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Gelbsucht



Was ist Gelbsucht?
Gelbsucht wird auch Ikterus genannt. Es zeigt Symptome, die bei mehreren Krankheitsbildern auftreten können. Dadurch zeigt die Haut, die Schleimhaut und die Lederhaut des Auges eine deutliche Gelbfärbung. Dies wird durch eine erhöhte Konzentration von Bilirubin, ein gelbes Abbauprodukt des roten Blutfarbstoffes Hämoglobin, hervorgerufen.

Gelbsucht bei Neugeborenen/Babys
Die Gelbsucht können auch Neugeborene bekommen. Die Neugeborenen Gelbsucht kommt ziemlich oft vor und verläuft aber meistens harmlos. Die Leber eines Neugeborenen ist noch nicht voll funktionsfähig. Da nach der Geburt eine exorbitante Menge an Blut abgebaut werden muss, wird vermehrt Bilirubin erzeugt, das sich in der Haut und Bindehaut ablagert und dort eine Gelbfärbung verursacht. Wenn die Färbung um den dritten Tag nach der Geburt auftritt, ist dies erstmal kein Anlass zur Sorge, denn die Gelbfärbung hält nur für ein paar Tage an und die Heilung erfolgt in der Regel von alleine. AUch in Sachen Ansteckung braucht man sich bei der Gelbsucht bei Säuglingen keine Sorgen zu machen.

Gelbsucht Symptome bzw. Anzeichen, die zeigen, nun eine Behandlung der Gelbsucht notwendig wird:
  • starke Gelbfärbung
  • Baby ist trinkfaul
  • >
  • Gelbfärbung hält mehr als 2-3 Tage an
  • Gelbsucht innerhalb der ersten 24 Stunden oder nach dem 4. Tag nach der Geburt

Warum ist diese Baby Gelbsucht für mein Kind gefährlich? Wenn der Spiegel des Bilirubin im Körper zu hoch ist, dann kann sich diese Substanz im Gehirn absetzten, was großen Schaden Kernikterus hervorrufen kann. Im schlimmsten Fall kommt es zu psychomotorische Spätschäden.

Wenn das Baby einen zu hohen Bilirubinspiegel hat, dann wird eine Phototherapie durchgeführt, bei der das Baby mit Augenschutz unter eine UV-Lampe gelegt wird. Durch die Lichteinstrahlung wird das Bilirubin schneller abgebaut und die Vermehrung gestoppt.

Um einer Gelbsucht vorzubeugen ist es wichtig, dass Ihr Kind viel Flüssigkeit zu sich nimmt. Wenn gestillt wird, sollte man nach Bedarf stillen und dem Kind zusätzlich ungesüßten Tee oder Wasser anbieten. Das natürliche UV-Licht kann ebenfalls das Bilirubin abbauen. Das Kind sollte dabei so positioniert werden, dass es ausreichend Tageslicht abbekommt, jedoch nie direkt in der prallen Sonne liegt.