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| Milch Unverträglichkeit
Typische Milchunverträglichkeit Symptome sind Beschwerden, wie Durchfall, Völlegefühl, Erbrechen, Unwohlsein, Missmutigkeit, Übelkeit, Blähungen und Appetitlosigkeit. Etwas seltenere Milchallergie Symptome sind Juckreiz, Hautschwellungen und Symptome von Nesselsucht. Manchmal tauchen auch Hautrötungen beim Hautkontakt mit Milch auf und langfristig sind Gedeihstörungen und Unternährung die Folgen. Ernährung bei Milchallergie für Babys und Kleinkinder Bei älteren Kindern ist vor allem darauf zu achten, dass Sie nicht nur Milch meiden, sondern auch Quark, Joghurt, Käse und Sahne weglassen. Butter sollte ebenfalls nur in einem beschränkten Rahmen verabreicht werden, vor allem dann, wenn das Kind auf Milcheiweiß allergisch ist. Milchunverträglichkeit beim BabyBei der Milchallergie beim Baby muss auf ganz andere Maßnahmen zurückgegriffen werden. Die Allergie eines Babys ist auf die noch nicht vollständig ausgebildete Darmschleimhaut zurückzuführen. Stillen Sie Ihr Kind in den ersten sechs Monaten möglichst voll. Verzichten Sie auf Beikost und Fläschchen. Sollte Ihr Kind auch in der Stillphase allergische Reaktionen zeigen, sollten Sie ebenfalls auf Milchprodukte verzichten, damit Sie keine Eiweiße bzw. keinen Milchzucker über die Muttermilch auf das Baby übertragen. Damit Sie verhindern, einen Mangel an Kalzium zu bekommen, sollten Sie ein Kalziumpräparat zu sich nehmen. Sollten Sie Ihr Kind nicht stillen, dann gibt es die Möglichkeit einer Ernährung mit speziellen hypoallergenen Milchzubereitungen zu füttern: HA-Nahrung Diese spezielle hypoallergene Nahrung wird von fast allen Herstellern von Babykost für verschiedene Alterstufen angeboten. Diese Milch ist zwar nicht frei von Kuhmilch, allerdings sind die Eiweißmolekühle in so kleine Teile zerlegt, dass Sie eher selten allergische Reaktionen auslösen. Hydrolysatnahrung Sollte Ihr Kind auf die HA-Nahrung trotzdem reagieren, dann müssen Sie zu Hydrolysatnahrung greifen, die in der Apotheke erhältlich ist. Die Eiweißmolekühle sind in ihr noch mehr auf gespalten und wird deshalb auch von den meisten Kindern mit Milchallergie vertragen. Sojamilch Sollte Ihr Kind auch die Hydrolysatnahrung nicht vertragen, haben Sie nur noch die Möglichkeit, völlig auf Kuhmilch zu verzichten und dem Kind Sojamilch anbieten. In zunehmenden Maß konnte allerdings beobachtet werden, dass auch die Sojaeiweiße allergische Reaktionen ausgelöst haben. Brei aus Johannisbrot-Kernmehl Ein Brei aus Johannisbrot-Kernmehl ist eher für ältere Babys geeignet. Dieser kann auch mit Wasser verdünnt werden und mit dem Fläschchen gefüttert werden. |