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Nasennebenhöhlenentzündung
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Ursachen für eine Nasennebenhöhlenentzündung können eine virale oder eine bakterielle Infektion der oberen Luftwege oder auch ein Eintreten von verschmutztem Wasser in die Nasenhöhlen sein. Ebenfalls können allergische Vorerkrankungen die Ursache für eine Nasen Nebenhöhlen Entzündung sein.
Typische Beschwerden sind meistens leicht bis mittlere Gesichts- und Kopfschmerzen, Druck- und Klopfempfindlichkeit über den Nasenhöhlen, die verstärkt beim Bücken und Husten auftreten, leichtes Fieber, eitriges Sekret, das aus der Nase tritt und Schnupfen mit gelblich grünem Sekret.
Die Nasennebenhöhlenentzündung bei Kindern kann man durch abschwellende Nasentropfen lindern. Bei der Dosierung sollte man genau auf die Packungsbeilage achten, da die angemessene Dosierung je nach Alter variiert. Ohne ärztliche Anweisung dürfen die Tropfen nicht länger als drei Tage angewendet werden, weil dadurch die Naseschleimhäute geschädigt werden können.
Des Weiteren sollte man darauf achten, dass in der Wohnung und besonders im Kinderzimmer die Luft gut befeuchtet ist. Durch trockene Luft können die Symptome verschlimmert werden. Dazu können Sie an den Heizkörpern nasse Tücher aufhängen oder auch einen Luftbefeuchter anwenden.
Die Nebenhöhlen bestehen aus vier Teilen. Der Siebbeinhöhle, der Kieferhöhle, der Stirnhöhle und der Keilbeinhöhle. Schon im Säuglingsalter ist eine Entzündung der Siebbeinhöhle möglich, wobei eine Entzündung der Kieferhöhle sehr selten vor dem vierten Lebensjahr auftritt. Auch Entzündungen der Keilbein- und Stirnbeinhöhle treten in der Regel nicht vor dem neunten Lebensjahr auf. Bei Kindern muss man besonders auf Begleitsymptome wie Husten und Schniefen achten, weil eine Entzündung der Nebenhöhlen weitgehend schmerzlos bei Kindern verläuft und die Infekte somit immer wiederkehren können.
Nasennebenhöhlenentzündung Medikamente
Gegen eine Nasennebenhöhlenentzündung gibt es verschiedene Medikamente, die man in der Apotheke kaufen kann. Synthetische Medikamente (Alpha-Sympathometika), Phytopharmaka (Antiphlogistika, Schleimlöser, Homöopathisches Kombinationsmittel) und Homöopathika (Cinnabaris, Mercurius bijodatus).
Die Naturheilkunde setzt auf Heiltees, wie Pfefferminz- und Kamilletee, was besonders in der Schwangerschaft zur Behandlung von Schnupfen und ähnlichen Symptomen von Vorteil ist.
Bewährte Hausmittel sind Inhalationen mit Kamille und Meersalz.
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