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Pertussis - Keuchhusten bei Kindern
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Pertussis - auch Keuchhusten genannt – äußert sich durch anfangs untypische Symptome, wie Niesen, Schnupfen, Heiserkeit, leichtes Fieber, Rötung der Bindehäute und leichter Husten. Man könnte es fast mit einer normalen Grippe verwechseln. Doch dies täuscht.
Symptome für Keuchhusten
Diese so untypischen Vorzeichen gehen schnell in typische stakkatoartige Hustenanfälle, Atemnot, Schlafstörungen, Erbrechen, Appetitlosigkeit und Flüssigkeitsmangel über. Zu Komplikationen kommt es mit Bronchtitis, Lungenentzündung, Mittelohrentzündung und Keuchhusten-Enzephalopathie.
Ansteckung bei Keuchhusten
Ansteckungsgefahr droht sofort bei Verdacht oder wenn ein Husten über eine Woche anhält, ohne sich zu bessern. Keuchhusten ist eine hochansteckende Infektionskrankheit.
Inkubationszeit : Die Zeitspanne zwischen Auftreten und Ansteckung der ersten Krankheitszeichen, beträgt 1 bis 2 Wochen.
Zur Behandlung von Keuchhusten wird meist Antibiotika verschrieben, das allerdings nur in den ersten 2 Wochen der Krankheit wirkt. Zur Symptomlinderung bei Säuglingen werden meist Salbutamol oder Kortikosteroiden vom Kinderarzt empfohlen. Einfach nur hustenhemmende Medikamente verabreichen, ist bei Keuchhusten wirkungslos. Die Immunität hält 10 bis 20 Jahre an.
Impfung gegen Keuchhusten
Zur Vorbeugung sollten Sie eine Impfung vornehmen lassen. Diese ist gut verträglich und verspricht eine Schutzrate von 80-90%.
In Jahr 2003 erkrankten trotz wirksamer Impfstoffe weltweit 17 Millionen Menschen an dieser Krankheit, 90% davon in Entwicklungsländern. Im selben Jahr starben etwa 280.000 Menschen an Keuchhusten.
Sollte die Krankheit mit dem Tod enden, was man natürlich nicht hofft, müssen dies, aufgrund der Meldepflicht in Deutschland, melden.
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