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Heuschnupfen



Heuschnupfen beinhaltet auch Tierhaarallergie und Pollenunverträglichkeit. Er wird hervorgerufen durch eine Überempfindlichkeit gegen bestimmte Pilzsporen oder Blütenpollen, die eingeatmet werden. Durch Tierhaare bekommt man Schnupfen oder auch Kontaktekzeme. Je nach Pollenflug und Jahreszeit tritt dann die Pollenallergie auf.

Typische Beschwerden sind allergische Reaktionen der Schleimhäute in den oberen Augen und Atemwegen. Vor allem Juckreiz in den Augen, im Rachenbereich und in der Nase, Fließschnupfen, gelegentlich Fieber und tränende Augen sind die auffälligsten Symptome. Seltener auftretende Faktoren sind Husten, Atembeschwerden, Nasenebenhöhlenentzündung, Hautausschlag und Asthma Bronchiale.

Die meisten Allergien bei Heuschnupfen sind bei Kindern oder Babys gegen Getreidepollen und Gräserpollen. Besonders im Mai und Juni, wenn die Pollen dieser Pflanzen fliegen. In örtlichen Radiosendern und Zeitung wird ein starker Pollenflug vorhergesagt. In dieser Zeit sollten Sie Ihr Kind nicht zu lange ins Freie lassen und auch bei trockenem und windigem Wetter sollte Ihr Kind sich nicht in der Sonne aufhalten. Sollten Sie den Bewegungsdrang Ihres Kindes aber nicht zu sehr einschränken wollen, können nur Medikamente gegen Heuschnupfen helfen.

Gegen Allergien der Atemwege bzw. Heuschnupfen werden meist Nasensprays mit Antihistaminika verschrieben, die die Entzündung und den Juckreiz bei allergischem Fließschnupfen stillen. Aber auch Augentropfen, die gegen tränende und juckende Augen helfen werden zusammen mit den Nasensprays empfohlen. Histamin ist eine körperliche Substanz, die allergische Reaktionen auslöst. Seine Freisetzung wird durch Medikamente mit Cromoglyzinsäure verhindert. Dieser Wirkstoff ist jedoch für die Vorbeugung gedacht. Man soll dieses Medikament 2 Wochen vor der Pollenflugzeit anfangen zu nehmen.

Die Heuschnupfen Allergie tritt nur sehr selten vor dem 3. Lebensjahr auf. Kinder, die mindestens ein halbes Jahr gestillt werden, sind später weniger empfindlich gegenüber Allergien.

Eigenbluttherapie bei Heuschnupfen
Mit der Eigenbluttherapie soll eine Umstimmung des Immunsystems erreicht werden. Dadurch, dass das Blut für eine kurze Zeit außerhalb des Körpers ist, erfahren bestimmte Stoffe im Blut eine begrenzte Veränderung. Die Abwehr unserer Immunsystems erkennt diese alt fremd, wodurch es zu einer Stimulation dieses Systems kommen kann. Bei besonders sensiblen Menschen kann es sein, dass es, wie bei Behandlung der Homöopathie zu so genannten Erstverschlimmerungen kommen kann, was ein Zeichen dafür ist, dass das Immunsystem reagiert. Grundsätzlich kann man diese Reaktion als positiv bewerten.

Akkupunktur bei Heuschnupfen
Die Akupunktur kann wie bei vielen Krankheiten auch bei Heuschnupfen helfen und ist eine gute Alternative zu Antihistaminika und Hyposensibilisierung. Es heißt, dass gut die Hälfte der Heuschnupfgeplagten durch die Akupunktur Besserung bekommen. Um den gewünschten Effekt zu erzielen braucht es normalerweise sechs bis acht Akupunkturbehandlungen. Die Wirkung hält in der Regel 1 Jahr an, kann aber auch über mehrere Heuschnupfensaisons wirken. Mit der Nadelkur sollte erst begonnen werden, wenn erste Symptome der Allergie auftreten. Man vermutet, dass Akupunktur das Immunsystem positiv beeinflusst.