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Muskelkater
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Die Ursache für Muskelkater ist die Ausschüttung von Milchsäure nach einer ungewohnten starken Beanspruchung der Muskeln. Diese wird als Stoffwechselabfallprodukt in den Muskeln gesammelt und führt dort zu starken Schmerzen. Dabei bilden sich auch winzige Risse in den Muskelfasern. Der Muskelkater dauert in der Regel ungefähr 2-3 Tage.
Typische Beschwerden sind Muskelschmerzen bei Bewegungen und Belastungen der Muskel. Starker Muskelkater ruft auch in der Schonhaltung Schmerzen hervor.
Hilfe gegen Muskelkater
Gegen Muskelkater, kann man, wenn er ziemlich stark ist, Kälteumschläge anwenden. Diese lindern den Schmerz. Dabei kann man kalte Umschläge, aber auch Hot-Cold-Packs verwenden. Diese werden auf die betroffenen Stellen gelegt.
Auch ein kühlendes Gel hilft gegen Muskelkater. Es gibt diese mit pflanzlichen aber auch synthetischen Inhaltstoffen, die in der Apotheke erhältlich sind. Sie linden die Schmerzen und sind auch in der Regel gut für Kinder geeignet.
Sollten die Schmerzen länger als drei Tage anhalten, bekommen Sie auch Hilfe bei Muskelkater vom Kinderarzt, den Sie dann unbedingt aufsuchen sollten.
Welches Hausmittel bzw. was hilft gegen Muskelkater?
Ein bewährtes Hausmittel gegen Muskelkater ist die Einreibung mit Johanniskrautöl. Dieses Öl verfügt über eine schmerzlindernde Wirkung und trägt zur Heilung bei. Je nach Größe des Muskelkaterbereiches 1-2 TL Johanniskrautöl auf den betroffenen Muskel reiben und solange einmassieren, bis das Öl fast vollständig in die Haut eingesaugt ist. Diese Anwendung nicht öfter als 2-3 Mal täglich durchführen.
Sie können dem Muskelkater bei Kindern vorbeugen, in dem Sie darauf achten, dass Ihr Kind sich vor einer sportlichen Betätigung immer mit Warmlaufen, Gymnastik oder anderen Bewegungen aufwärmt. Längere Wanderungen sollten Sie mit Ihren Kindern nur unternehmen, wenn dem ein entsprechendes Training vorausgeht. Nach einer ausgeprägten sportlichen Betätigung hilft ein warmes Bad, um einem Muskelkater vorzubeugen.
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