|
|
|
Neurodermitis bei Kindern
Neurodermitis Ursachen
Eine Ursache für Neurodermitis ist nicht bekannt. Man vermutet aber, dass die Haut und die Schleimhäute stark überempfindlich sind und auch die psychische und körperliche Belastung eine große Rolle spielen. Aber auch Infekten, Hautreizungen, Wärmestau, hohe Luftfeuchtigkeit, Talgdrüsenstörungen und Nahrungsmittelallergien tragen zur Neurodermitis bei. Neuroderodermitis haben Kinder immer häufiger. Sie ist die meist vertretene Hautkrankheit bei Kinder.
Neurodermitis und Symptome
Typische Beschwerden einer Neurodermitis sind trockene Ekzeme, insgesamt blasse und schuppige Haut aufgrund von Schweißentleerungsstörungen und starker Juckreiz. Vor allem im Säuglingsalter tritt ein roter Ausschlag im Gesicht, auf dem behaarten Kopf und auf den Unterarmen, sowie Unterschenkeln auf. Nach dem ersten Lebensjahr äußert sich die Neurodermitis häufig durch Ekzeme am Ellenbogen, an den Kniebeugen, an Hand- und Fußrücken und Nacken. Bei älteren Kindern findet man häufig derbe Schwielen und Schrunden am Oberkörper, wobei der Verlauf in Schüben auftaucht. Bei ungefähr 75% der Kinder, die von Neurodermitis betroffen sind hören diese Schübe ab der Pubertät auf, mit gleich bleibender Empfindlichkeit der Haut.
Neurodermitis und Behandlung
Eine Neurodermitis bei Babys ist sehr selten. Nur ca. 3% aller Säuglinge leiden darunter, wobei die ersten Erscheinungen dieser Hautkrankheit in der Regel zwischen dem zweiten und dem sechsten Lebensjahr auftreten können. In seltenen Fällen tritt sie erst später auf. Um einer Verschlimmerung dieser Krankheit vorzubeugen, ist das beste Mittel reichliches Stillen. Wenn ihr Kind Neurodermitis hat, dann ist das Risiko, dass Kinder diese Stellen durch den heftigen Juckreiz aufkratzen, sehr hoch. Dies kann eine bakterielle Entzündung mit sich bringen. Sie als Eltern können allerdings, bevor es soweit kommt, den Juckreiz mit kühlen Umschlägen oder Ölbädern stillen. Wenn die Neurodermitis in Schüben auftritt, und Sie deswegen schon beim Arzt waren, dann sollten Sie ihm die verschriebenen Medikamente verabreichen. Wenn ein Kind an Neurodermitis leidet, dann kann sein Körper nicht genug Gamma-Linolsäure aus der Linolsäure der Nahrung bilden. Wenn man aber von dieser Gamma-Linolsäure zu wenig hat, führt dies zu einer veränderten Zusammensetzung der Hautfette. Dadurch wird die Barrierefunktion der Haut gestört. Mit Nachtkerzen-Samenölkapseln kann man die diese Substanz erhalten. Die Dosierung richtet sich nach dem Alter und das individuelle Einpendeln verläuft nach dem Hautbild. Die Kapseln kann man mit einer Nadel aufstechen und den Inhalt in ein kaltes bzw. lauwarmes Getränk mischen, damit es für das Kind einfacher ist, dieses Medikament einzunehmen.
Wenn die Symptome immer stärker werden oder länger anhalten, dann sollte man die Stellen von einem Arzt untersuchen lassen. Vor allem dann, wenn der Verdacht auf Neurodermitis besteht. Wegen der Komplexität der Ursachen ist es besonders wichtig, dass man einen Arzt hinzuzieht.
In Sachen Ernährung gibt es keine spezielle Diätfür Neurodermitis bei Kindern oder Babys. Achten Sie darauf, auf welche Lebensmittel ihr Kind besonders allergisch reagiert und lassen Sie diese weg. Sollten es allergische Reaktionen auf einen bestimmten Inhalt in verschiedenen Lebensmitteln sein, wie zum Beispiel tierisches Eiweiß, sollten Sie einen Arzt fragen, wie dann vorzugehen ist, weil das Weglassen dieser Inhalte zu Mangelerscheinungen beim Kind führen kann und entsprechend ersetzt werden muss.
|
|
|