann ist eine Herzmassage notwendig, die bei Babys nur durch leichten Druck auf dem Brustbein mit zwei Fingern erfolgt. Nach 5 Herzmassagen sollte eine Beatmung folgen.


Widerbelebungsmaßnahmen



Rütteln Sie das Kind und versuchen Sie mit lautem Rufen eine Reaktion zu bekommen. Sollten Sie diese nicht hervorrufen können, sollten Sie sicherstellen, dass die Atemwege geöffnet sind und die Atmung des Kindes überprüfen. Führen Sie dann zwei Beatmungen durch, bis sich der Brustkorb hebt. Danach nehmen Sie 30 Kompressionen vor, die sie in der Mitte des Brustkorbes ansetzen. Darauffolgend führen Sie wieder zwei Beatmungen durch und nehmen diese mit den 30 Kompressionen im Wechsel 2 Minunten lang vor. Danach rufen Sie den Notarzt.