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Pfeifferisches Drüsenfieber



Eine häufige Viruserkrankung, die durch das Epstein-Barr-Virus hervorgerufen wird, ist das Pfeifferische Drüsenfieber.
Pfeiffersches Drüsenfieber äußert sich durch wochenlanges Unwohlsein und Müdigkeit. Hinzu kommt eine starke und schmerzhafte Schwellung der Lymphknoten, insbesondere sichtbar am Hals. Auch ein Symptom dafür ist die Vergrößerung der Milz, gelbe Beläge / Ausschlag auf den Mandeln und zu Beginn Fieber unterschiedlicher Höhe. Seltene Symptome sind Hepatitis ohne Gelbsucht und sehr selten kommen Haut-Exantheme hinzu.

Ansteckungsgefahr

Den Erregen wird durch Speichel übertragen. Aber auch durch die Schmierinfektion und die Tröpfcheninfektion kann das Virus des Pfeiferschen Drüsenfiebers übertragen werden. Im Volksmund wird die Krankheit oft auch als Kusskrankheit übertragen, weil vor allem jugendliche Paare sich oft Mund zu Mund anstecken. Die Inkubationszeit bei Kindern beträgt bei dieser Krankheit 7 bis 30 Tage.

Sie sollten sofort zum Arzt gehen, wenn Sie bei Ihrem Kind geschwollene Lymphknoten am Hals feststellen. Bei begleitenden bakteriellen Infektionen wird oft mit Antibiotika zur Heilung beigetragen. Bettruhe, Hals warm halten, viel trinken und bei hohem Fieber Wadenwickel oder Fieberzäpfchen tragen ebenfalls zur Heilung bei.

Auch wenn die Symptome der Krankheit schon seit Wochen verschwunden sind, kann der Virus durch den Speichel übertragen werden. Nach der Ausheilung der Krankheit kann es auch immer wieder zu Reaktivierungen der Viruserkrankung, wovon der Betroffene aber meistens nichts spürt. Die Reaktivierungen sind im Blut nachweisbar.